Zuerst auf die Augen, später auch auf die Ohren. Hier entsteht die Seite, auf der nach und nach unsere Songtexte zu lesen sein werden und später auch zu hören. Vorweg hier die Texte vom Paul-Lied, vom Spiegelsong und vom ersten Rap. Es gibt noch mehr. Lasst euch überraschen. Und sollte ihr musikalisch mit dabei sein wollen: Schaut doch mal rein, in Unser kleines Stadtatelier. Fast jeden Mittwoch steht ein Musiknachmittag auf dem Plan. Für spontane Musikeinlagen sind wir auch immer zu haben. Musikinstrumente stehen bereit.

 

Wovon wir auch träumen? Von eigenen CDs mit tollen Coverfaltflyern, von musikalisch untermalten, analogen und digitalen Ausstellungen ... Von einer Kombination aus Bilder-, Musik- und Körpersprache und der Kraft der Kreativität und der Farben ...

 

 

 

Das Paul-Lied 

Urheberrechtlich geschützt

 

Text (aus Gründen): Brigitte

Gesang: Brigitte und Ronja

Instrumental: Marco und Tom

 

 

                                                        
In der Wundertüte meines Lebens
suchte ich den Kerl vergebens -   
der, dem ich vertrauen kann,        
nun hab ich Paul - und keinen Mann.


Refrain: Doch Paul ist treu und hat Charakter und er liebt mich wie ich bin,
auch mit Falten, Cellulite und mit Pickel auf dem Kinn.

 

Für die Wundertüte meiner Tage
kam nur ein Stehpinkler in Frage,
so mit Katzenallergie -
das ist kein Typ, das is´ ein Vieh.


Refrain: Doch Paul ist treu und hat Charakter und er liebt mich wie ich bin,
auch mit Bauchspeck, Augenringen und mit Pickel auf dem Kinn.

 

Ja, ich bin für Paul geboren,
diese Wärmflasche mit Ohren.
Jeder Mann ist mir egal,
Paul ist für mich das Ideal.

 

Paul fühlt immer was ich fühle,
ist der Abklatsch meiner Seele,
ich sag ihm alles und noch mehr.
So viel weiß nicht mal mein Friseur. 

 

Paul furzt nachts in meine Kissen,
und er tut auch Herzen pissen,
was so ein Kerl kann, kann Paul auch -
aber ich fall nicht auf den Bauch.

 

In der Wundertüte meiner Stunden,
habe ich ein Glück gefunden.
Ich will Paul und keinen Mann,
weil Paul es viel, viel besser kann.

 

Dank der Wundertüte meiner Träume,
lebe ich nun nicht alleine,
und mein Paul, der schaut mich an,
wie nur ein Köter gucken kann.


Refrain: Ja, Paul ist treu und hat Charakter und er nimmt mich wie ich bin,
auch mit Krückstock, Lockenwicklern und mit Pickel auf dem Kinn.

 

Sprechgesang: In der Küche stehen muss ich für Paul nicht,
Paul reicht ein Dosenfutterkaltgericht.
Auch die Sportschau macht Paul niemals an.
Paul ist viel besser für mich als ein Mann.

 

Gitarrensolo

 

Und alle den Refrain mehrmals:
Ja, Paul ist treu und hat Charakter und er nimmt mich wie ich bin,
auch mit Krückstock, Lockenwicklern und mit Pickel auf dem Kinn.

 

 

                                                                           

Deko / Performance / Autschfits: Möpse an der Jeansweste, Schnurmikro, Stock, Wunderkerzen, brennende Reifen ...

 

Schilder: Sitz, Bitte nicht füttern, Wir müssen leider draußen bleiben …

 

 

 

Arbeitstitel: Du hast dein inneres Bild zerrissen

Lass dich mal wieder sehen

Urheberrechtlich geschützt

 

Text: Brigitte

Gesang / Sprechgesang: Ronja und Brigitte                  

Gitarre / Komposition: Tom
Bass und Beat: Marco

 

Strophe I

Ronja: Ich schau in den Spiegel, mein Blick ist so leer.

Ich seh mein wahres Ich niicht mehr 

und ich mal mir ein Gesicht. 

Leider zeigt es mich nicht. 

Brigitte: Sag: Tom: Wem willst du gefallen? 

Brigitte: Dir oder nur allen? 

 

Strophe II

Tom:Dein inneres Bild – das hast du zerrissen.  

Du meintest das tuun zu müssen. 

Und du kannst nicht mehr wahr sein 

und möchtest doch du sein. 

Brigitte: Sag: Tom: Wem willst du gefallen?

Brigitte: Dir oder nur allen? 

