Ende Novmber 2021: No Make-up, 3-facher-Knöchelbruch, Realität und Emofotologie pur …

 
Wenn meine allerbeste Praktikantin mich besucht, mir hilft und gleichzeitig Hausaufgabenfotos macht.
 
Faro sieht, wie es mir geht und weiß auch, dass es mir schwer fällt um Hilfe zu bitten. Sie kommt dennoch 1- 2x die Woche mit dem Fahrrad von Uelzen angeradelt und fegt aus, kocht mir Tee, wäscht Wäsche (die Waschmaschine steht unerreichbar für mich im Keller) … und verbindet das Nützliche mit dem Nützlichen. Sie macht Hausaufgabenfotos. Demnächst wird sie fotografieren, wie ich nicht in die Dusche komme, weil in diesem Haus die Barrierefreiheit sich lediglich in unseren Köpfen findet. Aber keine Sorge: Aktfotos werden es nicht.
 
Merke: Irgendwie geht´s immer weiter. Bei mir mit dem besten Team und dem besten Netzwerk ever. Danke, Ihr Lieben. Ihr seid großartig.
 
Übrigens: Montag standen bei uns Online-Vorlesungen für Studierende auf dem Plan. Dienstag wurde ich geröntgt. Freitag hat uns der Papa unserer Selbstverteidigungstrainerin Kaddy drei Gucklöcher in eine Trennwand gesägt. Und dank Stefan Reck vom Vitorium Uelzen habe ich meine erste Krankengymnastikstunden im Atelier absolvieren können. Wusstet ihr, dass wir dort auch eine Ballettstange haben? Ach ja, mit Chance bekommen wir im Dezember auch endlich eine stabile Internetanbindung. 
 
PS: Und dank Marlies Schulz / feldfrisch catering habe ich auch genug lecker Essen im Haus.

 

 

Juchhu! Wir haben es wieder mit auf die Titelseite der neuen Barftgaans-Ausgabe geschafft und sind auch auf den Seiten 39 und 40 zu finden. Mit Emofotologie und junge Selbsthilfe und mit Selbstverteidigung im Ernstfall.

 

Vielen Dank, liebes Barftgaans-Team, dass wir euch auch mit ernsten Themen kommen dürfen. Ihr seid großartig.

 

Eilmeldung / Kurzinfo! 

Ihr findet uns jetzt umme Ecke - Dort ist unser kleines Stadtatelier gar nicht mehr sooo klein. In den nächsten Wochen werden wir renovieren, einrichten, neue Flyer, Visitenkarten, Plakate usw. entwerfen, die Internetseiten anpassen … Sowie alles fertig für die Eröffnung ist und mein dreifach gebrochener Fußknöchel verheilt, stellen wir euch nicht nur unser erweitertes Projektkonzept vor. Und ja: Alles bleibt ehrenamtlich. Und weitere Sponsor*innen sind herzlich willkommen.

 

 

Besser Bein ab als arm dran? Wie geht es weiter mit unserem kleinen Stadtatelier? Wer möchte helfen, mitmachen, kreativ werden, Requisiten beisteuern …? 

 

Wer schraubt, streicht, sägt, klebt, malt, transportiert …?

Für die nächsten Wochen gilt: Dank meines dreifachen Knöchelbruchs bedarf es ein Mehr an Logistik und Kreativität sowie einige handwerklich und/oder künstlerisch Begabte. Sowie digital Versierte. Sowie Chauffeur*innen mit Autos, die mir genügend Beinfreiheit bieten und Schlaglöcher abkönnen.

 

Ich sitze momentan im wahrsten Sinne des Wortes daheim fest. Im Rollstuhl. Vor einer unüberwindlichen, weil zu steilen Haustreppe. Zwar erobere ich mir Stück für Stück mein altes Leben zurück, indem ich zum Beispiel seit heute wieder an die Kaffeemaschine gelange und den Klobrillen-Rollstuhl-Move (hin und zurück) bereits einigermaßen beherrsche. Dank des Paritätischen Uelzen, insbesondere dank Gabriele Witt, werden meine Wunden versorgt usw. Dank Stefan Reck (Vitorium Uelzen) werde ich später auch krankengymnastisch ideal betreut werden. Marlies Schulz (Feldfrisch Catering) hat vom ersten Krankenhaustag an für meine Eltern gekocht und seit ich wieder daheim bin auch für mich. Sibylle Kollmeier (Atempause) hat mich hautpflegekosmetisch und mit gesunden Süßigkeiten versorgt. Karin Mühlenberg hat mich täglich besucht, weiter vernetzt und mich informationsmäßig auf dem Laufenden gehalten. Und meine unersetzliche Assistentin Ronja Junk hat hinter den Kulissen alles getan, was getan werden musste. Und noch mehr.

 

Und ich weiß: sowie ich wieder in unserem kleinen Stadtatelier sein kann, werden Pfiffigenie und ich von Ronja und Faro Nasri rundum unterstützt und verwöhnt. Aber:

 

Ich kann in den nächsten 6 Wochen nicht selber Auto fahren. Also benötige ich für die Strecke Immenhof – Unser kleines Stadtatelier mehrere Male die Woche eine/n Chauffeur*in. So oder so benötige ich im Atelier eine Schlafcouch und einen krankenbettgeeigneten Beistelltisch / Laptoptisch. Zwecks Hochlagerung des gebrochenen Beines usw. Da sich unser Atelier praktischerweise gegenüber vom dänischen Bettenlager JYSK befindet, sollte das kein Problem bedeuten.

 

Für alles was vom Zuhause-Atelier ins Stadtatelier transportiert werden müsste, bräuchte ich auch jemanden mit großem Auto bzw. mit Anhänger. Die Rede ist von Schaufensterpuppen, großem Seemannskoffer und weiteren Requisiten, Kostümen usw.

Kommen wir zur Wandgestaltung. Entweder ich brauche laaange Pinsel oder Künstler*innen, die Lust auf Wandgestaltung haben.

In eine wellenförmige Trennwand müssten Gucklöcher gesägt werden, deren Kanten verputzt ... Zudem müsste die Trennwand beklebt oder bemalt werden. Collagen wären möglich, Stoffbespannung oder, oder, oder …

 

Im Werkstattraum und der Küche wären unterschiedliche Wandgestaltungen denkbar. Tafelwand, Magnetwand, Collagenwand, Graffiti, Wandobjekte, hängende Gärten …

 

In den Fluren werden später Bildergalerien hängen und Kunstobjekte stehen. Was nicht bedeutet, dass die Wände schlicht weiß bleiben müssten. Der Fernseher für die Bilderschauen usw. müsste auch einen Wandplatz finden.

 

Es wird auch eine Bücherecke geben, eine Holger-Hammer-Ecke …

Im Ankleideraum / der Maske werden Spiegel vorherrschen. Die Spiegel lagern momentan noch bei mir daheim.

 

Der Badbereich müsste auch noch aufgehübscht werden.

Dann habe ich noch zwei, drei Luxusprobleme: Was ziehe ich wie an? Wie komme ich zu meiner Waschmaschine?

 

Was uns noch sonst noch fehlt? Ein origineller Arbeitstisch (Kostüme schneidern, Requisiten bauen, Workshops abhalten …) für den Werkstattraum. Ein größerer Küchentisch. Stühle. Ein bis zwei Barhocker. Eine Mikrowelle, ein Herd und vielleicht sogar eine Waschmaschine (Kostüme waschen). Wir favorisieren auch gebrauchte Möbel mit gewissem Charme. Wir möchten nachhaltig agieren, können Möbel selber streichen (lassen) …

 

Über Ideen eurerseits würde ich mich freuen. Wann es losgehen sollte? Sofort.

 

Und nur mal so nebenbei bemerkt: Meiner Meinung nach sollten angehende (Innen)Architekt*innen einige Tage den Selbsttest im Rollstuhl machen. Bevor sie irgendetwas bauen oder einrichten.

 

Und weil ich immer wieder gefragt werde, warum ich nicht mehr im Klinikum bin, obgleich ich doch gerade erst operiert worden bin? Weil die Ärzt*innen erstklassige Arbeit geleistet haben. Weil … Und weil ich unbedingt zu Pfiffigenie wollte. Und fotografieren kann ich auch vom Rolli aus. Also – wenn ich dann wieder in die Stadt kann. Womit wir uns wieder am Textanfang befinden. 

 

Ist Brigitte abgetaucht? Die postet ja gar nix. Hat die Emofotologin wieder das Internet kaputt gemacht?

 

 

Dieses Mal ist es komplizierter. Es ist die letzte Woche, die wir in unserem jetzigen kleinen Stadtatelier verbringen. Das aktuelle Projektjahr endet.

Und nun? Das werde ich posten. Sowie ich weiß, ob, wie und wo wir weitermachen können??? Mithilfe und unter der Schirmherrschaft des Paritätischen Uelzen.

 

Wir wissen, wo wir hinein möchten (140 Quadratmeter, barrierefrei, große Schaufenster …). Wir wissen viele Menschen hinter uns. Wir haben das Geld für das erste halbe Jahr Miete beisammen (dank Kirsten Lühmann, Karin Mühlenberg, der Eleonore Dräger Stiftung, Maik Bauer, Rita Schulz, Eva Neuls, Madushani Monard, Anke Brinckmann, Marlies Schulz, Professor Müller-Teusler, Juergen Trumann, Birgit Gercken, Familie Höfflin, Ronja Junk …). Jetzt braucht es aber noch neues Fördergeld, damit auch das zweite halbe Jahr gesichert ist und dazu noch einige Genehmigungen. Ansonsten müssten wir Ende der Woche tatsächlich abtauchen. Also: Bitte drückt uns die Daumen, dass wir in die größeren Räumlichkeiten umziehen dürfen.

 

Noch Fragen? Diese Fotosession haben wir bereits vor einigen Wochen - passenderweise im Nieselregen - veranstaltet. Wir, das sind Emofotologie und die Junge Selbsthilfe.

 

Warum wir die Bilder inszeniert haben? Weil das Logo der jungen Selbsthilfe auch einen Rettungsring zeigt? Weil Menschen, die eine Selbsthilfegruppe leiten, wissen, wie es ist sich abzuschotten? Oder sich wie unter Wasser zu fühlen? Oder wie in einer Blase gefangen? Oder wie ein Fisch auf dem Trockenen beziehungsweise wie eine Meerjungfrau im Rollstuhl? Oder symbolisiert die Taucherglocke hier einen Schutzhelm? Fragen über Fragen. Und mehrere mögliche Antworten. Doch darum geht es u.a in der Selbsthilfe: Fragen stellen, Antworten hinterfragen … Und gemeinsam etwas machen, wie z.B. solche Fotos. Klar bin ich – eigentlich – zu alt für die junge Selbsthilfe. Mit meinen nun bald 60 Jahren. Aber da ich mich selten altersgemäß benehme, durfte ich dieses Mal mitmachen. (Wer bestimmt eigentlich, was in welchem Alter zu tun und zu lassen ist?)

Wusstet ihr, wer die motivierenden zwei Köpfe der jungen Selbsthilfe sind? Die Ronja und der Timo. Und wenn alles gut wird, dann zieht die Junge Selbsthilfe auch mit in unser künftiges kleines Stadtatelier ein.

 

Das Taucherglockenshooting haben wir natürlich vor Uelzens beliebtester Fotowand veranstaltet. Der Meereslandschaft von Jason Oneal und Simon Hirmer - gesprayt im Rahmen des Uelzener Kultursommers.

 

Bildidee: Emofotologie (mit Brigitte und Faro) und Junge Selbsthilfe (mit Ronja und Timo)

Fotos: Emofotologie / Ehrenamtliche Selbsthilfefotografie

Make-up: Faro Nasri

Assistenz und Fropssitting: Alle

Taucherhelm: Leihgabe von Helmut Besser / Unser hilfsbereiter Ladennachbar von gegenüber

Ronjas Autschfit: Emofotologischer Kleiderfundus

 

Graffiti: Jason Oneal und Simon Hirmer

 

Demnächst stelle ich euch unsere wunderbare Praktikantin Faro genauer vor.

Finaaale??? Er steht im Tor, im Tor, im Tor …

 

… und wir davor! Das Shooting mit Dirk war in jeder Hinsicht ein absoluter Volltreffer. Ich werde dem Samocca Café Dirk als Mitarbeiter des Monats vorschlagen. Er war top vorbereitet und hat, obgleich zum ersten Mal vor der Kamera, gemodelt wie ein

Profi.

