Schmerzmodeln fürs Selbsthilfefotoprojekt: Kamü auf ihrer Kaffeemaschine.

 

Sie gehörte zu den allerersten Sponsorinnen für unsere nachhaltige Wanderausstellung und wird uns auch in Zukunft unterstützen und weiter mitmachen.

 

Nicht mehr so ganz frisch, aber immer ganz fröhlich: Der Chef vom Empfang. Egon begrüßt "unsere Models" am Treppenaufgang zur guten Fotostube. Er hat  jedoch nichts mit der Fotomache für die Beerdigungsfotos zu tun.

 

Für ein Zurück ins soziale Leben. Für mehr Barrierefreiheit auch in den Köpfen: Individuelle Einzelfototermine u.v.a

 

An den Tagen auf den roten Teppichen helfen uns weitere Bild(mit)gestalter*innen / Kreative aus den Bereichen: Foto- und Videografie, Malerei, Bühnengestaltung, Mode, Frisuren,  Make-up , Face- und Bodypainting, Selbsthilfe, Gesundheit und Ernährung, Welt der Medien, Welt der Tiere, Welt der FantaDu ...

 

 

Zurzeit fotografieren und inszenieren wir auch noch für:

UHL NOIR /

Behind the curtain. 

Das ist ein Mordsspaß. Wir fotografieren den Krimi "Uhl Noir" von Radio-ZuSa-Redakteur und Autor Carsten Schlüter und bringen das Ganze, im Rahmen einer aktiven 3-D-Lesung, auf die Kinoleinwand. Im Stil der 40iger Jahre. 

 

Wir - das sind Frauke Szameitat, Jürgen Bode, Bernd Meyer, Sebastian Tramsen und meine Wenigkeit. Mit Sabrina Donner (Donner Visagistik) und Uelzenkrimiautor Carsten Schlüter in den Hauptrollen.

 

 

 

Die gute Fotostube.

Ja, die emofotologische Kleiderkammer ist bereits gut bestückt. Doch braucht es gar nicht immer so viele Klamotten. Wir können auch gut improvisieren.

 

No Make-up, natürliche Haarspangen, ein Rock als Kleid ...

 

Hutig.

 

Schnapp-Shooting:

"Der Hund ist Dir im Sturme treu ...!

 

Auch Bernd hat unser Schmerzfotoprojekt gesponsert und vielfältig unterstützt. Vor, hinter und neben der Kamera.

 

Das Dornröschen, äh, die Sibylle hat uns auch gesponsert und - wie hier gut erkennbar - mit geschmerzmodelt.

 

Schietwedda in Norddeutschland?

Die Frauen fliegen tief.

 

Dr. Markus Trumpa hat unserer Flo in letzter Minute das Leben gerettet! DANKE!

 

Zwei Bilder aus meiner Outdoor-Ausstellung 2017 in Ebstorf: "Meine Freundin, die Bäumin ..."

Als alte Immenhoferin

stelle ich mir natürlich auch die Bienenfrage:

 

Es war einmal ...

Immenhof 1969:

Goldie, Papa Schulz, Klein-Brigitte und das liebe Brüderlein. Goldie war die Stammmutter aller, die da noch kamen. Ponys, Ponys, Ponys ...

 

Heute bleiben mir nach über einem halben Jahrhundert nur noch die Erinnerungen. Aber ich höre in mir immer noch das Trippel-Trappel.

 

 

Brigitte Schulz
Immenhof 7
29593 Melzingen


Achtung! Neue Festnetznummer: 

0581 -973 98 747

 

Mobil (Zuhause leider ohne Empfang): 

01520 - 13 69 580

immenhof@t-online.de

 

 

Texte, Fotos und ggf. Bildbearbeitung: 
Brigitte Schulz

 

Die Fotos, die mich zeigen, sind von Andrea Künstle sowie von Frauke Szameitat, Bernd Meyer und Sebastian Tramsen aufgenommen worden.

 

Pegasusenlogo:
Georg Lipinsky

 

(Alle Rechte vorbehalten)

 

 

Euch allen noch einen farbfilmfröhlichen Tag.

 

Eure Brigitte

 

Hier ausnahmensweise mal vor der Kamera. Mit einem Facepainting von Fräulein Schminke.

 

fotokameras-0001.gif von 123gif.de

Die Würde des Menschen ist unantastbar?

Eine romantische Idee?

September 2018 / Sibylles 3. Schmerzshooting


a) Menschlicher Abfall?
b) Pflegenotstand?
c) Umweltverschmutzung?
d) Ehrenamtliches Selbsthilfefotoprojekt für chronisch Schmerzkranke?


