Wir freuen uns:

Ich habe die Coronazeit nutzen können und das uneingeschränkt empfehlenswerte Fotografiestudium bei der OfG (Online-Schule für Gestaltung) vorzeitig und erfolgreich abgeschlossen.

 

Schmerzmodeln fürs Selbsthilfefotoprojekt: Kamü auf ihrer Kaffeemaschine.

 

Sie gehörte zu den allerersten Sponsorinnen für unsere nachhaltige Wanderausstellung und wird uns auch in Zukunft unterstützen und weiter mitmachen.

 

Egon ist nicht mehr ganz frisch, aber immer ganz fröhlich: Als Chef vom Empfang begrüßt Egon unsere Models am Treppenaufgang zur guten Fotostube. Er modelt auch ab und zu, hat  jedoch nichts mit der Fotomache für die Beerdigungsfotos zu tun.

 

Für ein Zurück ins soziale Leben. Für mehr Barrierefreiheit auch in den Köpfen: Individuelle Einzelfototermine u.v.a

 

An den Tagen auf den roten Teppichen helfen uns weitere Bild(mit)gestalter*innen / Kreative aus den Bereichen: Foto- und Videografie, Malerei, Bühnengestaltung, Mode, Frisuren,  Make-up , Face- und Bodypainting, Selbsthilfe, Gesundheit und Ernährung, Welt der Medien, Welt der Tiere, Welt der FantaDu ...

 

 

In 2020 fotografieren und inszenieren wir auch noch für:

UHL NOIR /

Behind the curtain. 

Das ist ein Mordsspaß. Wir fotografieren den Krimi "Uhl Noir" von Radio-ZuSa-Redakteur und Autor Carsten Schlüter und bringen das Ganze, im Rahmen einer aktiven 3-D-Lesung, auf die Kinoleinwand. Im Stil der 40iger Jahre. 

 

Wir - das sind Frauke Szameitat, Jürgen Bode, Bernd Meyer, Sebastian Tramsen und meine Wenigkeit. Mit Sabrina Donner (Donner Visagistik) und Uelzenkrimiautor Carsten Schlüter in den Hauptrollen.

 

Aktuelle Infos finden alle, die sich trauen und denen unser Leben lieb ist, auf Facebook unter: Uhl Noir / Behind the curtain bzw. unter Uelzenkrimi.

 

 

 

So sehe ich aus, wenn ich meine Maske ablege. Dieses Beweisfoto habe ich vom Uelzener Fotografen Bernd Meyer machen lassen. Er gehört auch zu den Betroffenen und hat auch darum unser Schmerzfoto-projekt gesponsert und vielfältig unterstützt. Vor, hinter und neben der Kamera.

Die gute Fotostube.

Die emofotologische Kleiderkammer ist bereits gut bestückt. Doch braucht es gar nicht immer so viele Klamotten. Wir können auch gut improvisieren.

 

No Make-up, natürliche Haarspangen, ein Rock als Kleid ...

 

Und wenn ein Hund ein Bild pfotobombt? Dann gefällt uns das auch.

 

Schnapp-Shooting:

"Der Hund ist Dir im Sturme treu ...!

 

Auch das Dornröschen, äh, die Sibylle hat uns gesponsert und - wie hier gut erkennbar - mit geschmerzmodelt.

 

Emofotologie verleiht Flügel. Oder: Schietwedda in Norddeutschland?

Doch unsere Modelfrauen können nicht bloß tief fliegen. Nö, die Damen lassen mitunter auch tief blicken.

 

Zwei Bilder aus meiner Outdoor-Ausstellung 2017 in Ebstorf: "Meine Freundin, die Bäumin ..."

Als alte Immenhoferin

stelle ich mir natürlich auch die Bienenfrage:

 

Es war einmal ...

Immenhof 1969:

Goldie, Papa Schulz, Klein-Brigitte und das liebe Brüderlein. Goldie war die Stammmutter aller, die da noch kamen. Ponys, Ponys, Ponys ...

 

Heute bleiben mir nach über einem halben Jahrhundert nur noch die Erinnerungen. Aber ich höre in mir immer noch das Trippel-Trappel.