Meine talentierte Praktikantin Faro wiederum, hat Bilder von und mit Dirk gemacht, die sich von den meinen gar nicht unterscheiden. Oder könnt ihr erkennen, welche nicht von mir sind? Sollte Faro so weitermachen, mache ich ein Praktikum bei ihr.

 

Wer noch so viel drauf hatte? Das zauberhafte Fräulein Schminke hat wieder alles auf den Kopf gestellt und mit dem Tor und dem Glatzenpainting gezeigt was eine Make-up-Artistin, Bodypainterin und Filmrequisitenbauerin binnen zwei Stunden bewerkstelligen kann.

 

Meine allerbeste Assistentin, die liebe Ronja, hatte wie immer alles im Kopf und im Blick und zusätzlich Pfiffigenie auf dem Schoß.

Und die Kuchenkreation zum Thema des Tages? Die haben Dirk und die Mädels aufgefuttert. Wer die Fußballtorte gebacken hat? Natürlich die kreative Konditorin vom Samocca. Die … Und ich weiß: Sie wird es wieder tun. Was immer wir für ein Thema haben werden, sie kriegt es auch gebacken. Erinnert ihr euch noch an den Hundekuchenknochen für Pfiffigenie? Der war auch von ihr. Wobei den Großteil davon die zweibeinigen Mädels vernascht haben. Selbstverständlich nur, damit Pfiffigenie sich nicht überfressen konnte. Wer´s glaubt.

 

Warum das Ganze? Dirk wollte zugleich zeigen, wo er arbeitet und was seine private Leidenschaft ist.

 

Und mein Fliegenpilz-Autschfit? Das hatte ich angezogen, weil im Herbst die Pilze aus dem Boden schießen. Und weil ich mich Dirks fantasievollem Look wenigstens ein bisschen hatte anpassen wollen. Und weil jemand wie ich, die so ein Team um sich wissen darf, einfach ein Glückspilz ist.

 

Und vielleicht hilft meine Glückspilzmütze ja auch im Hinblick auf die Zukunft unseres kleinen Stadtateliers. Die ist nämlich immer noch nicht gesichert. In wenigen Tagen müssen wir ausziehen, wenn sich nix tut.

 

Idee: Dirk und Brigitte

Fotos: Brigitte und Faro / Emofotologie / Ehrenamtliche Selbsthilfefotografie

Facepainting / Fußballtor: Fräulein Schminke

Assistenz und Fropssitting: Ronja Junk

Fußballtorte: Carmen Johannsen

Selbstverteidigungstraining für Menschen mit Handicap?

 

Noch so ein Beispiel warum unser Netzwerk, rund um die ehrenamtliche Selbsthilfefotografie / Emofotologie, immer mehr Sinn macht:

Wir, insbesondere wir Frauen, kennen jene Angst im Nacken: Allein und spät abends auf dem Heimweg. Den Haus- oder Autotürschlüssel als Waffe zwischen die Finger geklemmt. Möglichst mit dem Handy am Ohr, damit uns jemand hören kann, falls wir um Hilfe schreien müssen. Blöd nur, wenn frau im Funkloch unterwegs ist. Blöd auch, wenn beide Hände für den Rollstuhl benötigt werden.

 

Was können wir tun, um nicht von vorneherein wie ein Opfer – wie eine leichte Beute – zu wirken? Was können wir tun, wenn wir doch in eine gefährliche Situation geraten? Gibt es für eine Frau wie Ronja, die im Rollstuhl unterwegs ist, überhaupt eine Chance? Was, wenn die Angst im Nacken tatsächlich eine echte Gefahr signalisiert? Fragen, die euch Krav-Maga-Trainerin Kaddy Ostermann beantworten kann. Sie hat mit Ronja trainiert und wird zeitnah auch Kurse in der Kreisvolkshochschule anbieten können. Auch dank „Kate“ Kathrin Marie Arlt, die u.a. Kurse für Gesundheitsbildung in der KVHS koordiniert.

 

Übrigens: Kate hat „netterweise“ für unsere Fotos, die wir hinter dem Gebäuderücken der KVHS gemacht haben, den Bösewicht gespielt.

Wir haben also wieder zwischen dem Samocca Café und der Ratsweinhandlung Uelzen agiert. Und ja, das passte wie Faust aufs Auge. Wie einige von euch wissen, arbeiten im Samocca, wo ich ja öfter mit der Kamera zur Stelle bin, auch Menschen mit Handicap. Und Samocca-Chefin Susanne Hasler möchte ihren Mitarbeiter*innen die Möglichkeit geben, an einem von Kaddys Selbstverteidigungskursen teilzunehmen. Sibylle, die Chefin der Ratsweinhandlung, ist u.a. auch onkologische Kosmetikerin (Atempause Kosmetik). Und weiß also nicht nur aus dem eigenen Erleben heraus, wie es ist, mit einem körperlichen Handicap leben zu müssen, oft spät Feierabend zu haben, oft nach Einbruch der Dunkelheit zum Auto gehen zu müssen ...

Darum war Sibylle - nicht nur als Visagistin in der Maske - wieder hautnah mit dabei. An jenem Fototag, an dem sich nicht wenige Passant*innen verblüfft zu uns umgedreht haben. Ertönten doch schon mal Kommandos wie: „Du musst breitbeiniger gehen, Kate! Du musst Eier haben und Rasierklingen unter den Armen!“ „Ey, du da! Ja, du in dem roten Trainingsanzug: Kannst du Kate mal bitte zeigen, wie ein Kerl geht?“ „Schlag zu, Ronja!“ „Du möchtest meine Handtasche klauen? Du Dieb du! Hier bitte!“ „Kannst du Ronja bitte nochmal würgen, Kaddy!? Ich brauche noch ein Foto!“

 

Kaddy hatte mich vor einiger Zeit - noch vor der Pandemie - gefragt, ob ich eine körperlich gehandicapte Frau kenne, die mit ihr trainieren und gleichzeitig an einem Konzept für dementsprechende Kursangebote arbeiten könnte. Warum Kaddy mich gefragt hat? Weil die Selbsthilfefotografie auch für Gewaltopfer von Bedeutung sein kann und wir darüber ins Gespräch gekommen waren. Kaddy trainiert nämlich auch Gewaltopfer und möchte alles dafür tun, dass die Opferzahlen sinken. Und da ich u.a. auch mit körperlich gehandicapten Menschen zusammenwirke … Und weil in Uelzen alles möglich ist, dank des tollsten Netzwerkes ever …

 

Wenn ihr Fragen zum Thema habt, stelle ich gerne den Kontakt zu Kaddy her. Natürlich mache ich auch bzgl. kommender Kursangebote rechtzeitig Mitteilung.

Und: Ich möchte nicht ohne Grund betonen, dass die Emofotologie Menschen zusammenbringt, die ansonsten vermutlich nie zusammenkommen würden. Unser kleines Stadtatelier steht für kreative Inklusion. Blöd nur, dass wir dort Mitte nächsten Monats ausziehen müssen. Das Projektjahr endet. Wir brauchen also dringend neue Fördermittel für neue und größere Räumlichkeiten. Im nächsten Jahr wird es - aller Voraussicht nach - neue Fördermittel geben. Aber wir wünschen uns einen nahtlosen Übergang. Unser kleines Stadtatelier ist mittlerweile für immer mehr Menschen zu einem zweiten Zuhause geworden. Also nicht bloß für Ronja, unsere neue Praktikantin Faro, für Pfiffigenie und für mich. Aber das wissen die meisten von euch ja eh. So wie ihr auch wisst, dass ich auch in Zukunft - so oder so - ehrenamtlich weitermachen werde. Übrigens: Faro bleibt nun ein ganzes Jahr bei uns. Und wenn wir neue Räumlichkeiten bekommen, zieht auch die junge Selbsthilfe bei uns mit ein. Mit Ronja und Timo. Und das Fräulein Schminke Anke Brinckmann? Kommt auch mit. Aber das war euch ja auch schon klar.

 

Um die letzte drängende Frage zu beantworten: Ja, die coole Sonnenbrille, die die „Bösewichtin“ auf der Neese trägt, ist - wie immer - von Optiker Neese. Neese-Chefin Stephanie Schumacher gehört doch auch zu unserem tollen Netzwerk. Und da Brillenträger*innen schon mal gar nicht gehauen werden dürfen …

Wieso ich im Rahmen eines solch ernsten Themas Witze mache? Weil Galgenhumor seit Jahrzehnten meine Medizin ist. Und weil ich glaube, dass fröhliche, lebensbejahende Menschen weniger Opferbereitschaft ausstrahlen. Und weil wir an diesem Fototag noch mehr gelacht haben als sonst. Weil …

 

PS: Ich freue mich, dass wir an dem Tag auch spontane Unterstützung von dem bekannten Uelzenfotograf Michael Kunkel bekommen haben. Das ist genau das, was ich an unserem Netzwerk auch so schätze: Es kommen immer kreative Menschen dazu. Gegenseitige Motivation ist so wichtig. Gegenseitige Inspiration bringt uns weiter. Und dass es doch so viele Menschen gibt, denen Futterneid fremd ist, schenkt mir immer wieder neue Hoffnung.

 

PPS: Ich werde auch noch bessere Trainingsfotos nachliefern. Zu meiner Verteidigung habe ich nur zu sagen: Ich habe Kaddys und Ronjas Training an jenem Tag zum ersten Mal so hautnah miterleben dürfen. Während der härtesten Coronazeiten konnten wir uns ja nie alle gemeinsam treffen, so dass ich auch bloß ahnen durfte, was auf mich zukommen würde – an jenem Spätnachmittag, in jener kleinen Gasse. Wir werden also zu gegebener Zeit, bei geeigneteren Lichtverhältnissen, auch Detailfotos usw. machen und mit Erklärtexten unterlegen. An diesem Tag stand jedoch für mich im Mittelpunkt, dass ich binnen einer Stunde Aufmerksamkeit für das Thema bekommen und auf Nachfrage auch gleich vor Ort informieren wollte. Das mit der Aufmerksamkeit ist uns überaus trefflich gelungen.

 

Übrigens: Krav Maga ist keine Kampfsportart, sondern ein reines Selbstverteidigungssystem und zeichnet sich durch einfache, effektive Techniken aus. Natürliche, instinktive und in unserem Fall auch durch körperliche Handicaps bedingte Reaktionen werden berücksichtigt und individuell angepasst trainiert. Genauso thematisiert wird dabei auch, wie sich bestimmte Situationen u.U. vermeiden lassen. Kaddy hilft auch zu lernen, die eigenen körperlichen Fähigkeiten vernünftig einschätzen zu können. Sie ist eine fantastische, mitdenkende, einfühlsame, humorvolle … Trainerin, die so auch bereits Ronjas Selbstbewusstsein gestärkt und auch mir viele Erkenntnisse geschenkt hat. Wir sind glücklich darüber, Kaddy nun auch in unserem Netzwerk haben zu dürfen und freuen uns auf viele weitere Trainingseinheiten. Ich werde Kaddy auch gleich mal fragen: Wie kann ich mich so verteidigen, dass die Kamera dabei heile bleibt? Denn die habe ich ja auch beim nächsten Training dabei. Allerdings: Viel kann mir eh nicht passieren – ich habe mit Pfiffigenie den besten Wachhund ever. Unser Fropsfräulein wollte Ronja auch gleich zu Hilfe eilen, als der „Bösewicht“ zum „Angriff“ übergangen ist.

 

Unsere neue Praktikantin Faro

Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet? Halloween, zum Thema unterstützende / traumaverabeitende Kreativangebote, Special-Make-up-Workshop für Praktikant*innen oder einfach zeigen wollen, was wir hinter den Kulissen noch so ausprobieren – im Rahmen der ehrenamtlichen Selbsthilfefotografie / Emofotologie?

 

Und was kommt noch? Der Countdown läuft. Wird unser kleines Stadtatelier ab November weiter gefördert oder müssen wir Mitte Oktober beginnen unsere Sachen zu packen?

