Eigentlich wollten wir ja nur ein neues Hintergrund- bzw. Bannerbild basteln. Zum Thema Fotografie und so.

 

Doch dann hat Emma das Bild gebombt und das Popcorn gek(l)aut. Hier das Beweis- bzw. Making-Wuff-Pfoto.

 

Aber ich freue mich immer, wenn meine lieben Pfotentiere so verputz und munter sind.

 

Auch wenn die Leute mich immer fragen ob Emma noch wächst, so zählt die Dackeline ja nun auch schon 13 (Menschen)Jahre.

Wer hoch schläft, kann tief fallen!

Ob Mittagspause oder Fernsehzeit,

Vaddern macht sich auf dem Sofa breit.
Die Hände brav gefaltet auf dem Bauch.
Und Mamas Liebling? Liegt da auch.

 

Auf des Vadderns letzter Rippe
nutzt das Tier die Wampenwippe,
bis das Schnarchen es verwackelt.
Ei verdutz und ei verdackelt.

 

Doch es wird nicht lang gezaudert und gezagt.
Weil - es gewinnt nur, wer etwas wagt.

Flugs rollt die Töle in die Spalten,
zwischen die Lehne und dem Alten,
um zu drängeln und zu drücken.
Mit den Pfoten und dem Rücken.

 

Erstaunlich heftig schubst und quengelt: Wer?
Und wo hat der eigentlich die Kräfte her?
Das ist doch keine Dogge, kein Wolfs- und auch kein Bärenhund ...
Das ist ein Dackel. - Ja, na und?

Der Dackel ruckt, der Dackel stemmt ...
Und Vaddern? Grunzt und pennt.


Der Dackel trampelt, tritt und schiebt und schubst und drückt.
Und Vaddern? Schnarcht ganz selig und entrückt.
Jede weitere Schiebetechnik wird probiert
und Vadderns Ignoranz wird ignoriert.

 

Wo sein Wille ist, ist immer auch ein Platz für einen Dackel.
Mittels schubsen, ächzen, strampeln, treten und Gezappel,
wird kilometerweise Sofaterrain gut gemacht.

Ups! Wer hätte das gedacht?

 

Der Dackelglaube versetzt den Menschenberg,
und macht aus einem Hundezwerg,
schier einen Riesenkraftprotzmeier.
Ja, so ein kleiner Kläffer, der hat große Eier.
Und so ein Dackel ist auch klug
und so ein bisschen Sofaplatz für ein´wie ihn niemals genug.

 

Auch kommt aufgeben für einen Dackel nie in Frage.
Unser Dackel beäugt also nochmals die Lage.

 

Hm?

 

Die Denkerstirn wird kurz plissiert.
Und was passiert?

Der Dackel leckt des Mannes Ohr,
Zunge raus und Zunge vor,
mit Schlenker und mit Schlecker-Schlecker-Schmatz.
Und das Herrchen? Macht ´nen Zappelsatz.
und rollt sich ganz bis auf die Kante.
Unser Köter denkt ganz unbescheiden: „Na danke.“


Denn Vadderns Nähe und gut liegen,
da ist das Vieh nun auch zufrieden.

Ich schwöre, dass der Dackel grinst,
wie er da so aus den Polstern linst.


Vaddern wiederum ratzt nun am Rande tiefer Sturzgefahr.
Und? Wer einen Dackel hat, weiß - die Story, die ist wahr.

 

Merke:
Der Kurzhaardackel erblickt in jedem trüben Pfützenspiegel,
einen Muskelrotti und findet den: „Nicht übel!
Der Rauhaardackel eher einen Wolfshund sieht,
der rote Langhaardackel den Vergleich mit einem Irish Setter liebt.
Der schwarze Langhaardackel liebäugelt u.a. mit Afghanen.
Will sagen: jeder Teckel, Dackel oder Dachshund hat Gigantenahnen.

 

Also: Auf die Körpergröße kommt es nicht wirklich an,
sondern darauf, wie der Hektor geht an die Bulette ran.

 

Für mich gilt ja, ...

... ganz frei nach Loriot: Ein Leben ohne Dackel ist möglich, aber sinnlos. 