 

Von der Pony-flüsterin zur Fotoflüsterin:

 

Brigitte Schulz
Immenhof 7
29593 Melzingen

 

 


Achtung! Neue Festnetznummer: 

0581 -973 98 747

 

Und täglich grüßt das digitale Handycap: Handy im Funkloch, Internet instabil …

 

Immerhin: Über Festnetz bin ich zurzeit erreichbar und Whatsapp funzt zumindest app und zu. Mit dem Handy im Haus zu telefonieren ist allerdings unmöglich.

 

Wer die Mobilnummer dennoch anwählen möchte:

 

01520 - 13 69 580

 

Und hier meine Mailanschrift: immenhof@t-online.de

 

 

Texte, Fotos und ggf. Bildbearbeitung: 
Brigitte Schulz / Emofotologie

 

Die Porträtfotos, die mich zeigen, sind von Andrea Künstle sowie von Frauke Szameitat, Bernd Meyer, Sebastian Tramsen und Fräulein Schminke aufgenommen worden.

 

Pegasusenlogo:
Georg Lipinsky

 

(Alle Rechte vorbehalten)

 

 

Euch allen noch einen farbfilmfröhlichen Tag.

 

Eure Brigitte

 

 

fotokameras-0001.gif von 123gif.de

Danke, liebe Claudia Wiens und liebe OfG:

Auch Papa Schulz sagt: Danke und Prost!

Ich habe (m)ein Fotostudium absolviert!!!

Weil ich noch besser fotografieren lernen wollte (und damit werde ich auch weiter machen). Damit ich noch besser helfen kann.

Danke (bild)schön!

Wir freuen uns wie verrückt!

 

Und sie hat mich mehr als einen Schritt vorangebracht:

 

Als ich mich entschlossen hatte, ein Fernstudium zu machen, war ich zunächst noch etwas skeptisch. Was anderes als ein Fernstudium war mir jedoch nicht möglich gewesen, weil ich meine pflegebedürftigen Eltern nicht tagelang und auch meine geliebte Flo, meinen alten Hund, nicht länger als einige Stunden allein lassen wollte. Die OfG (Online-Schule für Gestaltung) habe ich ausgesucht, weil mein Bauchgefühl mir dazu geraten hatte, nachdem ich einige Schulen gegoogelt und Lernangebote verglichen hatte. Ich wusste, dass ich lernen würde, weil ich lerne möchte. Doch ich hätte in meinen kühnsten Träumen nicht damit gerechnet, eine Dozentin wie Claudia Wiens zu bekommen. Ich hätte für mein Online-Fotografiestudium keine bessere, einfühlsamere, emotionalere, fachkundigere usw. bekommen können. Ich hätte mir jeden Tag dafür auf die Schulter klopfen können, dass ich die OfG gewählt habe. Claudia Wiens hat mich nachhaltig weitergebracht und ich werde mich auch in Zukunft durch diese ganz besondere Dozentin / Fotografin / Fotojournalistin / Autorin / Yogalehrerin … inspiriert fühlen.

 

Claudia Wiens (s. nachstehenden Link)  ist als Mensch und Fotografin behutsam und respektvoll. Allein wie sie ihre Worte in Ihrer letzten Beurteilung gewählt hat, auch weil auf allen Bildern mein Vater zu sehen war, dem die Shootings und Bilder unendlich viel bedeuten, das war ganz besonders.

 

Ich werde Claudia Wiens auf Facebook weiter folgen und – wenn ich eines Tages schnelleres Internet haben sollte – Webinare bei ihr direkt buchen. Sie lebt nämlich nicht mal eben umme Ecke, sondern in Spanien. Mal eben zu ihr hinfahren / hinfliegen ist also nicht.