 

Mal abgesehen davon, dass all das, was sich in den vergangenen 11 Monaten unserem kleinen Stadtatelier angesammelt hat, gar nicht in meinen Fiat 500 passt. Mal abgesehen davon, dass unsere Praktikant*innen (für Kunst und Gestaltung) auch weiterhin mit uns mitten in der Stadt agieren möchten. Mal abgesehen davon, dass meine ehrenamtliche Assistentin – als Rollifahrerin – gar nicht zu meinem Zuhause-Atelier kommen könnte. Mal abgesehen davon, dass mittlerweile so viele Uelzener*innen bei uns mitmachen. Mal abgesehen davon, dass Pfiffigenie mittlerweile so bekannt ist wie ein bunter Hund und sich in Uelzen pudelwohl fühlt. Mal abgesehen davon, dass ich diese Aufzählung noch verlängern könnte:

 

Auch ich würde viele Tränen vergießen, wenn dieses Miteinander so nicht mehr möglich wäre. Wenn ich dieses so wundervoll gewachsene Wir-Gefühl nicht mehr spüren dürfte. Wenn wir nicht mehr miteinander - und füreinander - fotografieren, malen, gestalten, kreieren, musizieren, singen, schreiben … könnten. Wenn wir keine Anlaufstelle mehr hätten, wo wir uns gegenseitig helfen, motivieren, inspirieren könnten. Wenn wir uns nicht mehr so engagieren könnten.

Ihr wisst, dass unser kleines Stadtatelier das Herzensprojekt von immer mehr kreativ und sozial engagierten Menschen wird. Dass wir in den vergangenen 11 Monaten - trotz und teilweise auch wegen des Pandemiegeschehens - viel geschafft haben. Unter der Schirmherrschaft des Paritätischen Uelzen. Dank der einjährigen Unterstützung von Aktion Mensch. Dank der Unterstützung durch die Gerhard-Greyer-Stiftung und zahlreichen Uelzener Geschäfts – und Privatleuten. Ihr wisst, dass ich mit aller Kraft und mit Herzblut alles dafür getan habe, dass es so weit kommen konnte. Ich werde auch weiterhin alles dafür tun. Kreative Inklusion bringt Menschen zusammen. Die Bildersprache ist international. Mal abgesehen davon, spricht meine neue Praktikantin 5 Sprachen.

 

Was wir brauchen? Eine Anschlussförderung und größere und barrierefreie, gut sichtbare Räumlichkeiten in Uelzens Stadtmitte. Wann? Zum November.

Die Antwort auf die ganz oben gestellte Frage lautet übrigens: Fräulein Schminke hat Faro (Praktikantin Selbsthilfefotografie / Emofotologie …) und Ronja (ehrenamtliche emofotologische Assistentin / Handicapmodelbotschafterin sowie zur Teamleitung der jungen Selbsthilfe zählend) und Jessi (Praktikant von Fräulein Schminke / Make-up-Artistik, Bodypainting, Filmrequisitenbau …) und mir erste Einblicke in die Kunst der Special-Make-up-Effekte (kurz SFX-Make-up)ermöglicht. Okay, das sieht ziemlich gruselig aus, aber ich darf euch sagen, dass wir auch echt viel gelacht und gekichert haben.

 

Wir haben uns selbstverständlich vorab gefragt, was so ein Workshop für Faro bedeuten könnte. Sie kommt aus Afghanistan und wir alle sehen täglich in den Nachrichten, was dort los ist. Doch als angehende Kunststudentin möchte Faro alles lernen was mit Kunst und Gestaltung zu tun hat. Sie hat auch im Laufe des Workshops von uns allen am meisten ausprobiert und mitgelacht. Dennoch ist ihr bewusst, dass Fotos wie diese verstörend wirken können, insbesondere auf ihre Familienmitglieder. Auch darum habe ich hier auf Porträts der Workshopteil-nehmer*innen komplett verzichtet und zeige lediglich die künstlichen Wunden. Die Gruselporträts mit Tina habe ich an einem anderen Tag bei mir daheim aufgenommen. Fräulein Schminke ist dafür in meinem Zuhause-Atelier tätig geworden. Verblüfft haben wir anschließend nur meine Mutter. Die hat sich allerdings eher nicht gegruselt. Die kennt uns.

 

Und demnächst zeige ich euch die ersten Bilder von einem unserer wichtigsten Gemeinschaftsprojekte: Selbstverteidigung für Menschen mit Handicap. Wir haben dafür in Uelzens Fußgängerzone geshootet und für reichlich Aufsehen gesorgt.

 

Vom Tortenhut, einer Trainerin, einem besonderen Terminhinweis (Selbstverteidigung für Menschen mit Handicap) und von meiner ersten Praktikantin für die Emofotologie

 

Den Tortenhut hat das zauberhafte Fräulein Schminke Anke Brinckmann eigens für Sabine kreiert, während ich den Reifrock und die Ersatzhüte eigenhändig verziert habe. Warum das Ganze?

 

Weil die liebe Sabine im Samocca Café arbeitet und sich ein Kostüm gewünscht hatte, das ihre Samocca-Kleidung märchenhaft passend zu ergänzen vermag. Sabine und ich kennen uns übrigens bereits von früher. Vor vielen Jahren hatte die Frohnatur bei mir nicht bloß am therapeutischen Reitunterricht teilgenommen, sondern mich auch schon damals mit ihrem Lächeln, ihrem Charme und ihrer Hilfsbereitschaft verzaubert. Nun haben wir uns in Uelzen wieder getroffen.

 

Doch das war nicht die einzige wundervolle Begegnung, die ich in den letzten Tagen erleben durfte. Plötzlich und unerwartet, aber ganz herzlich willkommen, stand Faro vor unserem kleinen Stadtatelier. Faro kommt aus Afghanistan, geht nun zur Fachoberschule für Gestaltung in Uelzen und möchte Kunst studieren. Sie ist künstlerisch unendlich begabt und hatte sich einen Praktikumsplatz bei Emofotologie gewünscht und - natürlich - bekommen. Sie hat nämlich das Auge und das Herz, was es für die Emofotologie braucht. Und sie kann malen, zeichnen (auch digital), kunstvoll schreiben, spricht 5 Sprachen und, und, und ...

 

Dass Faro uns ein ganzes Jahr begleiten möchte, ist ein weiterer wichtiger Grund, warum ich in Uelzen weitermachen möchte. Ein weiterer Grund dafür, dass wir ein größeres Atelier für unsere kreative Inklusion benötigen. Ich werde euch Faro demnächst genauer vorstellen. An dem farbfilmfröhlichen Tortentag hatte sie ihren ersten praktischen Einsatz für uns.

 

Und was es mit dem in der Überschrift angekündigten Termintipp auf sich hat? Donnerstagnachmittag wird Faro auch meine fantastische Assistentin und Handicapmodelbotschafterin Ronja, unsere Selbstverteidigungstrainerin Kaddy, die liebe (!) Kate von der Kreisvolkshochschule sowie Sibylle und mich beim nächsten öffentlichen Fototermin unterstützen. Das Thema des Fototages wird sein:

 

Selbstverteidigung für Menschen mit Handicap. Sibylle Kollmeier, die auch onkologische Kosmetikerin ist, wird Ronja und Kaddy schminken. Kaddy wird uns die Möglichkeiten nahebringen, die wir auch als körperlich nicht ganz so fitte Menschen haben, wenn es Selbstverteidigung braucht. Ronja, die für dieses Shooting zwar mit einer sichtbaren Betroffenheitsqualifikation, also mit ihrem Rolli am Start sein wird, wird sich dabei keineswegs als Opferlamm präsentieren. Kate wiederum, wird zwar als Bösewichtin agieren, aber das nur um dem Thema genügend Aufmerksamkeit zu verschaffen. Sie wird auch dafür sorgen, dass es einen dementsprechenden Kurs an der KVHS geben kann. So kann Nettworking auch funktionieren. Wenn ihr einen ersten Eindruck bekommen möchtet, schaut doch mal vorbei. Ihr findet uns am 9. September nach 16.00 Uhr zwischen dem Samocca und der Ratsweinhandlung. Fragen werden gerne beantwortet. Wir freuen uns auf euch. Und Pfiffigenie ist selbstverständlich mit dabei.

 

Und nein: Meine technischen Probleme sind noch nicht gelöst. Zwar habe ich den kleinen Laptop wieder einsatzbereit, aber bei dem Laptop mit dem ich hauptsächlich arbeite, streikt ein Drittel der Tastatur. Warum? Keine Ahnung und davon eine ganze Menge.

 

PS:: Und morgen Nachmittag lernen wir - Faro, Ronja, Jessi (das ist Fräulein Schminkes Praktikant) und ich - von Fräulein Schminke, wie sich Wunden schminken lassen. Von wegen Halloween oder Traumaverarbeitung? Ich werde berichten und Beweisfotos posten. 

War es das? Schluss-Aus-Ende? Oder: Wie und wo könnten wir - ab wann - weitermachen?
 

Ein größeres Atelier mit anderen Kreativen und ehrenamtlich Engagierten eröffnen? Oder 1 – 2 x dem Woche Atelierhopping frönen und ansonsten das Zuhause-Atelier so weit möglich optimieren und mit einem virtuellen Galerieraum kombinieren? Oder als freie Emofotologin und Frautorin einsiedeln oder touren? Oder bloß noch im Schaukelstuhl auf der Veranda schaukeln?
 

Nicht plötzlich und unerwartet: Unser u.a. von der Aktion Mensch gefördertes Projektjahr in Uelzen endet. Mitte Oktober werden wir unser kleines Stadtatelier verlassen müssen.
 

Viele Fragen gehen mir durch den Kopf. Fragen, die ich aufschreibe, um die möglichen Antworten - auch mit eurer Hilfe - erörtern zu können. Natürlich frage ich mich dabei auch ganz direkt: Wie möchte ich mit der Emofotologie / der ehrenamtlichen Selbsthilfefotografie weitermachen? Mit knapp 60 Jahren auf dem Buckel und 101 Ideen unter der Glatze?
 

Nach diesem Projektjahr, das so viele Komplikationen mit sich gebracht und uns zugleich immer wieder berührende Momente geschenkt hat. Nach einem Jahr, in dem sich ein Netzwerk gewoben hat, das zu einem Schwungtuch für ganz neue Möglichkeiten geworden ist.
 

Ich habe gemacht, gehofft, gelacht und geweint, mich fortgebildet, für Gesprächsstoff gesorgt und natürlich auch fotografiert:
 

Um die 100 Fototage, entsprechend viele Vor- und Nachgespräche (der einladende, bunte Stuhl ist stummer Zeuge geworden von so manchen Zwei-Personen-Treffen-sind-erlaubt-Sitzungen) … Kostüm- und Objektgestaltungen (Fräulein Schminke sei Dank) … Begleittexte, Songtexte, Zeitungsartikel, Onlineauftritte … kreative Hockdowns in unseren Home-Offices, ein Onlinestudium … Streetfotoworking:
 

Vom Bettler bis hin zum Bodypaintingmodel. Vom Handicapmodel bis hin zum Hundekuchen im Caféhaus. Von doppelten Maskenshooting bis hin zum Aktshooting … Die Themenvielfalt war unfassbar: Einsamkeit, Corona, Zukunftsangst, Impfung, Alter, Demenz, Tod, Straßenmusik, Depression, Mobbing, Optimismus, Lebensfreude, Stadtleben, Miteinander … es war/en so viele/s dabei. Und die Warteliste reicht bis weit ins nächste Jahr hinein.


 

Als Nächstes stehen übrigens auf dem Zettel: Weitere Samocca-Fototage, ein Taucherglockenfototag mit der jungen Selbsthilfe, Selbstverteidigung für Menschen mit Handicap, ein nackter Rücken kann auch entzücken, Spiegelbilder … (Ja, und mit dem Krimi geht es auch bald weiter.)
 

Mal abgesehen davon, ist mein Fropsfräulein / unser Therapiefrops mittlerweile so bekannt wie ein bunter Hund. Zu den Sätzen, die ich in letzter Zeit am häufigsten höre, zählen: „Och, ist die knuffig. Darf ich mit Pfiffigenie ein Selfie machen?“
 

Wird es damit nun vorbei sein? Ziehen das berühmte Pfotomodel und ich uns ins immenhöfliche Atelier zurück? Oder werden sich - werden wir - neue Türen öffnen?
 

Was würdet ihr favorisieren? Dass wir mitten in der Stadt bleiben? In größeren Räumlichkeiten, die ein noch kreativeres Miteinander (auch mit Ausstellungen, Veranstaltungen, Workshops, Beratungen, Vorträgen, Musik, Malerei, Kostüm- und Maskenbildnerei …) möglich machen? Dass wir einen Treffpunkt für Jung und Alt gestalten, in dem es kein Schubladendenken gibt? Oder habt ihr genug von uns gesehen und euer Rat an mich ist, dass ich in meinem Alter und meinem Zustand zuhause bleiben sollte?
 