Wusstest Du das? Tiere sind Seelenöffner und Schlappohren sind kleine Engelsflügel

Das Pfoto zum Thema: Der will nur spielen

Und noch´n Gedicht

Solange der seine Beine unter meinem Tisch hat …

Jau, is(s)t klar!

„Ich weiß gar nicht, warum mich der immer so anstiert“,

sagt Vaddern - und das Tier unterm Tisch giert.
Hypnotischer Blick und starre Statur.
„Woher hat der das nur?“

 

Schwups, fällt gen Boden ein Bissen
und wird – „Schnapp!“ - noch aus der Luft gerissen.
Und ein einzig hastig Schlucken nur
- dann guckt das Tier da wieder stur.

 

Dieses Leckermaul von Köter,
gilt als feinschmeckerischer Schwerenöter.
Denn alles, alles nimmt er nicht,
ist vor allem auf die Wurst erpicht.

Brot wird gnädig stets nur dann verdaut
wenn es vom Buffet geklaut.


ansonsten wird ein jeder Braten gleich gerochen
schneller als so ein „Pfui!“ ist ausgesprochen.


Ja, ganz genau. Hunde oder gar Dackel werden nie am Tisch gefüttert. Nie. Niemals. Keinesfalls. A.u.f. g.a.r. k.e.i.n.e.n. F.a.l.l.!! Höchstens mal aus Versehen.

Makaber oder nicht? Seit mein Vater Parkinson hat, hat er die perfekte Ausrede.

 

Übrigens: Bevor ein Pony bei uns Möhren kaut,
hat der Dackel zumindest eine schon geklaut.


Niemand kaut ´nem Dackel einfach etwas vor der Nase weg,
und was nicht schmeckt, kommt ins Versteck.

 

Haps! Emma und Emily.

Der Welpe

„Der kommt mir nicht aufs Sofa“,

sprach die Frau Mama.


Da war er noch nicht da.

 

Dicke Pfoten, krumme Läufe, runder Schädel,
Dackelfalten, feuchte Nase, feuchter Blick und zag Gewedel.


Jenes Geschöpf, es kam und sah und siegte,
die Mutter es gleich innig liebte.

Und was schert die Mutter ihr Geschwätz von gestern?
„Jaa, Ihr könnt ruhig lästern.“


Denn das Körbchen, das blieb unberührt,
der kleine Köter völlig ungeniert,
sitzt auf dem Schoß,
da ist er groß.

 

Oder – er liegt auf der Couch,
der guten. Autsch.


Die Chaiselongue war ziemlich teuer,
doch so ein Hund, ein ganzer treuer,
ist mit Geld ja gar nicht zu bezahlen,
da soll er sich doch aalen,
in den geblümten Kissen.
„Aber ins Blumenbeet wird nicht gesch…“

 

So sprach die Frau Mama.
Da war er noch nicht da.

 

Forts. folgt 

 

Unsere geliebte Emma. Eines meiner allerersten Pfotos. Mit meiner ersten kleinen Digitalkamera aufgenommen - ein Geschenk von meiner Mutter. Bis dahin hatte ich noch nie fotografiert.

Wie lautet der Spruch?    

"Hund oder Mann? Soll ich mir nur den Teppich versauen lassen oder gleich das ganze Leben?"

 

Ich bin wieder zuhause

Er wackelt mit dem Schwänzchen,

quiekt und vollführt ein Tänzchen.
Er tröpfelt in Herzhenform ein Pfützchen
und schenkt mir ein schlabbriges Bützchen.


Bald wackelt der ganze Hund,
aus einem einzigen Grund:
Ich bin wieder daa!
Hurrahurrahurraa!

 

Ob eine Stunde, ob ein Tag,
er freut sich stets auf diese Art.
Er nimmt mich dabei, so wie ich bin,
ob ich heute gut aussehe oder schlimm,
ob ich dicker oder dünner,
schlauer geworden bin oder ob dümmer:

Er liebt mich einfach immer.

 

Er ließe sich für mich zerreißen
und würde sich mit Drachen beißen,
nur um mich, sein Frauchen, zu erretten.
Wetten?