 

Fazit: Das OfG-Fernstudium für Fotografie möchte ich uneingeschränkt empfehlen. Ich habe während dieser Monate unfassbar viel gelernt. Die Lerninhalte sind bestens strukturiert, unkompliziert aufbereitet und praxisnah mittels Fotobeispielen und Lernvideos intensiv, interessant wie inspirierend veranschaulicht. Die Kommunikation mit der OfG funktioniert reibungslos und flexibel. Sämtliche Gespräche mit all meinen Ansprechpartner*innen verliefen ohne Zeitdruck, immer freundlich und motivierend und kamen stets praxisnah und individuell auf den Punkt. Alle Mails wurden prompt und ausführlich beantwortet. Dank der intensiven wie ausführlichen Rückmeldungen meiner persönlichen OfG-Dozentin habe ich mich in vielen Bereichen der Fotografie rasch weiterentwickeln können. Ob im Hinblick auf die Vorbereitungen der unterschiedlichsten Shootings, sowie deren Durchführungen, Nachbereitungen … Claudia Wiens ist auf alles detailliert eingegangen. Sie hat meine Hausaufgabenbilder zu den verschiedensten Themen, hinsichtlich Technik, Aussagekraft, Emotionalität usw. kompetent, ausführlich, einfühlsam und ehrlich beurteilt und mir sehr viele Tipps für meine fotografische Zukunft mit auf den Weg gegeben. Vom Zeitaufwand war das Studium für mich gut zu schaffen, aber ich habe mich keine Sekunde unterfordert gefühlt. Ich bin also gefördert und gefordert worden. Und das war gut so. Als Selbsthilfefotografin hat mich dieses hochwertige Studium nachhaltig bereichert. Mit meinem dadurch erworbenen Wissen und Können werde ich noch viele Menschen erfreuen können.

 

PS: Ich bin traurig, dass der Kurs schon zu Ende ist. Darum habe ich den nächsten OfG-Kurs bereits begonnen. Lernen kann echt Spaß machen.

 

Und weil ich gerade dabei bin, also im Lernfluss, werde ich sobald wie möglich einen Workshop bei Fräulein Schminke besuchen. Was für einen Workshop? Facepainting!!! Wenn Interesse besteht, können wir auch einen Facepainting-Workshop in Uelzen anbieten. Nach Corona. Wenn jemand von euch gerne mitmachen würde, könnt ihr euch schon unverbindlich bei uns melden. Was einige von euch noch nicht wissen: Fräulein Schminke lebt zwar jetzt in Hannover, aber sie ursprünglich kommt sie aus Uelzen. Und nachdem wir zum ersten Mal, im Rahmen des ersten barrierefreien Fotomitmachtages im Paritätischen Uelzen, zusammengewirkt hatten, durften wir feststellen: Hey, wir sind ja verwandt.

 

Apropos Verwandtschaft: Papa Schulz macht natürlich auch weiter, so als Seniorenteilzeitmodel. Ich werde ihn mit der Kamera fotografisch emotional bis zum Schluss begleiten. Und an seinem Geburtstag, im Juni, bekommt er seine erste Setcard, seine erste Modelmappe. Psst. Nicht schon vorher verraten.

Bedanken möchte ich mich natürlich auch bei allen, die mir in den letzten Monaten noch geholfen haben. Sei es als Hausaufgabenmodel (Papa Schulz, die Pest, Monika, Barb, Inez, Sonja, Sabine, Selina, das Avalon-Mitte-Team, Ulrich, Egon, Elina, Professor MT, die Hunde …). Ich danke ganz vielen von euch auch für: euer Daumen drücken sowie für eure Feedbacks, sowie ich die Vorauswahlfotos zur Diskussion gestellt hatte. Allen voran danke ich Karin Mühlenberg für ihre pausenlose Unterstützung.

 

Ergo: Ihr alle habt dazu beigetragen, dass ich mich so weit entwickelt habe, dass ich für meine Abschlussarbeit 100 Prozent und viel Lob und Motivation bekommen habe. Allmählich fange ich an zu begreifen, was noch möglich ist, wie ich weitermachen könnte. Ich bin immer noch am Anfang, doch jedem Anfang wohnt bekanntlich ein Zauber inne. Und auch dieser Zauber treibt mich an. Was meint ihr? Wohin bringt mich das Ganze noch? Menschlich, fotografisch, öffentlichkeitstauglich ... In meinem Kopf reifen einige Ideen. Sie sind noch nicht spruchreif, aber spuken in meinem Unterbewusstsein munter rum.

 

Vorauswahl weitere Bilder für Modul 6:

Hausaufgabenfotos in Coronazeiten, therapeutisches Fotografieren, Emofotologie oder was?

Von allem etwas. Es ging ans Eingemachte und dabei bis an die Frage: „Was bleibt?“ Doch damit es nicht zu traurig wurde, haben wir am Ende natürlich auch wieder mit dem Galgenhumor zusammengewirkt.