Da immer öfter Menschen wie Abfall behandelt und entsorgt werden oder der Einfachheit halber nicht gerettet werden …
Da der Pflegenotstand eine Beschämung ist … Da die Umweltverschmutzung / -zerstörung katastrophale Ausmaße angenommen hat …


Bei diesem Fragetest die volle Punktzahl erreicht: Wer a, b, c und d angekreuzt hat.


Es ist übrigens nicht ganz einfach - als „Handicapmodel“ - in derart unwegsamem Gelände herum zu turnen. Unausgeschlafen. Direkt nach der Nachtschicht. Ich ziehe meinen Hut vor Sibylle.


Apropos: Der von mir eigenhändig bestückte Hut und das Kleid stammen aus dem emofotologischen Kleiderfundus, die alten Püppis aus der Requisitenkammer. Die flotten pinken Treter gehören allerdings Sibylle.

 

Der Charakter formt sich in den schwierigen Zeiten.

Drahtig

April 2018 / Sibylles zweites Schmerzshooting

Ich bin dankbar für solche Augenblicke und so viel Vertrauen.

 

Sibylles Bilder zeigen absichtlich die Traurigkeit, die Teil ihres Alltäglichen ist. Doch sie schrieb mir später:

„Die Lebensfreude, die ich mit Dir bei diesem Projekt habe erleben dürfen, und der Spaß dabei, das war unbezahlbar. Ich denke, wir – Deine „Models“ - empfinden alle so. Und es macht ja auch viel Sinn - mit phantasievollen, emotionalen Bildern - das ansonsten Unsichtbare - nicht Greifbare - an betroffenen Menschen emotional und deutlich wahrnehmbar zu machen. Dennoch: Ich weiß nicht, wie Du es schaffst, dass ich mich jedes Mal derart öffne.“

Weil wir tatsächlich einen Draht zueinander haben? So oder so? Warum sonst hätte Sibylle wirklich alle Masken abnehmen können?
 
Sibylle schenkt mir diese Art von Fotomomenten, die mich mitweinen lassen. Momente, auf die wir uns nie vorbereiten können. Momente, die nicht planbar sind. Die Emotionen treffen uns beide jedes Mal mit Wucht.

Im Gestrüpp des Lebens

August 2017 / Sibylles erstes Schmerzshooting

 

Keine Fotos to go und auch kein Dornröschen. Keine Puppe, keine Maske und keinerlei Make-up.

 

Nein, es ist nicht das Dornröschen, welches da im Gestrüpp eingewachsen ist. Sibylle zeigt sich hier im Gestrüpp ihres Überlebens und zugleich als bodenständige, tief verwurzelte Frau.
Wir haben diese Bilder in ihrem verwunschenen Garten gemacht.

Sie ist eine bezaubernde Frau, die – auch durch die eigenen körperlichen Schmerzen – von einer solchen Empfindsamkeit ist, dass sie für andere, insbesondere für Schwächere, mit großer Hingabe da zu sein vermag. Eine zurückgezogen lebende Frau, die trotz oder wegen aller Widrigkeiten, in der Lage ist anderen - Pflegebedürftigen - zu helfen. Menschen wie Tieren. Vergisst sie dabei manchmal auch ein bisschen an sich selbst zu denken? Vielleicht. Doch wiederum bekommt sie insbesondere durch die Tiere auch Kraft.

Eigentlich also eine Win-Win-Situation?

Sie - die übrigens wesentlich jünger ausschaut, als sie ist - lebt mit vielen Tieren zusammen. Tiere, die niemand wollte. Weil alt, krank, gehandicapt oder auch nur, weil jemand sich nicht mehr kümmern wollte. Sie kümmert sich. Ich durfte an jenem Fototag einem ganzes Rudel sich geliebt fühlender Hunde und Katzen begegnen. Das hat mich zutiefst berührt und auch dafür sage ich: Danke-Danke-Danke.

Ihre Diagnosen? In Kurzfassung: Lendenwirbelbruch, fehlendes Kreuzband im linken Knie, inkomplette Lähmung des rechten Fußes, Schnappdaumen, Arthrose, Unfall- sowie OP-Folgeschäden ...

 

Zwei auf einem Weg.
Sie bliebe gefangen ohne die Tiere.

Nach den Fotoaufnahmen mit Sibylle bin ich noch behutsamer und respektvoller geworden. Nicht nur was die Fotomache betrifft.

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