 

Er ist mein Prinz, mein Ritter, mein Held …
ich gebe ihn niemals weg, für kein Geld der Welt.
Er ist und bleibt mein Herzensdieb und Seelengucker,
meine Glückspfote, mein Würstchenschlucker ...

 

PS: Auch ich würd´ mich für ihn in Stücke reißen lassen,
bevor der olle Drache ihn könnt´ fassen.

 

WOW!?

Taschenhunde auf Zeit

Der Chihuahua in der Goody-Doggy-Bag

gilt als hipper Lifestylegag,

der Reichen und der Schönen,

die sich bekanntlich ja mit jedem Trend verwöhnen.

 

Dass die Hochglanzprominenz so tierlieb tut -

ist für den Schoßhundmassenzüchter „very guut“.

So wie für Wauwis Wellnesscenterpark und Fiefies Figaro …

den Pfötchenpfotografen oder auch den Hundestaranwalt und Co. …

 

Genauso wie auch für den Hundelagerfeld,

den, mit den Dogsignerteilen für viel Geld.

Dazu das Halsband von Swarowski oder Fiffany,

mit Bling-Bling, Nerzbesatz und sonstigem Chichi.

 

Frauchen und Fiefie im partnergelookten Nobelstyle,

das gilt als oberklassenaffentittensupermegageil.

Ja, die gesamte Haustierindustrie

verdient zurzeit wie vorher nie.

 

Der noble Köter wird verwöhnt,

leider gilt lautes Bellen als verpönt.

Doch ist der Kauknochen verbogen,

helfen telegene Hundepsychologen.

 

Im Hunde-Hilton wartet die Feng-Pfui-King-Size-Suite

- dementsprechend ist die Übernachtungsmiete.

Doch im Preis enthalten ist ja auch das WAU-TV,

und die Gute-Nacht-Geschichte von der Hundezimmerfrau.

 

Auf dem Hundehimmelbett liegen Kuschel-Puschel-Patchwork-Decken

aus von Hand vernähten Mietzekatzenfellrechtecken.

Behängt mit flotten Bommeln aus Karnickelschwänzen,

Ja, mancher Leutes Tierliebhaberei kennt keine Grenzen.

 

Gereicht wird Soyahühnchen in Chiasamen-Gelee und ohne Pelle,

dazu das stillste Wasser von der Missipippi-Quelle.

Später wartet die Luxuslimousine nobel vor dem Park,

und der Häufchenheber hat das Hakle feucht parat.

 

In jeder Fashionshow fürs Frauchen, sitzt Fiefie - mit Lampenfieber - in der ersten Reihe.

Hundehighheels und Nackttölentattoos sind dabei die allerneuesten Schreie.

Kolorierte Catwalkpudel stolzieren im Blitzlichtgewitter in bleu und rosè,

mondäne Modelmöpse röcheln unter Rastaextensions oder einem Trumptoupet.

 

Ja, dem Modezirkus ist nichts peinlich,

und die Kundschaft ist ja nicht kleinlich.

Das gehört zu Frauchens Marketingmarotten,

wie die Markennamen zu Klamotten.

 

Auffallen, das ist oberstes Gebot,

auch wenn´s stinkt wie´n Haufen Hundekot.

Apopos - personalisiertes Hundeparfüm nach Sternzeichen und Horrorskop,

ist die Duftmarke für jeden Hundesnob.

 

Ist after der Show photoshopping fürs Facebook-Selfie mit Fiefie nicht genug,

die Hochglanzprominenz liebt den optischen Betrug,

so wird die Hundeschönheitsklinik aufgesucht,

und das Pendant zum Professor Mang gebucht.

 

Und tut´s dem Tier auch noch so weh,

der Chirurg entfernt beim Dackel das Plissee.

Der kastrierte Rüde von Welt trägt künstliche Hoden,

wird im Männlichsein - vom Augenschein her - also nicht betrogen.

 

Hundewurftage moderiert ein Animal-Animateur,

vor tierisch vielen illustren Gästen aus dem Wer-ist-Wer.

Ja, so Hunde sind fürs Image echt ideal,

die Rasse wiederum ist nicht egal.