 

Vorweg sei gesagt: Alle Moduel-VI-Bilder sind in der Corona-Krise entstanden, d.h. ich war sehr eingeschränkt in der Auswahl meiner „Models“ und konnte mit meinem Papa-Model auch nicht weit vom Haus weg. Mein Vater wird im Juni 85, vermisst die Tagespflege und natürlich auch alle sonstigen zwischenmenschlichen Kontakte, die er normalerweise pflegen darf. Ihn, als einen der geselligsten Menschen überhaupt, trifft das Kontaktverbot extrem. Es lag also nahe, das Corona-Thema fotografisch anzugehen, zumal es in die Selbsthilfefotografie passt. Für Papa Schulz hatten die Fotoshootings auf alle Fälle einen therapeutischen Effekt. Er hatte Abwechslung, musste sich gedanklich darauf einlassen und sich auch ein bisschen bewegen - körperlich wie geistig.

 

Alle diese Fotothemen habe ich mit Papa Schulz vorher diskutiert. Er, der mittlerweile als unterbezahltes Teilzeitseniorenmodel jobbt (viel was anderes bleibt ihm - in Zeiten von Corona - auch nicht), ist sehr stolz auf seine Bilder. Es war ihm wichtig, dass echte Gefühle zum Ausdruck kommen und er damit auch seine Gedanken darlegen durfte.

 

Und wenn er sonst nix zu tun hatte, hat er mit Pixel-Paul geplaudert. Gibt hier sonst keinen Altersgenossen, mit dem er sich treffen darf. Alte Risikopatienten werden auch bei uns immer noch ein- und ausgesperrt und dürfen nix mehr. Dabei hat Papa Schulz vor Corona gar keine Angst. Er hat den Krieg überlebt. Und das Leben das ihm noch bleibt, das möchte er leben. Gesellig. Nicht in der Isolation. Er denkt schon darüber nach, zu demonstrieren. (Sitz- oder Liegestreik?) Klar respektiert er, dass andere geschützt werden möchten und hält sich an die Regeln. So wie ich mich auch.

Wenn auch die schwarze Pest unter der Maske und unter der Kapuze ziemliche Schnappatmung bekommen hat:

 

Wwir shooten unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Alltagsmasken, Sicherheits-abstand, Spuckschutzscheiben, Abstandshalter, Folien, Einmalhandschuhe, Desinfektionsspray … und alles möglichst an der frischen Luft. Damit mein Papamodel nie friert, lege ich ihm an kühleren Tagen Heizkissen auf die Sitzmöbel.

Bei den Shootings, die ich momentan veranstalte, besteht die größte Gefahr also darin, einen Lachmuskelkater zu erleiden. Doch natürlich kullern auch ab und an die Tränen. Meine Emofotologie, die ehrenamtliche Selbsthilfefotografie, ist eben keine Fassadenfotografie, sondern holt echte Gefühle an die Oberfläche. Was letztlich auch der Selbstorientierung dienlich sein kann. Papa Schulz und ich sind uns momentan jedenfalls sehr bewusst, was diese Zeit mit uns macht und welche Konsequenzen wir daraus ziehen werden.

 

Das Paradoxe ist, dass einige Menschen sich jetzt weniger einsam fühlen. Weil momentan so viele einsam sind. So von wegen: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Oder im Sinne von: „Jetzt merkt ihr mal, wie ich mich immer fühle“. Jene Betroffene hoffen, dass sich nach der Coronakrise für sie etwas ändert. Denn wenn sich nichts ändert … Nicht ist schlimmer, als sich einsam zu fühlen, wenn es alle anderen scheinbar nicht sind.

 

Erster Versuch für das 6. Modul

Liebe, Glaube, Hoffnung, Galgenhumor?

Oder: Wenn nur noch das Essen und Trinken, den Leib und die Seele zusammenhalten? Oder: Kann man Menschen zu Tode schützen? Oder: Wenn Papa Schulz mir bei den Hausaufgaben hilft?

 

Die Alten noch lange wegsperren, einsperren, aussperren?