Stand der Dinge: Wir sind motiviert, doch die Fördergelder sowie meine privaten Gelder sind alle alle. Und Fördergelder werden - sofern vorhanden - in der Regel in die verschiedenen Schubladen verteilt. Das Problem (???) ist: Wir haben keine Schublade. Weil die ehrenamtliche Emofotologie / Kreative Inklusion für alle da ist.
 

Nach wie vor agiere ich unter der Schirmherrschaft des Paritätischen Uelzen. D.h. wir können für Sponsorengelder Spendenbescheinigungen ausstellen. Ronja, Uelzenerin, Handicapmodelbotschafterin und Assistentin, wird an meiner Seite bleiben. Allerdings könnte Ronja - als Rollstuhlfahrerin - mich in meinem Zuhause-Atelier nicht ohne besondere Hilfe aufsuchen. Weder gibt es eine Busverbindung o.ä. bis zum Immenhof, noch sind mein Atelier / der Kostümfundus / die Requisitenkammer sowie das Badezimmer barrierefrei.
 

Würden wir in der Stadt bleiben können, würden viele Uelzener*innen weiter mitmachen. Und das Fräulein Schminke, das zwar in Hannover wohnt, aber gebürtige Uelzenerin ist, würde sich einen Schlafwagen anschaffen, um öfter vor Ort sein zu können.
 

Stand heute: Ich durfte in dem Jahr viele ganz besondere und engagierte Menschen kennenlernen. Ich durfte und darf mit vielen Uelzener*innen nachhaltig zusammenwirken. Ich durfte und darf unterschiedlichste Bilder machen. Freude schenkende, bei der Selbstorientierung helfende, lustige, traurige, motivierende, dokumentierende, ins Herz und unter die Netzhaut gehende …
 

Klar sind auch etliche, den härtesten Corona-Zeiten geschuldete Stilllebenbilder entstanden. Klar habe ich zu 99 Prozent nur draußen fotografieren können. Klar sind viele Bilder dabei, die ich mit meinem Vater gemacht habe, weil ich zeitweilig keine anderen Models treffen konnte. Ihn wiederum haben die Fototage auch durch die schlimmsten, weil die alten Menschen total isolierenden Lockdowntage getragen.
 

Und klar ist: Es wird in einigen Monaten mehr als eine Vernissage geben. Die erste Ausstellung mit Bildern und Objekten aus dieser Uelzen-Zeit wird im Samocca Café und in der Kreisvolkshochschule stattfinden. Einige Bilder werden auch in den Schaufenstern der mitmachenden Geschäfte zu sehen sein. Und ich werde - mit Unterstützung durch den Initia Medien Verlag - ein Fotomagazin erstellen, für das auch viele Uelzener*innen schreiben werden.
 

Wie das Ganze finanziert wird? Schauen wir mal. Vielleicht über Werbeanzeigen im Magazin. Vielleicht über Sponsor*innen … Oder Pfiffigenie nimmt in Zukunft Geld für die Selfies mit ihr. 10 Euro pro Selfie und wir haben wir das Geld locker drin.
 

Was ich favorisiere? Das Jahr war unglaublich anstrengend. Doch es hat mir auch gezeigt, was wirklich wichtig ist.
 

Und ja. Die heutigen Papa-Schulz-Bilder sind tagesaktuell. Er ist jetzt 86 und weiß die Bildersprache immer mehr zu schätzen. Wo die Worte fehlen … ?

 

Unser kleines Stadtatelier = Kreative Inklusion

 

 

 

Im Rahmen des Uelzener Kultursommers. Bericht und weitere Bilder folgen. Siehe Button:

Kurzinfo / Toller Termin

 

Wir haben mitgemacht. Am 14. August beim Uelzener Kultursommer.

 

Im Schaufenster von Lüneburger Straße 24.

 

Bodypainting.

 

Fräulein Schminke sowie Emofotologie mit Pfiffigenie, Frauchen und dem ganzen Team freuen sich auf euch.

 

Selbst sein

Unaufgerüscht und ohne jeden Kitsch!


 

Sie wollte keine große Inszenierung. „Ich möchte einfach Beate sein. Einfach Ich sein und bleiben dürfen.“ Das war Beates erste Antwort auf meine Frage, was sie für ein Bild von sich gemacht haben beziehungsweise zeigen möchte. Ihre zweite Antwort: „Ich möchte vor der Kamera lachen können, weil: „Humor hilft.“

 

Schönheit hat für mich auch etwas mit der inneren Haltung und der Ausstrahlung zu tun. Nicht mit Konfektionsgrößen, Handicaps oder dem Alter. Frauen sehen in der Realität nicht aus wie einem Hochglanzmagazin entstiegen. Und das ist auch gut so.
 

Ich habe in unseren gemeinsamen Stunden eine starke, liebenswerte und liebevolle Frau etwas näher kennenlernen dürfen. Eine Persönlichkeit, die mich tief beeindruckt hat. Ihr Lebensweg war kein leichter. Doch ich kenne nur wenige Menschen, die so herzhaft lachen können.
 

Auch Beate gehört zum Uelzener Samocca-Café-Team, dem Café, in dem ganz besondere Menschen arbeiten. Und wann immer wir dort ankommen, holt Beate zuerst einen Wassernapf für Pfiffigenie. Für the first dog, unser Therapiefropsfräulein, unser herzallerliebstes Pfotomodel …
 

Für alle, die mehr über das Samocca Café wissen möchten, habe ich einen Link angefügt.
 

Für alle, die mehr über Sibylles Wirken als u.a. onkologische Kosmetikerin wissen möchten, ist natürlich auch der Link zu Atempause Naturkosmetik nachstehend zu finden. Der Name ist übrigens Programm. Jedes Mal, wenn ich zuschaue, wie behutsam, achtsam und wirkungsvoll Sibylle Kollmeier eines unserer „Models“ typgerecht schminkt und zugleich mit wohltuenden veganen, tierversuchsfreien Hautpflegeprodukten und Düften verwöhnt, befinde auch mich augenblicklich im Entspannungsmodus.
 

Und ja: Wir waren alle wieder ehrenamtlich unterwegs. Weil: Geteilte Freude ist doppelte Freude. Und wir freuen uns, dass wir alle wieder etwas miteinander und mittendrin machen dürfen. Im echten Leben. Hier waren wir wieder in Uelzens Fußgängerzone unterwegs. Zuerst vor der Ratsweinhandlung und zu guter Letzt vorm Samocca.
 

PS: Ich bin gefragt worden, ob ich nur noch Frauen und Fropse fotografiere? Nö, momentan sind drei Männer auf der Warteliste. Der eine hat einen Mopsmischling und mit dem anderen habe ich schon spontan Probeaufnahmen gemacht. Ihr werdet staunen.


PPS: Fotos: Brigitte / Emofotologie / Ehrenamtliche Selbsthilfefotografie

Make-up: Sibylle Kollmeier / Atempause

Outfit und Schmuck: Emofotologische/r Kleiderfundus

Fropssitting: Henrieke Schulze

 

Miteinander / (M)ein Erfahrungsbericht

 

Lächelnde Gesichter ohne Maske im echten Leben sehen, Lebensfreude live spüren, zusammen sein … Die Sehnsucht danach war groß.

 

Die Bildersprache ist so international wie ein Lächeln und wir - als digitale Konsumenten - sind im Bilde, was Fotos betrifft. Doch es kann bereits Klick machen, bevor ein Bild fertig ist. In Uelzen ist das so.

 

Als ehrenamtliche Selbsthilfefotografin / Emofotologin fotografiere ich immer öfter besondere Menschen auch mitten in Stadt. Ob vor unserem, noch bis November von der Stadt / der Greyer-Stiftung, dem Paritätischen Uelzen und der Aktion Mensch geförderten kleinen Stadtatelier. Ob mitten in der Fußgängerzone, vor dem Samocca Café, vor der Ratsweinhandlung oder vor Schaufenstern …

 

Vorab und währenddessen geschieht mehr und mehr. Ob wir für die Fotosessions eine filmreife Sonnenbrille benötigen, ein funkelndes Collier oder Blumenschmuck, einen gigantischen Hundekuchen, ein maßgeschneidertes Gewand … Immer mehr hiesige Geschäftsinhaber*innen haben Freude daran mitzumachen und etwas beizutragen. Nicht weil es gut fürs Image ist, soziale Projekte zu unterstützen, sondern weil unser Miteinander gut tut. Weil es gut tut, Freude zu bereiten und zu teilen.

 

Während sich das Fotomodel des Tages im Mittelpunkt sieht und von Fräulein Schminke (auch Bodypainting) oder Sibylle Kollmeier (auch onkologische Kosmetik) geschminkt wird,  passiert viel: Passant*innen winken, springen vor die Kamera oder bleiben stehen, schauen zu und kommen mit uns ins Gespräch oder spielen sogar Gitarre für uns.

 

Samocca-Chefin Susanne Hasler sagt: „Ich wusste, dass es gut wird. Aber dass es so gut wird, erstaunt mich jedes Mal aufs Neue. Diese emofotologischen Aktionen machen was mit uns. Ich freue mich auch auf schon auf die Bilder-Vernissage bei uns und in der Volkshochschule. In den Fluren können auch Kostüme und Objektkreationen ausgestellt werden. Und in allen Geschäften, die etwas zu den Fotoshootings beigetragen haben, können die entsprechenden Einzelbilder hängen. Mit einem Hinweis auf die komplette Ausstellung. So ein Bilderpfad bringt dann noch mehr Menschen zusammen.“

 

Emofotologie unterwegs mit: Avalon Mitte, Barftgaans / Initia Medien Verlag, Atempause Kosmetik, Blumen Paatsch, Danas Nähschule, Expert Uelzen, Feldfrisch Catering,  Fotografin Frauke Szameitat, Karin Mühlenberg, Optiker Neese, Lavendel Naturkosmetik, Ratsweinhandlung, Samocca Café, Schöne Dinge, Uhlenstones …

 

Achtung! Momentan gibt es keine festen Öffnungszeiten, weil ich draußen fotografiere. Die Fototermine, Info-, Vor-, Nach- und Planungsgespräche finden nach Absprache statt. Erreichbar  bin ich - wenn ich nicht fotografiere - unter 01520 - 13 69 580. (Ich wohne im Funkloch, aber WhatsApp funktioniert app und zu auch bei mir daheim.) Solltet ihr mich in Uelzen sehen, sprecht mich auch gerne einfach an. Ich bin die mit der Glatze und dem entzückenden Fropsfräulein. Eine andere Möglichkeit mich zu kontaktieren, ist per Mail: immenhof@t-online.de

 

 

Wie der Knochen zum Hund kam?

 

WOW!!! Was für genialer Hundekuchen. Damit hat Konditorin Carmen Johannsen unsere Pfotenfee Pfiffigenie echt überrascht. Und warum?

 

Weil Samocca-Team-Mitglied Janine sich kein Fotoshooting, sondern ein Pfotoshooting gewünscht hatte. Eines mit unserem Fropsfräulein, welches mittlerweile in Uelzen so bekannt ist wie ein bunter Hund.

So wirkten viele Passant*innen in der Fußgängerzone Uelzen auch gar nicht sooo erstaunt als Janine unserer Pfiffigenie einen Hundekuchen in Form eines Riesenknochens servierte. Eben direkt vor dem Samocca Café.

 

Die ganze Szenerie wirkte vielleicht auch derart „normal“ (?), weil Janine unseren Therapiefrops mit dieser ihr so eigenen liebevollen Selbstverständlichkeit bedient hat. Ganz genauso aufmerksam und fürsorglich wie sonst auch alle anderen Gäste.

 

Im Samocca dürfen sich wahrlich alle wohlfühlen. Ob Zweibeiner, Vierbeiner oder Rollmops ... Im Samocca herrscht Barrierefreiheit. Auch in den Köpfen. Darum gehen wir dort so gerne hin. Also nicht nur, weil Samocca-Chefin Susanne Hasler dafür gesorgt hat, dass sich alle aus ihrem Team einen emotionalen Fototag gönnen dürfen … Und nicht nur, weil auch ich - als Veganerin - dort genüsslich früh- und spätstücken, Mittagessen auch mitnehmen oder mir den Kaffee mit Torte versüßen kann. 

