Aaachtung - fertig - los!

Wir stehen für unser bisher größtes Inklusionsprojekt in den Startlöchern.

Wann geht 's los?

Ab 1.11.2020

richten wir alles ein. Ab 11.11. gelten die Öffnungszeiten.

 

Freu-freu-freu ... Das Blitzlichlampenfieber steigt. Und alle fiebern mit.

 

With a little help ...

 

Der entzückendste Neuzugang im emofotologischen Team: Fropsfräulein, Therapiehund und
Pfotenfee Pfiffigenie.

 

Egon ist nicht mehr ganz so frisch, aber auch immer fröhlich: Als Chef vom Empfang steht er bei mir daheim vor der guten Fotostube. Er modelt auch ab und zu, hat  jedoch nichts mit der Fotomache für die Beerdigungsfotos zu tun.

 

Emofotologie

Für Barrierefreiheit auch in und an den Köpfen.

 

Nein, das ist nicht Pfiffigenies Maulkorb.

 

Ronja hat hier bereits für die nächste Ausstellung - 2020/21 - gemodelt und wird in Zukunft auch aktiv als Inklusions-redaktionsmitglied mitwirken.

 

Kein Dornröschen. Ein Bild aus der aktuellen Ausstellung.

 

"Meine Freundin, die Bäumin ..." Sie hatte 2017 Model gestanden. Im Rahmen der Landart. Für unsere Outdoor-Ausstellung in Ebstorf.

 

Die Bienenfrage stellt sich mir als alte Immenhoferin

natürlich auch.

 

Es war einmal ...

Immenhof 1969:

Goldie, Papa Schulz, Klein-Brigitte und das liebe Brüderlein. Goldie war die Stammmutter aller, die da noch kamen. Ponys, Ponys, Ponys ...

 

Heute bleiben mir nach über einem halben Jahrhundert nur noch die Erinnerungen. Aber ich höre in mir immer noch das Trippel-Trappel.

 

 

Echt jetzt? Von der Pferdeflüsterin zur Fotoflüsterin? Ja.

 

 

Mein kleines Zuhauseatelier

 

Brigitte Schulz
Immenhof 7
29593 Melzingen


Achtung! Neue Festnetznummer: 0581 -97 3 98 747

 

Und täglich grüßt das digitale Handycap: Handy im Funkloch, Internet instabil … Immerhin bin ich über Festnetz  wieder erreichbar und Whatsapp funzt zumindest app und zu. Mit dem Handy bei mir im Haus zu telefonieren ist allerdings unmöglich.

 

Mobilnummer:

01520 - 13 69 580

 

Mailanschrift: immenhof@t-online.de

 

Ab 1.11.2020 Unser kleines Stadtatelier

 

Schuhstraße 8

29525 Uelzen

 

Mobilnummer:

01520 - 13 69 580

 

Mailanschrift: immenhof@t-online.de

 

www.emofotologie.de

 

Texte, Fotos und ggf. Bildbearbeitung: 
Brigitte Schulz / Emofotologie

 

Die Porträtfotos, die mich zeigen, sind von Andrea Künstle sowie von Frauke Szameitat, Bernd Meyer, Sebastian Tramsen und Fräulein Schminke aufgenommen worden.

 

Pegasusenlogo:
Georg Lipinsky

 

Comiccamera und so:
Fräulein Schminke /
Anke Brinckmann

 

 

(Alle Rechte vorbehalten)

 

 

fotokameras-0001.gif von 123gif.de

Schicke Orthese / Sch... Krankheit

On Fire / Burning Woman / Flammendes Inferno / Morbus Sudeck

 

Im Rahmen unseres ehrenamtlichen Selbsthilfeprojektes für chronisch Schmerzkranke habe ich auch diese Powerfrau ins Bild setzen, stellen und legen dürfen.

 

Ihre Krankheit? Morbus Sudeck.