 

Nachdem ich neulich die leeren Straßen von „Coronacity“ fotografiert habe und mich dabei wie im falschen Film gefühlt habe, habe ich mich nun – weil ich nicht wegsehen kann – mit dem Thema der inneren Leere fotografisch beschäftigt. Und zwar direkt nebenan. Im und an meinem Elternhaus. Viele von euch wissen: Mein Vater ist ein überaus kommunikativer Mensch und ein Optimist, wie er im Buch steht. Auch als Pflegefall hat er seinen Lebensmut nie verloren. Auch weil er neue Freude und Freunde in der Tagespflege, die er normalerweise 3 x die Woche besucht, gefunden hat. Im Paritätischen Uelzen. Doch nun ist er seit Wochen daheim. Coronaregelkonform. Wie fühlt er sich dabei? Und wie müssen sich erst die alten Menschen fühlen, die niemanden - wie z.B. mich - noch so dichte „bei sich bei“ haben? Was passiert mit insbesondere jenen Menschen, die nicht zu den Optimisten zählen? Wie ist das, wenn man(n) vor lauter Einsamkeit stirbt? Mein Vater hat ja noch das „Glück“, dass er sich jeden Tag mit mir streiten kann. Denn natürlich gehen wir uns mittlerweile auch auf die Nerven. Jeden Tag erzählt er dieselben Geschichten oder fragt, jedes Mal, wenn er mich sieht: „Was gibt´s denn Neues.“ Wenn er mich nicht sieht, dudelt der Fernseher nonstop und auf voller Lautstärke. Während in der Küche das Radio für Berieselung sorgt. Auch auf Discolautstärke.

 

Manchmal frage ich mich, in diesen Tagen: Wollen wir um jeden Preis dem Leben mehr Tage geben? Oder doch lieber auch den letzten Tagen mehr Leben? Wird die Selbstmordrate dieser Tage steigen? Lässt sich "Tod durch Einsamkeit" diagnostizieren? Ich bin ein Mensch, der „normalerweise“ Zuversicht verbreitet. Aber ich musste mich diesen Fragen stellen. Für mich habe ich diese beantwortet.

 

Und damit ihr nun nicht zu traurig gestimmt werdet, zeige ich euch das Wackelpuddingbild auch in Farbe. Eigentlich hatte ich zu Papa gesagt: „Guck mal ernst, wir bearbeiten ein ernstes Thema.“ Und er so. Und als ich dann noch erwähnt habe, dass Wackelpudding für Parkinsonerkrankte eine ziemliche originelle Speise ist, hat er vor lauter Kichern fast unterm Tisch gelegen.

 

PS: Ich arbeite mich gerade in die nächsten Hausaufgabenfotoserien ein. Das war der erste Versuch. Am Wochenende machen wir noch draußen Fotos. Ich werde insgesamt 3 Serien schießen. Zwei mit Papa Schulz und eine mit altem Gemüse und vermutlich noch eine mit … ach, das werdet ihr dann ja sehen. Genau habe ich mich noch nicht entschieden. Aber 3 Serien möchte ich am Monatsende einreichen können.

 

Bilder für das 5. Modul:

Straßenfotografie / Street Photography / Erklärung folgt.

Streetphotography / Zu Coronazeiten / In Uelzen
Es haben sich - bis auf einen von außerhalb - alle an die Regeln gehalten.

 

Unser Auto. Ein Hort der Geborgenheit. Unser faradayscher Käfig auf vier Rädern schenkt uns Sicherheit. Auch in Zeiten von Corona fühlen wir uns darin sicherer als woanders. Sicherer als draußen. Und wir halten so auch den Mindestabstand ein. Durch die Schutzscheibe blickend, die auch als Spuckschutz fungiert, erscheint uns die Draußenwelt weit genug, aber nicht zu weit weg.

So nutzte ich dieser Tage mein kleines Auto als Homeoffice und packte Kamera, Spickzettel, Notfallhandy und Wasserflasche ein. Um in die Stadt zu fahren. Einerseits um für meine Eltern, die Tiere und mich einzukaufen. Andererseits - um meine Hausaufgabenfotos zu schießen. ?Streetphotography. Die Straßenfotografie beinhaltet ja eigentlich auch Menschen. Doch momentan gibt es kaum noch Menschen auf den Bürgersteigen zu sehen. Endzeitstimmung. Es fehlten nur noch die rollenden Büsche auf den Straßen.