 

Den Teacuphund ist für die Gucci-Gucci-Tasche,

der Dobermann dient als Fassadenwache,

der Afghane hat die Haare föhn im offenen Cabriolet,

die Dackel pimpt beim Oktoberfest das Tête à Tête.

 

Der Terrier wartet in der Reitstallgasse,

der Pitbull liegt auf der Cafeterrasse,

Der Basset pupst vor dem Kamin,

die Dogge sabbert immer vor sich hin.

 

Sollten Köter und Ambiente nicht mehr harmonieren,

Frauchen und Herrchen möchten sich doch nicht blamieren,

so gilt nach dem Kauf zwei Jahre Umtauschrecht,

hier auch für beiderlei Geschlecht.

 

Ja, so ein Hund als reines Accessoire

ist für alle Paris Hiltons wunderbar.

Und wird das Tier als Handgepäck zu groß

kriegt Du es auch online wieder los.

 

Als Fanartikel in der Internetauktion,

da melden sich die Bieter schon.

1, 2, 3 und UPS - da isser schon,

per Expressversand - im Frischhaltekarton.

 

Das Paket auch eine rosa oder blaue Schleife schmückt,

Und der Inhalt? Der ist bis an sein selig Ende leicht verrückt.

Da liegt der bunte Hund begraben,

und wird keinen Nachruf in der Bunte haben.

 

Das Leben eines Luxusköters ist bizarr.

Das ist traurig, traurig - aber wahr.

 

Tolle Wurst!

Der folgende Text stammt noch aus meiner aktiven Zeit als hauptberufliche Pferdeflüsterin:

 

Müssen die Reiter einpacken?

 

Geht das Hundchen in die Knie,
und drückt mit Inbrunst oder Mühe,
so häuft sich der Nahrungsketten Enden,
alsbald auf diversen Hofgeländen.
Leider nicht bloß in den stillen Ecken,
unter oder hinter dunklen Hecken …
Nein, oft auch in des Weges Mitte,
wo des Menschen Schritte,
ob im Gehen oder Laufen,
treffen diesen Haufen.


Neben den stalleigenen und den Nachbarshunden tummeln tun sich tagsüber locker 10 Hunde auf unserem Immenhof: Spaziergängerhunde, Radlerhunde, Joggerhunde … und Reiterhunde. Große, mittlere und kleine Hunde. So etwa der putzige Chihuahua, der vergleichsweise kleine Würstchen absetzt, die dessen ungeachtet nicht weniger stinken oder kleben, als die Tellerminen vom imposanten Riesenschnauzer.

 

Hundehäufchen und Hundehaufen vorm großen Stall, am Parkplatz, im Garten und, und, und ...

 

10 Kackehügel pro Tag ergeben 300 im Monat, bzw. 3.600 pro Jahr. 3.600 Gelegenheiten mal richtig in die Sch... zu treten.


Was tun?
Windeln? Analbeutel zum umhängen? Fest angestellte Häufchenheber? Ehrenamtlicher Häufchenheber? Häufchensteuern erheben? Doch wer zahlt die DNA-(Anal)ysen!  „Mein Hund war das nicht!“ ist ja neben „tut nix!“ bekanntlich der meistgesagte Satz aus Hundehaltermund.


Nichtreiter könnten anmerken, dass diverse Pferde hier und da auch auf den Immenhof äppeln. Das stimmt. Doch ist der Betritt der von Pflanzenfressern ausgeschiedenen und leicht krümeligen Bollenhaufen vergleichsweise ein Vergnügen. Des Alles- oder Fleischfressers ausgeschiedenes Wursthäufchen - u.a. totes ausgeschiedenes recyceltes Fleisch - ist von der Konsistenz und vom Geruch her - aus menschlicher Sicht – eher: u.n.a.n.g.e.n.e.h.m. Was wiederum für Hunde schwierig zu verstehen ist, da die meisten Menschen doch auch als Allesfresser unterwegs sind. Was jetzt nicht bedeuten soll, dass die Veganer jetzt irgendwelche Extrawürste … Wie dem auch sei:


Die Situation, die bleibt verkackt, bis Ihr das AA in die Tüte packt.


Die Redaktion bittet um weitere Vorschläge zur Lösung des braunen Problems. 

 

Tschau!

Bis(s) demnächst!

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