 

Im Samocca wirken ganz besondere Menschen zusammen. Und darum fühlen wir uns dort immer ganz besonders wohl.

Und wer hat wohl im flauschigen Rollmopskostüm gesteckt - damit Pfiffigenie gemütlich mit am Tisch sitzen konnte beziehungsweise auf Augenhöhe mit dem Augen- und Gaumenschmaus ? Logisch: meine zauberhafte Assistentin Ronja. Die immer für uns da ist und dieses Mal natürlich heilfroh war, dass nicht wieder 30 Grad plus geherrscht haben.

 

PS: Selbstverständlich hat Pfiffigenie den Sahneknochen nicht zur Gänze verzehrt. Den Löwenanteil haben der Rollmops, das Fräulein Schminke Anke Brinckmann und die Backstage-Groupies weggeputzt. Allerdings vermute ich, dass für die  Stadttauben auch noch einige Krümel abgefallen sind.

 

Und natürlich sind im Samocca nicht bloß im Rahmen solcher Fototage Hunde gestattet. Wann immer wir umme Ecke kommen, steht bereits ein Wassernapf parat und wir werden mit großer Herzlichkeit begrüßt.

 

Idee und Fotos: Brigitte / Emofotologie / Ehrenamtliche Selbsthilfefotografie

Make-up: Fräulein Schminke

Rollmopskostüm, Maske und Hut: Emofotologische/r Kleiderfundus / Requisitenkammer

Assistenz und Fropssitting: Ronja Junk

Hundekuchen: Carmen Johannsen

Von Masken, Persönlichkeiten, Emotionen …
 

Wir Erwachsenen tragen alle (!) Alltagsmasken. Zumindest in Teilzeit und auch gänzlich unabhängig von Corona und Co.
 

So stand auch hier nicht die Fotomache im Vordergrund, sondern das, was beziehungsweise wer dahinter steckt/e.
 

Für unsere Emofotologie / unsere ehrenamtliche Selbsthilfefotografie hatte ich mir personenbezogene Masken gewünscht und Fräulein Schminke Anke Brinckmann (Make-up-Artistin, Bodypainterin, Filmrequisitenbauerin …) war augenblicklich kreativ geworden. Und hat aus handelsüblichen Maskenrohlingen - zugeschnitten auf unser „Model“ des Tages – zunächst 6 Masken beklebt und bemalt.
 

Carsten Schlüter, ein kluger und einfühlsamer Uelzener Radiomoderator und Autor, hat mal gesagt: „Mithilfe der Kostüme und Requisiten aus ihrem emofotologischen Fundus, setzt Brigitte so einigen Menschen Masken auf. Damit jene Menschen die eigenen Masken abnehmen können.“
 

Das wollte ich nun 1:1 umgesetzt sehen:
 

Klar - wir hatten geahnt, dass dieses Maskenshooting emotional verlaufen würde, dass es wasserfeste Wimpertusche brauchen würde. Allein schon durch die bloßen Überlegungen, wie die Masken gestaltet werden müssten, damit diese zu Henrieke passen, sind bei uns Tränen geflossen. Nach beiden Schminkaktionen (für die Maskensession wurde das Gesicht geweißt, für die Nachherbilder gab es mehr Farbe) sind sofort wieder Tränen geflossen. Es ist unglaublich, was alles in uns hochkommen kann, wenn wir uns mit unseren Gesichtern / Masken bewusster befassen beziehungsweise ein wahres Gesicht zu sehen bekommen. Aus diesen Gründen haben wir für das Shooting auch länger gebraucht als geplant. Wir hätten gerne noch mehr Bilder gemacht, aber dann wurde es plötzlich zu duster draußen und wir alle hatten auch noch Gesprächsbedarf. (Unnötig zu erwähnen, dass während der ersten Bildersichtung wieder geschluchzt und geschnieft worden ist.)
 

Wir haben dieses Maskenshooting in der Uelzener Hutmacherstraße, direkt vor unserem kleinen Stadtatelier, veranstaltet. Obgleich es zuvorderst um eine ganz eigene Persönlichkeit ging, standen auch, gewissermaßen mit im Raume, Frauenpersönlichkeiten an sich. Darum waren wir auch mit Uelzens Stadtführerin BirgiBirgit Gercken verabredet.

 

Wenn eine etwas weiß, über Frauenpersönlichkeiten in Uelzen, dann Birgit. Ob in der Historie oder in der Neuzeit. Sie weiß unendlich viel über Frauen, die Uelzen geprägt haben. Sowie über die heutigen Uelzenerinnen, die maßgeblich das soziale, wirtschaftliche kulturelle … Stadtleben mitgestalten. Wir haben mal überlegt, wie viele Frauen die Geschäfte allein in der Stadtmitte führen, also bei uns umme Ecke. Seeehr viele.
 

Übrigens: Birgits Stadtführungen sind legendär und immer lebendig. Solltet ihr bei der nächsten Ge(h)legenheit einfach mal mitmachen.
 

Es gab auch noch einen Grund für dieses Fotoshooting. Ich wollte gerne zuerst mit mir vertrauteren Menschen mit derartigen Masken probieren können, bevor es in ähnlicher Form mit mir fremderen Menschen ans Eingemachte gehen wird.
 

Psychische Erkrankungen sind während der Lockdownzeiten noch viel mehr zu einem Thema geworden. Ein Thema, das mir persönlich dicht am Herzen liegt. Glücklicherweise lerne ich mittlerweile nicht bloß immer mehr Betroffene kennen, sondern auch Menschen, die helfen können und möchten.
 

Auch mir hilft es, zu wissen, dass ich Betroffenen Adressen an die Hand geben kann, wenn es therapeutische Unterstützung braucht. Ob psychologische, physiologische, genesungsbegleitende, kreative … Es tut gut zu wissen, dass es in Uelzen so einige Menschen gibt, die für andere Menschen da sein mögen, die zuhören können …
 

Jetzt, wo ich wieder mehr Menschen persönlich treffen darf - auch ich bin mittlerweile lange genug 2 x geimpft - habe ich Schicksalsgeschichten gehört, die eigentlich unaussprechlich sind. Oft kann ich auch deswegen nicht schlafen. Aber ich bin dankbar, dass mir so viel Vertrauen entgegen gebracht wird. Und sammele Kraft in jenen Momenten, wo unsere Emofotologie einen Menschen für eine Weile ein bisschen glücklicher hat machen können.
 

Übrigens: Ronja, meine Lieblingsassistentin, unsere Fropssitterin, unsere Handicapmodelbotschafterin … ist in der jungen Selbsthilfe engagiert.
 

Und unser Model des Tages, die Henrieke Schulze, zählt zu Papas Schulzens Lieblingsmenschen. Sie ist nämlich nahezu täglich in der Tagespflege des Paritätischen Uelzen zu finden. Und mitverantwortlich für die berühmten Gurkenschnippelfotos mit Papa Schulz. Ich habe davon eines mit in die Galerie gestellt. Weil: Lachen ist gesund.

 

Ansonsten: Idee und Fotos: Brigitte / Emofotologie / Ehrenamtliche Selbsthilfefotografie

Make-up und Maskenanfertigung: Fräulein Schminke

Autschfit: Teils emofotologische/r Kleiderfundus / Requisitenkammer / Den Kaftan hat Henrieke eigenhändig genäht.

Assistenz und Fropssitting: Ronja Junk

 

WHO’S THAT GIRL? Oder:

Was, wenn es beim Fototermin regnet???

 

Dann sehen wir rot. Weil wir alle den kultigen Lackmantel aus dem emofotologischen Kleiderfundus lieben. Genauso wie die roten Lackschuhe. Dann heißt es für uns: „Singing and dancing in the rain …“

 

Mal abgesehen davon, schmeichelt Regenlicht jedem Teint, obgleich Nicole das natürlich gar nicht nötig gehabt hätte. So hatte sie zunächst auch etwas skeptisch auf dem Schminkstuhl vorm Samccoca Café Platz genommen. Sie war noch nie geschminkt worden.

 

Doch da zu so einem Knautschfit ein knallroter Lippenstift passt und Nicole auch alles hatte miterleben wollen, was zu so einem Wir-fotografieren-in-der-Fußgängerzone-Uelzen-Fototag gehören kann … Also auch unser wundervolles Fräulein Schminke Anke Brinckmann …

 

Von Optiker Neese gab es, dank Stephanie Schumacher, vor dem Walk rund ums Samocca wieder eine filmreife Sonnenbrille dazu und dann konnte es richtig losgehen. Wir haben etliche Kulissen abgemetert und dabei echt viel Spaß gehabt. Ich glaube, die Bilder sprechen für sich: Nicole hat die City gerockt.

 

Ja, es macht Spaß, sich selbst anders sehen und geben zu können. Frei nach dem Motto: Alltagsmaske ab und möge der Zauber beginnen.

 

Und der Lackmantel ist so etwas wie ein Zaubermantel. Ich glaube, wir alle haben Kleidungsstücke im Schrank, in denen wir uns besonders wohl, besonders stark oder besonders bildschön fühlen. Der Lackmantel sorgt für dieses besonders besondere Feeling.

Was habt ihr für eine Wohlfühlklamotte?

 

Klar spielt auch die Atmosphäre stets eine Rolle. Wir sind an unseren Fototagen immer ohne Zeitdruck unterwegs, alle Emotionen sind erlaubt und Fropsfräulein Pfiffigenie wedelt die gute Laune sowieso in alle Himmelsrichtungen.

 

Nicole ist übrigens spontan an diesem Tag eingesprungen. Da das eigentlich für diesen Vormittag terminierte Samocca-Model nicht kommen konnte, hat Nicole gesagt: „Dann komme ich dafür. Ihr habt doch den Termin eingeplant.“ Gesagt, getan. Wir haben abends via Messenger noch Klamottenbilder hin- und hergeschickt und uns besprochen. Den Lackmantel hatte Nicole passenderweise einige Wochen zuvor bereits anprobieren können und favorisiert. (Da alle Samocca-Mitarbeiter*innen bei unserem ehrenamtlichen Fotoprojekt mitmachen können, dank Samocca-Chefin Susanne, bin ich tatsächlich immer wieder mit vollen Kleiderkoffern vor Ort. Ich glaube, wir könnten als Emomobil einen Tourbus gut gebrauchen.)

 

Ich durfte an dem Tag mit Nicole eine bildhübsche, hilfsbereite, kreative und auch tierliebe Frau näher kennenlernen. Eine Frau, die in ihrer Freizeit malt und musiziert und ansonsten immer auch für andere da ist. Ein Frau mit viel Herz.

 

Habt ihr sie jetzt erkannt? Wenn Nicole Schröder euch im Samocca einen Kaffee an den Tisch bringt, ist sie natürlich dezenter gekleidet. Doch ihre Augen strahlen genauso.

 

Idee und Fotos: Brigitte / Emofotologie / Ehrenamtliche Selbsthilfefotografie

Make-up: Fräulein Schminke Anke Brinckmann

Knautschfit: Emofotologischer Kleiderfundus / Requisitenkammer

Assistenz und Fropssitting: Ronja Junk

 

Wenn du alleine da stehst
 

Die Corona-Pandemie betrifft alle. Stell dir vor, du müsstest betteln gehen, aber du triffst keinen Menschen. Weil – Lockdown.
 

Das Leben ist nicht immer so farbfilmfröhlich, wie es auf so vielen meiner Bilder wirkt. Darum ist meine Emofotologie, die ehrenamtliche Selbsthilfefotografie, selbstverständlich - oder insbesondere - auch für Menschen gedacht, die die dunkelsten Seiten des Lebens kennen. Also auch für Bettler.
 

Wie Dariusz und ich uns kennengelernt haben? Das ist im aktuellsten Barftgaans-Magazin nachzulesen. Warum? Weil Dariusz seine Geschichte erzählen möchte. Mehr über ihn werden wir in dem Fotomagazin veröffentlichen, das ich zum Jahresende drucken lassen möchte. Mithilfe des Initia Medien Verlages.
 

Die neue Barftgaans liegt überall in Uelzen und unserer Region aus. Für alle, die weiter weg wohnen, findet sich nachstehend der Link der Online-Ausgabe.
 

Danke, liebe Lieblingsverlegerin, Eva Neuls, dass ich dir auch mit derart ernsten Themen kommen darf.
 

Es ist leider so: Viele Menschen, die bereits vor den Lockdowns ihr Dasein am Rande der Existenz gefristet hatten, sind noch weiter im Abseits gelandet.
 