 

Alle: Refrain flott

Zeig uns, wer du bist,

zeig wer hinter der Maske ist.

Zeig dich, trau dich, sei kein Klon.

Sei du selbst, die anderen gibt es schon.

Zeig dich wie du bist.

Und gut ist.

 

Bridge I

Ronja: Nur weil du meinst so aussehn zu müssen - 

nur darum - hast du dich zerrissen. 

Frag dich selbst, wie es dir dadurch geht.

Noch es ist nicht zu spät. 

 

Brigitte: Du wärest verrückt, kaputt und verstört 

und hättest dein Lachen nie mehr gehört. 

Du denkst, du genügst nicht, hieltest nie Schritt. 

War ’s das mit dir oder kommst du zurück? 

Was ist aus deinen Träumen geworden?

Sind deine Hoffnungen alle gestorben? 

 

Ronja:Du sein, einfach nur du sein, ist, was du nicht mehr wagst. 

Du wärst anders als die anderen, ist das, was du klagst. 

 

Brigitte: Doch Anderssein ist gut, 

glaub an dich, hab Mut. 

Werde wieder du. 

Alle: Schubidubidu …

 

Alle Refrain flott

Zeig uns, wer du bist,

zeig wer hinter der Maske ist.

Zeig dich, trau dich, sei kein Klon.

Sei du selbst, die anderen gibt es schon.

Zeig dich wie du bist.

Und gut ist.

 

Bridge II

Ronja: Mach dich von all deinen Selbstzweifeln frei. 

Fotografier dein Inneres neu. 

Werde wieder, wie du wirklich bist. 

Du hast dich doch vermisst. 

 

Brigitte: Und trau uns anderen ruhig mehr zu, 

wir haben Sehnsucht, genauso wie du.

Auch wir möchten ein Ich in dem Wir sein 

Trau dich, zeig dich und du bist nicht allein. 

Also lass dich heute wieder mal sehn. 

Und fang bitte an dich selbst zu verstehen. 

             

Ronja: Du sein, einfach nur du sein, ist, was du nicht mehr wagst. 

Du wärst anders als die anderen, ist das, was du klagst. 

 

Brigitte: Doch Anderssein ist gut, 

glaub an dich, hab Mut. 

Werde wieder du. 

Alle: Schubidubidu …

 

Refrain mehrmals wiederholen / Mit Echo

Alle: Zeig uns, wer du bist,

zeig wer hinter der Maske ist.

Zeig dich, trau dich, sei kein Klon.

Sei du selbst, die anderen gibt es schon.

Zeig dich wie du bist.

Und gut ist.

 

Poetry-Rap Vorentwurfstext von Brigitte 

 

Das Ganze wird im Wechselsprech gesprochen, gerappt oder gesungen. In Kombination mit Bilderschauen u.a. Einspielungen. Verbesserungsvorschläge erwünscht.

 

Gesang: Brigitte und Tom

Gitarre und Bass und Beat: Tom und Marco

 

Heute schon den Trend des Tages geshoppt?
Weil - wer anders aussieht wird gemobbt.

Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen sind nicht zufällig.

 

 

Für Selfie-Elfie oder den Selfiemademan
Ich sehe was, was du nicht siehst …

 

Hey du! Was fehlt?
Heute schon die Klicks gezählt?

 

Brigitte: Ich sehe was, was du nicht siehst,
Ich fühle was, was du nicht fühlst.
Du kannst nicht mehr wahr sein.
Du kannst nicht mehr Du sein.

 

Jedes neue Like gibt dir den Kick.
Nur wann macht es bei dir richtig Klick?
Hey du! Merkste selber noch was?
Macht dir dieses Fake-Leben wirklich noch Spaß?

 

Du verklickerst uns die Welt
wie es dem Modegott gefällt.
Bambiblick, blondiert und naiv,
Photoholic mit nur einem Motiv.

 

Tom: Bist du nach dir selbst süchtig
oder suchst du nach dir?
Bist du vor dir selbst flüchtig?
Was hältst du von dir?

 

Du bist wie so viele,
du bist nicht wie du.
Du hast keine Ziele
und doch keine Ruh.

 

Brigitte: Du warst gestern shoppen -
weil - Kleider machen Leute.
Doch sie werden dich foppen
- und zwar noch heute.

 

Der Altkleidercontainer rülpst mit verstopftem Magen.
Deine Klamotten sind out - vor dem ersten Tragen.
Der heutige Trend ist nämlich morgen von gestern,
also werden sie so oder so über dich lästern.

 

Alle sind sich selbst die Nächsten
und er (!) hat ganz bestimmt den Größten.
Du hängst an Geräten und merkst nichts mehr,
dein Warenkorb wird voller, doch dein Hirn ist leer.