 

Fazit: Ich, die sonst immer nur Menschen ablichtet, kam mir vor wie im falschen Film. Ich bin gerne allein, aber die spürbare, soziale Einsamkeit, die sich in diesen Bildern auch wiederspiegelt, verstört mich. Und ich gestehe: Für das eine Hundepfoto bin ich dann doch kurz aus dem Auto ausgestiegen und habe dann auch fix noch das Schaufenster fotografiert. Für das andere Hundepfoto habe ich spontan gestoppt und aus dem Seitenfenster fotografiert. Und am Ende musste ich tanken. Jetzt fehlt mir noch ein Foto von der – einzigen (!) - Straße bei mir daheim. Dann habe ich genug Auswahlfotos (ich habe ja neulich auch schon einige geschossen) für meine monatliche Hausaufgabe. Die da lautete u.a.: Wähle aus Street-, Makro- oder HDRi dir ein Thema aus. Reiche eine Serie aus 5 bis 10 Bildern ein oder eine Zusammenstellung aus Einzelbildern. Ich habe das Straßenthema gewählt, weil ich die anderen Themen immer noch ausprobieren kann. Straßenfotos zu Coronazeiten jedoch hoffentlich nie wieder. Und da ich ja nicht so super zu Fuß bin (ich kann nicht stundenlang durch die Gegend laufen), war das mit dem Auto nicht meine doofste Idee. Oder? Und was meint ihr: Farbe oder sw? Und welches ist euer Lieblingsbild???

 

Übrigens: In der Stunde, die ich dort gestanden habe, haben sich bis auf einen alle vorbildlich verhalten. Es waren zu Fuß nur Einzelpersonen unterwegs oder Zweiergrüppchen oder Menschen mit Hund. Doch ein Sportwagenfahrer (mit hannoverschen Kennzeichen) meinte mit röhrendem Motor und weit überhöhter Geschwindigkeit vorbeirasen - hin und zurück - zu müssen. Verdeck offen (es war arschkalt) und auch angesichts der radelnden Kinder ist der Volldepp nicht vom Gas gegangen. Ich glaube nicht, dass der auf der Flucht vor den Viren war.

 

Bilder für das 4. Modul:

Fotografiere 5 Schwarzweißbilder. Begründe, warum deine Auswahl sw funktioniert:

Meine Begründung

Warum ich diese Bilder schwarzweiß geplant habe:

 

SW ist die Reduzierung auf das Wesentliche. Nichts lenkt ab. Für mich ein reizvoller Gegensatz zu meinen oft schreiend bunten, detailreichen Bildern.

Kleider machen Leute. Aktfotos zeigen Menschen. Also auch das Wesentliche. Zudem schluckt die Schwarzweißumwandlung die roten Hautflecken, die wir gerne mal bekommen, wenn uns zu warm oder zu kalt ist. Wenn es stressig wird, wenn wir Lampenfieber bekommen … Und: Schwarzweiß hilft uns, sich aus einer gewissen Distanz zu betrachten.

Doch ob Akt oder nicht: Schwarzweißdenken ist eine interessante Übung. Und auch ohne rosarote Brille auf der Nase, ist das Leben bunt. Strukturen werden sichtbarer. Das Spiel mit Licht und Schatten und den Kontrasten wird noch spannender. Zugleich vermag das Schwarzweiße sehr elegant sein.

Ohne Farbe funktionieren auch galgenhumorige Bilder oft sehr oft deutlicher. Und ich mag schwarzen Humor.

 

1 Das Bananenbild

So oder so - und das weiß ich genau: Ohne Kunst wäre auch unser Leben grau. Doch warum ausgerechnet Bananenbilder? Weil eine an die Wand geklebte Banane zu einem weltweit bekannten Kunstobjekt geworden ist, wollte ich mit meinen Bildern nun darauf aufmerksam machen: dass momentan auch Künstler*innen existenzielle Sorgen haben. Im Rahmen der Corona-Pandemie. Das ist traurig. Wir brauchen Kunst. Sie darf nicht vergammeln. Und weil gammelige Bananen alle Farbe verlieren, habe ich auch dieses Bild sw geplant und dafür die kleine Banane zwei Wochen lang dem Verfall preisgegeben. Mit Essen spielt man ja eigentlich nicht, aber im Dienste der Kunst sind Ausnahmen bzw. Aufnahmen erlaubt. Oder?