Ich bin dankbar, dass ich zu denen gehöre, die mehr Glück im Leben gehabt haben. Und ich danke Dariusz für sein Vertrauen. Es gehört Mut dazu, sich so (foto)interviewen zu lassen. Natürlich sind dabei auch Bilder entstanden, die ich euch nie zeigen würde. Denn die Würde des Menschen ist unantastbar. Somit auch die Würde aller meiner „Models“.
 

Es gibt fotografische Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Niemals. Und damit rede ich nicht in erster Linie über Datenschutz. Ich rede über Respekt. Doch selbstverständlich hat auch Dariusz einen Modelvertrag unterschrieben. Demnach dürfte ich alle seine Bilder veröffentlichen. Weil er mir vertraut. Ein Grund mehr, nicht (!) alle Bilder zu zeigen. Vertrauen und Respekt gehen Hand in Hand.

 

Leben und leben lassen

 

Wir haben keine Lust auf Mobbing und Bodyshaming. Der Sinn des Lebens ist – leben.

 

Nicole hat sich nicht ohne Grund erneut vor meine Kamera gestellt, für unsere ehrenamtliche Selbsthilfefotografie / Emofotologie. Wir wissen beide, was passieren kann, wenn Menschen - aus welchen Gründen auch immer - nicht der Norm entsprechen. (Wer regelt eigentlich diese Normen? Allein die Kosmetik-und Fashionindustrie?)

 

Viele von euch haben Nicole bereits kennengelernt und wissen: Als Journalistin und Betroffene ist Nicole für mich auch bei dieser Thematik eine Idealbesetzung. Und ja: Etwas Dokutainment darf sein, wenn es gilt derlei Probleme anzusprechen. So bekommt ein Thema 1. Aufmerksamkeit und 2. tut Kreativität gut. Und die Bildersprache ist nun mal so international wie ein Lächeln.

 

Ja, wir haben viel gelacht bei diesem Shooting. Nicht zuletzt dank Fräulein Schminke Anke Brinckmann, die Nicole bei mir auf der Terrasse geschminkt, bemalt und frisiert hat und kurzerhand auch noch Schweinaugen auf Orangenschalen gemalt hat. Also so gesehen: Nicole hat bei diesem Shooting echt Schwein gehabt. Wobei ich Nicole natürlich auch ungeschminkt bildschön finde. Weil sie auch von innen heraus schön ist. Und weil das beste Make-up immer noch das echte Lachen ist.

 

Ist von euch auch schon jemand gemobbt / ausgegrenzt worden?

 

Übrigens: Nicole Lütke wird auch Artikel für unser Fotomagazin schreiben, das wir Ende des Jahres realisieren möchten.

 

Idee und Fotos: Brigitte / Emofotologie / Ehrenamtliche Selbsthilfefotografie

 

Make-up und Frisurenstyling: Fräulein Schminke Anke Brinckmann

Storyteller und Schweineaugen: Fräulein Schminke Anke Brinckmann

 

Autschfit: Samtoberteil, Schmuck und Schweinekopf: Emofotologischer Kleiderfundus / Requisitenkammer

 

PS: Warum diese arme Sau auf unserem Storyteller platziert worden ist? Weil ich mich vegan ernähre? Weil vor einigen Wochen lebende Ferkel in eine Mülltonne geworfen worden sind? Weil kurvige Frauen sich mitunter nicht trauen, öffentlich ein Eis zu löffeln? Weil auf den internationalen Catwalks Curvymodels meistens nur als Quotendicke mitlaufen dürfen? So wie Rollifahrer*innen als Quoten-Handicapmodels? Weil …? Fallen euch auch noch Gründe ein? Mir auf alle Fälle. Und darum gibt es demnächst auch ein öffentliches Fotoshooting zum Thema. In der Uelzener Fußgängerzone. Oder vor unserem kleinen Stadtatelier. Fräulein Schminke fertigt bereits die nötigen Masken nach unseren Vorstellungen an.

 

Eilmeldungen!!!

 

Wir sind nicht nur unterwegs zu den nächsten Shootings. Voraussichtlich nehmen wir am 14. August auch am Uelzener Kultursommer teil.

 

Uuund für die Uelzener Stadtführung, die, was uns ganz dolle freut, auch bei uns vorbeilaufen wird - am 16. Juli, mit Birgit Gercken - bereiten wir auch etwas vor. Mithilfe von Ronja Junk​ und Henrieke Schulze⁠.

 

Und gerade habe ich mich mit einer weiteren, künftigen Kooperationspartnerin, auf die mich auch schon unendlich gefreut habe, treffen dürfen. Wir hatten vor Corona bereits begonnen unser Zusammenwirken zu starten. Aber dann ... Na, ihr wisst schon. Aber nun geht ja wieder was. Freu-freu-freu-freu-freu ...

 

Wieder mittendrin.

In Uelzen. Für Uelzener*innen. Mit Uelzener*innen ...

 

Auch dank Menschen wie Sibylle Kollmeier. Sie weiß, als Natur- und onkologische Kosmetikerin und Heilpraktikerin, was uns gut tun kann und unterstützt nun auch unsere ehrenamtliche Selbsthilfefotografie.

 

Für unser erstes gemeinsames und öffentliches Zusammenwirken hat Sibylle unsere Handicapmodelbotschafterin Ronja geschminkt. Weil Ronja Junk einerseits Betroffene ist und als meine Assistentin auch selbst Ehrenamtlerin.

 

Ronja hat sich gefühlt, unter den historischen Rundbögen der Ratsweinhandlung wie ein Burgfräulein auf der Schlossterrasse sitzend, wie eine Prinzessin im Märchen. Inmitten des mittäglichen Trubels der Uelzener Fußgängerzone wirkte sie bereits nach wenigen Minuten vollkommen tiefenentspannt.

 

O-Ton Ronja: „… dabei war ich vorher total aufgeregt gewesen. Ich bin doch noch nie geschminkt worden. Aber Sibylle war so einfühlsam und hat alles so genau erklärt und auch jede Frage beantwortet. Ich war am Ende so relaxt, ich hätte einschlafen können. Bis ich in den Spiegel gucken durfte. WOW! Ich habe sooo schön ausgesehen. Auch wie sie meine Augenbrauen zurechtgebürstet hat. Ich fand das total toll. Ich möchte auch lernen mich so schminken zu können. Aber auch Sibylles ganze Art. Ich habe mich einfach rundum wohl gefühlt. Ich kann das gar nicht beschreiben. Es war einfach nur wundervoll. Ich bin so dankbar, dass ich das erleben durfte. Und ich finde das so toll, dass sie nun bei uns mitmacht. Ich …“

 

Am besten lasst ihr euch das alles von Ronja demnächst selber noch genauer erzählen. Sie war heute immer noch ganz berührt. Und ich auch. Wie Sibylle es geschafft hat, am Rande der Uelzener Flaniermeile, zwischen Erdbeerstand und Pommesbude, zwischen Samocca Café und Modeläden, für eine derart traumhafte Atmosphäre zu sorgen … Wir waren wie in einer ganz eigenen Welt. Ich hätte beinahe vergessen zu fotografieren. So entspannt habe auch mich schon lange nicht mehr fühlen dürfen.

 

PS: Und dann haben wir von Stephanie Schumacher / Optiker Neese auch wieder Brillen für das Shooting gestellt bekommen. 7 Stück durften wir ausprobieren. Eine bildschöner als die andere. Das war Modelfeeling total.

 

PPS: Viele von euch kennen Sibylle Kollmeier aus der Ratsweinhandlung oder vom Uelzener Weinmarkt her. Oder auch dank der Seminare und der vielen kulturellen Veranstaltungen (Lesungen, Diskussionsabende …), die in dem altehrwürdigen Handelshaus stattfinden, dass Sibylle und Gerd Ingo Schulte seit über zwei Jahrzehnten führen.

 

Uuund: Im nächsten Monat wird Sibylle zum zweiten Mal für uns schminken. Franzi, eines unserer Samocca-Models, freut sich schon. Sie hat neulich bereits zugucken dürfen.

 

Mein lieber Schwan!
 
Natürlich wäre es möglich gewesen, dass an jenen beiden Tagen, an denen der Asphalt in der Hitze flimmerte, es sich um eine Fata Morgana hätte handeln können. Doch es war keine Illusion. Das bildschöne Schwanenmädchen ist tatsächlich durch Uelzens Stadtmitte geschritten, bevor es den Abflug ins Samocca gemacht hat. Dahin, wo es nicht bloß starken Kaffee gibt, sondern auch tolle Gemeinschaftsprojekte. Ein guter Grund dafür, dass nun das Samocca-Team und Emofotologie auch in den nächsten Monaten farbfilmfröhlich zusammenwirken werden.
 
Und wer hat den Schwanenhut gebastelt und diese beiden Samocca-Mitarbeiter*innen geschminkt? Ihr ahnt es: Unser Fräulein Schminke. Die Königin der Kreativen.
 
Und wer hat uns spontan die „coolste Sonnenbrille ever“ in die Hand gedrückt, damit wir nicht den Durchblick verlieren? Stephanie Schuhmacher von Optiker Neese. Die Optikerin meines Vertrauens.
 
Und wer hat von Anfang an von Termin- und Kooperationsplänen - auch von denen, die da noch kommen - gewusst? Na, logischerweise das Stadtmarketingteam Uelzen, der Paritätische Uelzen, Leben leben, der Initia Medien Verlag …
 
Und wer hat auf unser/e Pfotenfee / Pfotomodel / Therapiefrops Pfiffigenie aufgepasst, wenn ich beide Hände an der Kamera hatte? Wie immer meine wundervollste Assistentin Ronja. Ey, die Frau ist echt unglaublich. Sie schafft es unsere Stehleiter um den Hals hängen zu haben, Pfiffigenie an der Leine zu halten und gleichzeitig ihren Rolli zu steuern. Allein das ist demnächst auch ein (P)Foto wert. Oder?
 
Wie wir mit der krassen Hitze klar kamen? Uff. Das Make-up musste Schweißtropfenbäche aushalten. Dazu kamen härteste Schatten und die grelle Sonne. Ungünstiger hätten die Lichtverhältnisse nicht sein können. Gut, dass wir so nah an den Getränkequellen agieren konnten.
 
Wo genau wir fotografiert haben? Am Samocca (dank Susanne Hasler), an der Ratsweinhandlung (dank Sibylle Kollmeier), an der Marienkirche, vor den Schaufenstern von Schöne Dinge (dank Sylvia Hospowsky) und Optiker Neese (dank Stephanie Schumacher) … Und direkt an der Ratsweinhandlung geht es auch bald weiter. Weil nämlich dort auch Sibylle Kollmeier einige der Samocca-Models schminken wird. Sie ist u.a. onkologische Kosmetikerin und versteht ganz genau, warum unsere Aktionen auch Balsam für die Seele sind. Dazu kommt, dass vor der Ratsweinhandlung dieses tolle Lastenfahrrad steht, das wir auch in eines der Shootings einbauen möchten.
 
Erwähnte ich schon mal, dass die Uelzener*innen klasse sind? Wir könnten demnächst auch ein Retro-Mofa als Requisite haben. Oder ein Flugzeug, welches allerdings nicht in die Fußgängerzone passt.
 
Wann wir in Uelzens Fußgängerzone weitermachen? Angedacht ist nächste Woche. Wir checken gerade den Wetterbericht.
 

Aber bitte mit Sahne!

 

Wie geht es mit der Emofotologie / Selbsthilfefotografie weiter? Warum gibt es für unser kleines Stadtatelier keine festen Öffnungszeiten? Warum laufen unsere „Models“ nicht über einen Catwalk …? Und was hat das mit Schlagsahne zu tun???