 

Wie seh ich aus, was zieh ich an?
Wie krieg ich einen reichen Mann?
Nur dein Look ist dir noch wichtig.
Du klickst schon lange nicht mehr richtig.

 

Tom: Bist du nach dir selbst süchtig
oder suchst du nach dir?
Bist du vor dir selbst flüchtig?
Was hältst du von dir?

 

Du bist wie so viele,
du bist nicht wie du.
Du hast keine Ziele
und doch keine Ruh.

 

Brigitte: Bei dir funzt doch jeder Werbetrick.
dein eigener Sti(e)l ist nur der Selfiestick.
Du bist wie eine geklonte Kopie,
in einer krass gefakten Reality.

 

Dich rund um die Uhr selbst belügend,
haste nur in Instagrammatik ein Genügend.
Deine Zeugnisnoten, die sind schlecht,
dafür ist dein Lippgloss luftkussecht.

 

Im Internet ist deine Reichweite ausreichend,
doch im echten Leben bist du ausweichend.
Deine Priorität ist spiegelglasklar,
du wirst modebloggender Superstar.

 

Du lässt dich nicht auf dein Inneres reduzieren,
du willst bloß mit deinem Äußeren brillieren.
Also machst du das Pink-Ding und auf Tussi,
trägst viel Bling-Bling und hauchst: „Bussi-Bussi.“

 

Dein Maskengesicht ist imprägniert,
dein falsches Lachen affektiert. „Ha-ha-ha.“
Ja, die Modediktatur ist deine Politik
Klick-Klick-Klick-Klick-Klick-Klick-Klick!

 

Tausendundzwei Facebookfriends,
teilen mit dir die neuesten Trends.
Profilbildneurotische Stoffwechselkranke in Wegwerfklamotten,
die online in Made-in-Kinderarbeit-Billigläden shoppen.

 

Nichts zu wissen macht dir nix,
deine Währung sind die Klicks.
Mangelhaft in Mathe, Chemie und Physik.
Aber fast Fashion für `nen Euro von KIK.

 

Tom: Bist du nach dir selbst süchtig
oder suchst du nach dir?
Bist du vor dir selbst flüchtig?
Was hältst du von dir?

 

Du bist wie so viele,
du bist nicht wie du.
Du hast keine Ziele
und doch keine Ruh.

 

Brigitte: Du bist als Selbsthilfegruppe digital,
postest und retweetest alles und überall.
Hashtag Must-have # Like mich oder klick mich #
Mag mich oder fick dich.

 

Hast du dich noch nicht vermisst?
Weißt du noch, wer du wirklich bist?
Weißt du wie ein eigenes Leben sein könnte?
Oder bleibst du selfiesüchtig bis zur Rente?

 

Am Cyber-Tropf hängend bist du zum Smombie geworden,
ohne dein Smartphone wärst du schon lange gestorben.
Für dich zählt nur noch der Like-Gedanke.
Die Like-Kultur ist deine Energy-Tanke.

 

Du bist angepasst und fremdgesteuert.
Du machst Selfies wie bescheuert.
Du meinst, die Leute wollen dich so sehen?
Dein wahres Ich könnt niemand verstehen?

 

Das innere Bild verpixelt, das Äußere fett retuschiert,
die Gedanken voll verpeilt und wer dick ist verliert?
Hauptsache eine schlanke äußere Mitte?
Und den Selfiestick als Überlebenskrücke?

 

Tom: Bist du nach dir selbst süchtig
oder suchst du nach dir?
Bist du vor dir selbst flüchtig?
Was hältst du von dir?

Du bist wie so viele,
du bist nicht wie du.
Du hast keine Ziele
und doch keine Ruh.

 

Brigitte: Tausendundzwei Facebookfriends
teilen mit dir die neuesten Trends,
doch wenn du weinst, bist du allein.
Das kann es doch nicht sein.

 

Also schmink dir deine doofe Denke ab
und fall lieber aus dem Rahmen,
originelle Originalität wird knapp,
es gilt das echte Leben zu umarmen.

 

Tom: Du bist wie du bist richtig.
Also flieh nicht vor dir.
Du bist wie du bist richtig.
Ich halt viel von dir.

 

Du bist nicht wie viele,
du bist so wie du.
Du bist nicht wie viele,
du bist so wie du.
 

Brigitte: Und die Moral von dem Gedicht?
sei du selbst, ohne dich zu genieren,
Zeig uns dein wahres Gesicht.
lass uns dein inneres Bild fotografieren.

Wir mögen dich so wie du wirklich bist.
Und gut ist.

 

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