 

Was das für die gelernte Maschinenbauerin und einstige Fußballerin bedeutet? Zunächst von einem Tag auf den anderen von 150% auf 0% gesetzt worden zu sein. Weil ihr die in Deutschland nahezu unerforschte Krankheit – im wahrsten Sinne des Wortes - ein Bein gestellt hat. Doch Melanie wäre nicht Melanie, hätte sie sich der Krankheit nicht auch gestellt und gekämpft. U.a als Vorsitzende der Selbsthilfegruppe für Morbus Sudeck / CRPS (mit Sitz in Uelzen unter dem Dachverband des Paritätischen). Sowie im Vorstand des CRPS-Bundesverbandes und im Vorstand des CRPS-Netzwerks.


Den Morbus Sudeck öffentlicher und bekannter zu machen, das treibt Melanie an. Sie hilft auch anderen Betroffenen mit der Krankheit leben zu können bzw. sorgt für Beratungen oder überhaupt für die Chance eine „richtige“ Diagnose zu bekommen.


Bei Interesse könnt Ihr Melanie auch via FB kontaktieren.

 

Wie wir uns kennen gelernt haben? Der Uelzener Generalanzeiger hat Melanie auf unser Fotoselbsthilfeprojekt aufmerksam gemacht. Sie hat mich dann auch via Facebook angesprochen.

 

Dieser Fototermin war unser erstes persönliches Treffen und ich wage zu behaupten: Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Ich durfte eine Kämpferin ablichten, eine Gleichgesinnte kennenlernen und weiterbringende Gespräche führen.


Melanie war gleich bei ihrem ersten Mal vor der Kamera unglaublich präsent. Nach dem üblichen „Ich-bin-ja-gar-nicht-fotogen“ und dem „Ich-weiß-doch-gar-nicht-wie-ich-gucken-soll“ und dem „Ich-bin-ja-echt-aufgeregt“ … Na ja, Ihr seht ja selbst. Über den Beton kriechen, sich auf die harten Pfeiler betten … das hat Melanie ohne mit der Wimper zu zucken gewuppt. Sch… auf die Schmerzen, Hauptsache das Bild wird echt.

 

Was uns nicht gelungen ist, war ein Foto mit Seifenblasen zu machen. Das war echt zu schwierig für uns. Entweder waren die Blasen zu klein oder sind sofort fort geweht.

 

Was sie aber später noch gemacht hat: Sie hat ein Vorwort für das Autsch-Buch geschrieben.

 

 

Der Morbus Sudeck ist eine orthopädisch-neurologische Erkrankung. Die Bewegungs- und Ruheschmerzen gehen mit Nerven- und Brennschmerzen einher, wie auch mit Hautverfärbungen, Tremor und diversen anderen Behinderungen. Es kommt teils zu Versteifungen der Gliedmaßen, wie an Melanies, eigens für die Fotos vergoldetem Daumen zu erkennen ist. Da ist nix mehr von wegen Gefällt-mir-Daumen. Den kriegt sie nicht mehr hoch. Erschreckenderweise wurden früher solche versteiften Gliedmaßen gerne mal amputiert.
 
Die Entstehung der Krankheit ist unklar. Ursächlich kann ein Trauma sein, wie z.B. ein Beinbruch. Dass in Deutschland die Krankheit relativ unerforscht ist, bedeutet ein Riesenproblem für die zahlreichen Betroffenen und einen langen bis schier endlosen Leidensweg bis wenigstens zur Diagnose.

Melanie trägt übrigens immer diese schick gemusterte Beinorthese und „normalerweise“ auch eine gleichgemusterte Handorthese. Letztere haben wir hier weg gelassen, um den Daumen deutlicher ins Bild bekommen zu können. Melanie geht über kurze Strecken auch am Stock und benötigt ansonsten einen Rollstuhl.

Sie lebt eine gute Autostunde von mir entfernt. Will sagen: Es war für Melanie ein anstrengender Fototag. Das Modeldasein ist kein Ponyhofleben. Oder doch? Wir haben jedenfalls eine Menge Spaß gehabt und mehr gelacht als gestöhnt.
 
Die mitgebrachte orange Schleife am Jackenrevers weist übrigens auch auf Morbus Sudeck hin. Der flotte Trainingsanzug ist aus der emofotologischen Kleiderkammer.
 

 

Die Wattekugelkette hatte ich ausgesucht, weil die Empfindlichkeit durch Morbus Sudeck so stark werden kann, dass sogar die Berührung mit einer Feder oder eben einem Wattebausch höllisch zu schmerzen vermag.

 

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