 

Da sich die Emofotologie momentan auch in Richtung Streetphotoworking entwickelt und wir statt eines Catwalks in den nächsten Monaten vermehrt Zebrastreifen u.ä. nutzen möchten … Weil keine Studiokulisse besser sein könnte als die echten Gegebenheiten / Möglichkeiten mitten in meiner Lieblingsstadt … Weil sich aufgeschlossene Geschäftsinhaber*innen freuen, wenn wir vor oder in ihren Schaufenstern agieren … Weil es so manchen Passant*innen Freude macht, zuzugucken oder spontan als Statist*innen oder Fotobomber*innen zu agieren … Weil wir ins Gespräch kommen mögen … Weil wir zeigen möchten, wie Bilder entstehen können … Weil gerade die unplanbaren Situationen / Wetterwechsel usw. jedes Bild einzigartig machen … Weil es um viel mehr geht als um Foto …

 

Darum gibt vorläufig keine festen Öffnungszeiten für unser kleines Stadtatelier. Wir nutzen es jetzt für Vorbereitungen oder um Bilddateien zu überspielen und in Ruhe sichten zu können, um uns zu besprechen, um Outfits zu wechseln … Zudem werden wir im Herbst dort ausziehen und schauen uns bereits jetzt nach einer größeren Location um, die es uns erlaubt Schaufenster-Live-Acts mit Ausstellungen zu kombinieren, kreative Mitmachaktionen anzubieten usw. Entweder zunächst als Pop-up-Laden oder – dafür braucht es allerdings neue Fördermittel – dauerhaft.

 

Ruft (01520 – 13 69 580), schreibt (immenhof@t-online.de) oder sprecht mich einfach an (z.B. wenn ihr Pfiffigenie und mich durch Uelzen gehen seht), wenn ihr Fragen habt oder euch mit uns verabreden oder gar mitmachen mögt.

 

Brigitte

 

PS: An welchen Tagen ich eigentlich beinahe immer in der Stadt bin? MMF: Montag, Mittwoch, Freitag. Und wenn die Ateliertür offen oder der einladende Stuhl vor der Tür steht, dann habt ihr auch die Chance auf ein Käffchen oder ein Glas Wasser. Oder so.

 

PPS: Und was das Ganze mit Sahne zu tun hat, verrate ich nun auch: Am Donnerstagvormittag, dem 17. Juni, startete das erste offizielle Shooting vorm Samocca Café. Weil das Fräulein Schminke Anke Brinckmann und ich in den nächsten Monaten viele der wundervollen Sammocca-Mitarbeiter*innen ins Bild setzen oder stellen werden. Auch mal mit Sahnetorte oder Hundekuchen. Als Assistentin und Fropssitterin wird auch Ronja Junk

vor Ort sein. Wir freuen uns übrigens auch auf Statisten, Fotobomber*innen … Es wird dann eines bildschönen Tages auch im Samocca eine dementsprechende Vernissage geben.

 

Übrigens werden wir auch vor der Ratsweinhandlung in Uelzen shooten. Mit Sibylle Kollmeier an unserer Seite. Sie ist u.a. Natur- und onkologische Kosmetikerin und oft in der Ratsweinhandlung anzutreffen. Und da Samocca und Ratsweinhandlung nur einen Katzensprung auseinanderliegen ...

 

(Und ja, ich gendere auch. Weil Sprachen sich nicht ohne Grund wandeln und weil in meiner Gedanken- und Herzenswelt Platz für alle ist.)

 

Hollywood lässt grüßen?
 
Was ist das? Immer noch Selbsthilfefotografie oder bereits Street Photography oder gar Kunst? Immer noch unser Inklusionsprojekt oder schlicht und einfach Nachbarschaftshilfe? Von allem etwas.
 
Die Überlebensgeschichte von Sarah hat mich tief berührt. Und als ich nach unserem Vorgespräch meinen Geschäftsnachbarn von gegenüber (Solarium / Antiquitäten) gefragt habe, ob ich vor seinem Schaufenster fotografieren darf … Na, ihr seht ja selbst. Das ist die bildschönste Fotokulisse ever. Wie an einem Filmset in Hollywood. Oder? Vielen Dank, lieber Helmut.
 
Zuerst wurde Sarah vor unserem kleinen Stadtatelier geschminkt. Natürlich von unserem Fräulein Schminke Anke Brinckmann. Dann haben wir die Straßenseite gewechselt und los ging es. Es ist kaum zu glauben, dass Sarah zum ersten Mal vor meiner Kamera gestanden hat. Oder? Dann sind wir in die Fußgängerzone und haben uns zuerst vorm Samocca platziert. Es war einfach fantastisch, mit wie vielen interessierten Menschen wir dort ins Gespräch gekommen sind. Auf dem Rückweg sind wir noch an einem bunten Vogel in der Hutmacherstraße vorbei gekommen. Dann waren 3 Stunden um und wir groggy. Es war nämlich extrem hot am Dienstagnachmittag in der City. Pfiffigenie musste auch aufs Sofa und sich ausruhen, während wir Zweibeinerinnen einen ersten Blick auf die Bilddateien riskiert haben.
 
Herzlichen Dank, liebe Sarah, für dein Vertrauen und für dein Durchhaltevermögen. Das war eine tolle Leistung. Ich freue mich schon auf unser Wiedersehen.
 
PS: Ich wage zu behaupten, dass das liebe Fräulein Schminke und ich ein echt ein gut eingespieltes Team geworden sind.
 
Visagistik und Frisurkreation: Fräulein Schminke. Blazer, Perlenschmuck, Sonnenbrille und alles was blau ist: Aus meinem emofotologischen Kostüm- und Requisitenfundus.
 
PPS: Die größte Schwierigkeit bei diesem Shooting bestand in der Bilderauswahl. Sarah hat unglaublich abgeliefert. Eigentlich wollten wir nur ein kleines Kennenlern-Porträtshooting machen. Aber dann ...
 
 
Leben, lachen, singen, tanzen …
 
Musik ist Leben. Spontanität ist Leben. Und an jenem Freitagnachmittag hat uns Mikel spontan dieses ganz besondere Lebensgefühl geschenkt.
 
Der Mikel war an unserem kleinen Stadtatelier vorbei gekommen und hatte spontan für eine Weile auf unserem einladenden Stuhl Platz genommen.
 
Kaum, dass er zu spielen und zu singen begann, veränderte sich die ganze Situation. Immer wieder. Zwei Frauen tanzten durch die Hutmacherstraße. Dann sorgte eine junge Sängerin mit einem arabischen Lied für den Gänsehautmoment des Tages. Es folgte ein englischer Song im Duett mit Mikel. Später sangen Mikel und der Inhaber aus dem Antiquitätengeschäft / Sonnenstudio in der Schuhstraße miteinander. Danach stoppte die Sibylle vom Lavendelstübchen aus der Schuhstraße einige Minuten bei uns und lernte so auch gleich das Fräulein Schminke kennen. Daraus könnte sich auch eine gemeinsame Painting-Aktion ergeben. Schauen wir mal.
 
Fakt ist: Wir alle sind an dem Tag sichtlich aufgelebt. Danke, lieber Mikel für dieses wundervolle Geschenk. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und natürlich ganz besonders auch auf ein Wiederhören.
Update / 26. Mai
 
Logisch: Alle hier mitlesenden Uelzener*innen haben die Location augenblicklich erkannt. Das Samocca Café in Uelzen. Das Samocca ist ein besonderes Café, mit einem besonderen Team.
Praktischerweise befindet sich das Samocca nur 101 Meter von unserem kleinen Stadtatelier entfernt.
 
Was lag also näher als ein farbfilmfröhliches Zusammenwirken? Ganz genau. Und ja, lecker Kuchen hole ich mir dort auch immer öfter. Im Samocca gibt es nämlich auch vegane Köstlichkeiten. Und da ich eh 3 x die Woche dort vorbei laufe … Und da Pfiffigenie auch mit rein darf …
 
Was Inklusion betrifft, so sind die Samocca Chefin Susanne und ich uns auch einig. Und darum möchten wir in den nächsten Monaten so einige/s gemeinsam auf die Beine stellen.
 
PS: Für etliche Fototage werden auch farblich passenden Kuchen gebacken (die wir natürlich nach der Fotomache verspeisen dürfen). Und da Pfiffigenie auch mit auf mindestens ein (P)Foto kommt, bekommt sie extra auch einen Hundekuchen gebacken.
 
25. Mai 2021
 
Mit 0 Kalorien!!! Und 3 x dürft ihr raten: Wo war ich heute? Warum war ich da? Wer wird dieses Outfit tragen dürfen? Eine Auflösung gibt es am 26. Mai.
 
Kleine Tipps: Ich werde dort in den nächsten Monaten 1 – 2 x die Woche fotografieren. Alle, die sich dort vor meine Kamera wagen möchten, werden ab 2. Juni zum zweiten Mal geimpft sein. Auch ich habe die erste Impfung bereits bekommen. ? Wir können im Juni mit den Draußenshootings also ruhig starten. Wobei es mit der Ruhe im Rahmen dieser Fototage vorbei sein wird. Wir wollen diese Fußgängerzone rocken.
 
Mit farbfilmfröhlichen Grüßen aus den Home-Offices: Fräulein Schminke Anke Brinckmann hat für den ersten Fototag den Tortenhut kreiert, während ich den Zweithut und den Reifrock dekoriert habe. Ronja Junk hat die kürzeste Anfahrt und wird mich bei diesen Shootings wieder als Hundesitterin und Assistentin (sie sieht alles, merkt sich alles, denkt an alle/s …) unterstützen.
 
Uuund: Natürlich werden uns auch noch mehr Uelzener*innen bei Bedarf zur Hilfe kommen. Wenn nämlich eines von unseren Models besonders geschminkt oder frisiert werden möchte. Oder wenn uns eine Dekoration oder ein Schmuckstück oder eine Stola, eine Kaffeepflanze oder, oder, oder fehlen sollte. Dann sind im allernächsten Umkreis viele hilfsbereite und kreative Menschen zu finden. 
 
Weitere Stichworte: Kaffee satt. Integration mit Herz. Tolles Team. Bezauberndste, liebenswerteste Chefin ever.
 
PS: Wer sich noch einbringen möchte, darf sich gerne bei mir melden. Wir machen natürlich alles wieder ehrenamtlich. In Uelzen, für und mit Uelzener*innen.
 

Es war einmal ein Termin! Ein Termin! Ein ganz besonderer Termin! Für einen Live-Act. An einem Mittwoch. Mittags. Mitten in Uelzen. Was ist daraus geworden? Hat Corona auch den ganz kaputt gemacht? Die Antwort ist in der neuesten Barftgaans-Ausgabe zu finden.

 

Und unter dem Unser-buntes-Glatzkopfpainting-Button.

Update III / 12.04.2021! Alle emofotologischen Live-Acts sind - coronaregelkonform - verschoben auf bessere Zeiten. Aber seid bitte nicht allzu traurig. Die kommenden Live-Acts finden dafür nicht hinter Schaufenstern statt, sondern draußen. Das ist doch noch viel toller. 
 
Stellt es euch vor: Bodypainten im Sonnenschein, die Szenerie und die Ergebnisse fotografieren, ansonsten gucken, staunen, klönen, planen, sich gegenseitig inspirieren, Gitarrenklängen lauschen …
 
Ja, das sind momentan noch Träumchen, aber sie werden wahr. Haltet durch. Bleibt oder werdet gesund. Wir freuen uns auch auf die Wiedersehensfreuden und bereiten in unseren Homeoffices noch gaaanz viel vor.

 

Was noch?

 

Wir befinden uns noch so halb und halb im kreativen Hockdownmodus. Vieles wird online vorbereitet. Wir haben jetzt auch Wlan und Freifunk in unserem kleinen Stadtatelier.

 

Unser erster Song wird zurzeit vertont.

 

Und wir haben nun auch viele Schnelltests vorrätig - dank Avalon Mitte (dem uns unterstützenden Friseursalon meines Vertrauens und ebenfalls in der Schuhstraße ansässig). Und wir können uns auch im neuen Testzentrum in der Stadtmitte testen lassen. Eine Initiative des Paritätischen Uelzen. Das Logo für das neue Testzentrum hat übrigens unser Fräulein Schminke gemalt.

 

Von dem freundlich einladenden Stuhl erzähle ich euch demnächst. Ein wahres Kunstwerk. Wie es sich für eine Hutmacherstraße - wo sich der Eingang zu unserem kleinen Stadtatelier befindet - gebührt. Den ersten Stuhlgang mit ihm hatten wir übrigens schon neulich - in der Fußgängerzone von Uelzen.

 

Für die großen Fototermine, die im Sommer - hoffentlich - wieder möglich sein werden, planen wir schon jetzt. Weitere Infos folgen zeitnah. Unser Hygienekonzept und weitere Infos zum neuen Testzentrum findet ihr unter:

 

 

Erste Bilder aus unserem kleinen Stadtatelier bzw. von nahebei. Und bald können wir wieder neue Menschenfotos machen. Es gibt immer mehr Geimpfte, Schnelltestungen sind jederzeit möglich, die Inzidenzzahlen sinken ...