 

2 Das Badewannenszenario

Beim Anblick dieses Fotos läuft im Kopfkino ein Krimi ab. Oftmals im Stile der alten SW-Filme. Es wird zunächst auch nicht bemerkt, dass der Fön gar kein Kabel hat. Sehr schwarzer Humor also. Ich gestehe: Dieser vorgetäuschte Mordversuch ist eine Fotofalle. Foto-Fake. Nicht alle werden drüber lachen können, aber das war ja auch nicht der Plan.

 

3 Verdeckter Akt

Entblößt, aber nicht bloßgestellt. Denn wo Licht ist, ist auch Schatten. Und das Spiel mit des Models Handschatten hat funktioniert und wirkt in der Schwarz-Weiß-Umwandlung besonders gut. (Ob auch hinter dem Aktbild - das zu einer Serie gehört - eine Botschaft steckt? Ja, für die Insider*innen meiner Themenauswahl: Dass auch eine seit Jahrzehnten ihren Tribut fordernde Krankheit, wahre Schönheit nicht unbedingt zerstören kann. Und für alle: Dass wir uns an unserer eigenen Schönheit durchaus auch erfreuen dürfen.)

 

4 Knoblauch und Klopapier

Dieses Motiv versteht sich in Zeiten der Corona-Krise ja von selbst. Und auch in dieser Krise ist uns der schwarze Humor bisweilen eine gute Krücke.

 

5 Ein Vor-der-Aufnahme- bzw. Hinter-den-Kulissen-Foto

Hier waren wir bei der Vorbereitung für eine Schwarz-Weiß-Aktaufnahme zugange. Ich war noch bei der Lichtprobe und bei dem Versuch einen sicheren Standplatz in dem ganzen Chaos hinter mir zu finden (meine gute Fotostube ist ziemlich vollgestellt). Im Rückwärtsschleichgang habe ich einige Testfotos geschossen. Und dieses ist eines meiner Lieblingsbilder des Tages geworden. Es hat so eine Retro-Stimmung. Hier ist auch gar nichts retuschiert. Abgesehen vom Schwarzweißfilter ist es so aus der Kamera gekommen.

 

Bilder für das 3. Modul:

Aufgabe: Experimentiere mit den goldenen Schnittregeln. Probiere dabei die Themen Architektur, Stillleben und Landschaft.

Zuerst konnte ich mich nicht entscheiden, zwischen den beiden Gebäudebildern und den beiden Baumbildern.

Bilder für das 2. Modul:

Aufgabe: Erstelle 5 Porträtbilder und spiele dafür mit Licht.

Am Beginn des Fotostudiums

Auf dem Weg zur geprüften Fotodesignerin

Ich habe ein Fotostudium zur Fotodesignerin begonnen und werde hier nach und nach darüber berichten.

 

Für´s Fotostudium habe ich Theorie zu lernen und Hausaufgabenfotos zu machen. Ich fühle mich bestens motiviert und gefordert.

 

Hier zeige ich euch zuerst einige Schwarz-Weiß-Bilder, die ich für den ersten Monat erstellt habe. Daraus und aus einigen Farbaufnahmen habe ich eine Auswahl getroffen. Alle Fotos werden ausführlich bewertet.

 

Mein Dank gilt auch den lieben Menschen, die sich spontan bereit erklärt haben, dafür zu posieren. Diese ersten Bilder sind alle im Dezember 2019 entstanden. An 3 verschiedenen Tagen, jeweils binnen zwei Stunden und bei typisch norddeutschem Schietwetter. Keinesfalls in aller Ruhe und alle auch mit Hintergrundgeschichten bzw. nicht ohne Hintergedanken. Aber wie bereits erwähnt: Ich werde nach und nach erzählen: von den Aufgabenstellungen und wie es mit wem war, wie es für mich war und ist ... und was insgesamt dabei herauskommt.

 

 

Bilder für das 1. Modul:

Aufgabe: Spiele mit Schärfe und Unschärfe.

Das hat Spaß gemacht und viel gebracht!

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