Wenn die Worte fehlen - Emofotologie

 

Emofotologie lebt und praktiziert Inklusion und dient als gelebtes und praktiziertes Beispiel.

 

Prof. Stefan Müller-Teusler
Der Paritätische Uelzen


 

 

Inklusionsprojektstart / Unser kleines Stadtatelier

Seit dem 01.11.2020 um 11.01 Uhr.

 

 

Dank der Förderung durch Aktion Mensch

Unter der Schirmherrschaft des Paritätischen Uelzen

 

Wir danken auch der Hansestadt Uelzen, der Gerhard-Greyer-Stiftung, expert Uelzen, dem Initia Medien Verlag sowie all unseren weiteren Sponsor*innen und allen tatkräftig Helfenden für die viele Unterstützung. Wir danken der allerbesten Vermieterin. Wir danken allen Daumendrücker*innen und, und, und ... Es ist ein wundervolles Wir erwachsen - und es wächst weiter.

 

Wir sind zum wiederholten Male in der Barftgaans zu entdecken und auch im diesjährigen Heimatkalender für Stadt und Kreis Uelzen. Sowie in dem Magazin Junge.Kirche. Wir fühlen uns geehrt und danken für die Wertschätzung.

 

Eine weitere, dritte Anfrage für eine Bilderausstellung in 2021 sowie für zwei weitere Kooperationen gibt es auch schon.

 

Unser kleines Stadtatelier

 

Ab November 2021

Kleine Mühlenstraße 7

(Vorher Schuhstraße 8 / Ecke Hutmacherstraße)

29525 Uelzen

 

Projektleitung: Brigitte Schulz


Mobil: 01520 - 13 69 580

Mail: immenhof@t-online.de

 

... Redaktionsraum / Fotowerkstatt, Fotosalon, individuelle und öffentliche Fototermine, Mitmachtage, Aktionstage, Rollentausch-projekte, Workshops, Bilderschauen, Ausstellungen, Impulsvorträge, Interviews, Dokumentationen, Songs, Fotomagazin ...

 

Unsere Sonderöffnungszeiten, Anderswotermine, Veranstaltungs- termine … finden Verbreitung hier sowie meiner Facebookprofilseite Brigitte Schulz sowie unseren Schaufenstern.

 

Es gibt auch wieder Fototage in meinem Zuhause-Atelier  bzw. an hippen Locations in der Region. Es besteht zudem die Möglichkeit Uelzen-Foto-Termine mit Kostümen / Utensilien aus dem emofotologischen Kleiderfundus / der Requisitenkammer zu bereichern ...

 

Bei Bedarf stellen wir, wenn Workshops u.ä. wieder möglich sind, Leihkameras.

 

Und: Auch für und bei uns gelten nach wie vor die AHA-Regeln!

 

Wir möchten, dass sich bei uns alle sicher fühlen dürfen. Ihr wisst schon. Corona und so.

 

Zwei Heidschnuckenlängen Abstand halten, Hände waschen, Mund-Nasen-Bedeckung tragen … Schaut doch mal auf unser Hygienekonzept. Wir danken für eure Rücksichtnahme.

 

Ehrenamtliche Emofotologie / Soziale und künstlerische Selbsthilfefotografie / Jetzt auch im Herzen von Uelzen

 

Bildersprache ist so international wie ein Lächeln.
Fotos können dolmetschen helfen.

 

Isso

Wir werden fotografieren, modeln, diskutieren, probieren, reagieren, interviewen, dokumentieren … und ein flexibles Inklusionsredaktions-team bilden.

 

Wir werden im Laufe der Projektzeit (12 Monate) für eine für sich selbst sprechende nachhaltige Ausstellung fotografieren. Wir werden ein dokumentierendes Fotomagazin bebildern und auch vertexten.

Wir werden Flyer entwerfen, in aller Öffentlichkeit fotografieren, Workshops, Rollentauschprojekte, Aktions- und Mitmachtage veranstalten … wir werden Lieder / Raps schreiben und komponieren … und mal gucken, was uns noch so einfällt.

 

Wir werden unsere Bilder auch textlich erklären, damit Menschen mit Seh-schwächen die Texte vorgelesen bekommen können. Wir möchten öffentlich, wirksam und nachhaltig informieren und agieren.

 

Emofotologie - für mehr Barrierefreiheit auch in den Köpfen.

 

Wir haben unsere Gründe

 

Unsichtbare, chronische, physische und/oder psychische  Krankheiten, sichtbare Handicaps, Mobbing, sprachliche / kulturelle Barrieren, hohes Alter / Gedächtnisprobleme, Traumata, Hypersensibilität, Verständnisprobleme …

 

Unsere Selbsthilfefotografie vermag Menschen vor und hinter der Kamera zu helfen. Auch wenn 's ans Eingemachte geht - Kreativität macht Spaß.


Emofotologie = Emotion + Motivation + Fotografie + Logik = Selbsthilfefotografie

Neben der Begegnung von Menschen mit und ohne Handicap ist auch das Wissen voneinander von besonderer Bedeutung.

 

Prof. Stefan Müller-Teusler

Kreative außer der Reihe

 

An besonders besonderen Fototagen stehen uns mit Freuden weitere Bild(mit)gestalter*innen zur Seite:

 

Kreative aus den Bereichen der Foto- und Videografie, der Malerei, der Illustration, des Requisiten-designs, der Bühnenbildnerei  …

 

Kreative aus der Welt der Mode sowie des Make-ups, des Face- und Bodypaintings, der Frisuren (die Expertinnen rund ums Thema Haarausfall) …

 

Kreative aus der Medien- und Verlagsbranche (Zeitung, Funk, Film, Internet) …

 

Kreative in beratender Funktion (Selbsthilfe, Gesundheit und Ernährung …) …

 

Kreative aus der Welt der Tiere, der Welt der FantaDu, der Musik ...

 

Wir werden alle hier nach und nach von A - Z vorstellen.

Warum noch?

 

Die rege Nachfrage ist ein guter Grund dafür. Doch da ich mitsamt meinem emofotologischen Zuhauseatelier am idyllischsten Knackarsch der Welt wohne und dort weder übers Handy noch mit dem Bus erreichbar bin und nicht alle mit dem Auto unterwegs sein können …

 

Darum gibt es nun unser kleines Stadtatelier im Herzen der Lüneburger Heide. In der legendären Uhlenköperstadt. In der berühmten Hundertwasserbahnhofstadt. In der Hansestadt Uelzen. In meiner Lieblingsstadt. In der Schuhstraße, an der Ecke Hutmacherstraße. Wir freuen uns unbeschreiblich und sind wirklich dankbar für diese Chance.

 

In unserem kleinen Stadtatelier bieten sich auch für die b(e)reite Öffentlichkeit Möglichkeiten der Beteiligung: Als Sehende, die sich für unsere Ausstellungsbilder interessieren. Als Interessierte, die die Gesprächsmöglichkeiten nutzen möchten. Als Menschen, die sich fotografieren lassen möchten, um eigene Befindlichkeiten bildersprachlich ausdrücken zu können. Als sich für die Selbsthilfefotografie interessierende Fotograf*innen. Als Inklusionspartner*innen, die für Menschen mit Handicaps mögliche gemeinsame Projekte anstreben möchten … Habt ihr Wünsche, Anregungen, Aufregungen, Fragen ...? Sprecht uns einfach an.

Wer darf alles in unser Inklusionsredaktionsteam?

 

Das Team der ersten Stunde wurde im November zusammengestellt. Dazu können nun weitere engagierte Interessierte kommen. Sprecht uns auch diesbezüglich einfach an.

 

Ronja, als unsere ortsansässige Handicapmodelbotschafterin, ist bereits als Assistentin, Ansprechpartnerin und Model dauerhaft gesetzt. Kamü ist für uns als Beraterin, Net(t)zwerkerin, Stadtkennerin, Lektorin und betroffenes Model unverzichtbar. Das Fräulein Schminke bringt noch mehr Farbe in unser Team, Marlies sorgt für unser leibliches Wohl und Tina singt, komponiert und spielt Gitarre.

 

Pfiffigenie sorgt als Pfotenfee, Therapiefrops, Pfotomodel und Werbegesicht / Maskottchen für gute Laune und Kontakte. Sie bekommt jetzt schon Fanpost, Geschenke und Buchungsanfragen.

 

Und unser genialer Schirmherr, der Prof. Stefan Müller-Teusler, darf gerne auch mal das letzte Wort haben. Weil - ohne den guten Mann wären wir noch lange nicht hier, wo wir jetzt sind.

 

Eine kleine Wegbeschreibung

 

Von unserem Hundertwasserbahnhof ausgehend, braucht ihr fußläufig eine gute Viertelstunde. (Wir werden demnächst auch mal die Zeit für Elektrorollstühle testen.)

 

Los geht's: Von der Vorderseite des weltschönsten Bahnhofes geradeaus. An der Bahnhofstraße links abbiegen. Richtung Innenstadt.

 

Dann immer weiter geradeaus. Bahnhofstraße hoch, durch die Fußgängerzone hindurch und über die Kreuzung hinweg auf die Gudesstraße. In die nächste Straße rechts abbiegen - in die Schuhstraße. Direkt hinter C & A. Eine Minute später habt ihr das Ziel erreicht. Das Ziel liegt rechts. An der Ecke vor dem Parkplatz. Der Eingang befindet sich umme Ecke - in der Hutmacherstraße.

Bei Bedarf legen wir unsere mobile Rollstuhlrampe aus. Auch für Rollmöpse.

 

Emofotologie hilft nonverbal Befindlichkeiten auszudrücken und darzustellen und Betrachter*innen zu einem Erleben ohne Erwartungsdruck einzuladen.

 

Prof. Stefan Müller-Teusler

Augenklick mal!

 

Comic-Camera Emonilla

 

Das kleine, kluge Klickmachding, das gerne aus dem Rahmen fällt und irgendwie auch eine „magische Kamera“ ist.
 

"Fokuspokus-Pfiffikuss…"
 

Emonilla sieht alle/s, hat auch unsere Termine im Kopf und kommt meistens wie gerufen.

 

Da Emonilla den Durchblick hat, kündigt sie auch unsere Termine an.

 

Ihr Vollständiger Name lautet: Emonilla Photogenia Logigunde Augenklick

 

Berufung: Selbsthilfefotografie / Fotoflüstern

 

Wohnhaft: Camera-Castle Nummer 7 (Das bunte Bloghaus in Drolliwood)

 

Das Licht der Welt erblickt hat Emonilla, als Wunschkind und Hausgeburt, in Zimmer 3.


Hebamme / Zeichenkünstlerin: Fräulein Schminke Anke Brinckmann - ihres Zeich(n)ens Visagistin / Make-up-Artistin, Face- und Bodypainterin, Filmrequisitenbauerin - hat ihre Wurzeln in Uelzen.


Geistige Mutter, also die mit der Idee: Meine Wenigkeit

 

Unser kleines Stadtatelier Tag 1
 

Einweihungsfeiern waren leider nicht möglich. Corona stellt uns alle vor Herausforderungen. Freuen durften wir uns trotzdem. Denn ham 01.11.2020, ist um 11.01 Uhr, unser Inklusionsprojekt gestartet.

 

Und wer hat die Schlüsselhoheit in unserem kleinen Stadtatelier??? Natürlich hat unser herzallerliebster Redaktions-frops Pfiffigenie Pfotenfee die Pfote drauf. Hier einige Beweispfotos.

 

 

 

Weitermachen / Krisen machen kreativ

Monat 1

Der frühe bunte Vogel?
 

Morgens um 10.00 Uhr in Uelzen. Schuhstraße 8.
 

Ich denke, gerade in diese Zeiten braucht es auch Farbe und Fröhlichkeit. Das ist nicht immer einfach, aber auch nicht ganz unmöglich. Zumindest einigen haben wir neulich wieder ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern können. Amüsiertes Kopfschütteln war sicherlich auch dabei. Also: Tagesziel erreicht.
 

Wir sind dabei alles bildhübsch zu machen, in unserem kleinen Stadtatelier für die ehrenamtliche Emofotologie / Selbsthilfefotografie. Und dabei haben wir uns schon gut eingelebt in der Schuhstraße 8 in Uelzen. Den lieben Nachbarn kurz mal mit Klopapier aushelfen? Kein Problem? Kleiner Schnack durchs offene Fenster über die Straße hinweg? Immer wieder gerne. Es sei denn, wir sind mal wieder im Home-Office.
 

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