Emofotologie ist ein patentrechtlich geschützter Begriff.

 

Es braucht dafür den unbedingten Wunsch etwas für die betroffenen Menschen bzw. die Thematik tun zu wollen. Die Betroffenen spüren ob ein/e Fotograf*in es ernst meint oder nur etwas für das soziale Image tun möchte.

 

Isso

 

Was ist Emofotologie?

Was macht ehrenamtliche Selbsthilfefotografie? 

 

Und warum?

 

Fotos auf Rezept?

 

(Wieder) SICHTBARER werden. Auch für ein Zurück ins soziale Leben und für mehr Sein als (An)Schein.

 

Ich mache keine Fotos to go und nehme mir Zeit für die Bildermache und die Vor- und Nachgespräche.

 

In meinen Augen sind Porträts auch Fingerabdrücke der Seele. 

 

Mal eine persönliche Frage:

 

Stelle dir bitte vor, du könntest nur noch ein einziges Foto machen bzw. nur noch ein einziges Foto bekommen:

 

Was für ein Bild würde das werden sollen? Was würdest du noch zum Ausdruck bringen wollen? Wie es dir geht? Was dir hilft? Was dich bewegt? Oder willst du einfach, nach langer und schlimmer Krankheit, wieder bildschön aussehen? Oder möchtest du deinem ach, so sozialen Umfeld per Bildersprache die Meinung sagen? Oder, oder, oder …?

 

Denk in Ruhe nach und, sollte dir danach sein: rede mit mir über diese Frage, die verdeutlichen soll, dass die Emofotologie u.a. bei der Selbstorientierung / Neuorientierung, also bei dem Wer-wie-was-wo bin-ich? behilflich zu sein vermag.

 

Die Emofotologie macht Sinn, fördert die Selbstbestimmung, Problemlösungs-kompetenzen und die soziale Integration. Die Emofotologie kann auch als eine Art Recovery-Modell (Recovery = Wiederherstellung, Erholung …) verstanden werden.

 

Emotionale Bilder berühren, gehen unter die Netzhaut und ans Herz, machen nachdenklich oder regen auf und Diskussionen an. Die Bildersprache, international wie ein Lächeln, hilft - wie die Musik und die Körpersprache - sich auch nonverbal verständigen zu können.

 

Gemeinschaftlichen Planungen für eine Bildgestaltung wecken auch vergessene Emotionen und fördern die soziale Kompetenz. Das Zusammenwirken am Fotoset, sei es als Model, Fotograf*in, Assistent*in, Besserwisser*in hilft anderen und sich selbst, bereitet Freude und verbreitet hier und da auch farbfilmfröhliches Chaos. So vermag die Selbsthilfefotografie Menschen vor, hinter und neben der Kamera zu helfen.

 

Übrigens gibt es einen beträchtlichen emofotologischen Kostüm- und Requisitenfundus, verteilt auf Unser kleines Stadtatelier und mein kleines Zuhause-Atelier.

 

Ich habe auch Anfragen für noch sensiblere Themen, wie beispielsweise die Sterbefotografie.

 

Eines meiner Herzensthemen ist fotografieren für Menschen mit demenziellen Veränderungen. Damit diese, mit einem aktuellen Foto in der Hand im wahrsten Sinne des Wortes begreifen können, dass sie noch da sind.

 

Es gibt Fototermine, bei denen der Mensch vor meiner Kamera und ich niemanden dabei sein lassen. Doch es gibt auch die öffentlichen Termine. Unsere öffentlichen Fototage in der Stadtmitte bringen Menschen zusammen, die ansonsten nicht miteinander ins Gespräch kommen würden. So helfen uns hier und da auch Geschäftsleute mit Requisiten aus (leihweise von der Sonnenbrille bis zum antiken Taucherglocken-helm) oder bieten Schaufensterbereiche als Kulissen an. Wir tragen also auch zur Innenstadtbelebung bei.

 

Emofotologie = Emotion +Foto + Motivation + Logik 

 

Ich habe Anfragen für mindestens 1 Jahr im Voraus. Für die Fotomache, für Vorträge, für Ausstellungen … Doch ich möchte es schaffen auch Fotos zu verwirklichen, die ich unbedingt machen möchte, die ich im Kopf habe.

 

Es gibt viele Menschen ohne Zugehörigkeitsgefühl. Viele Menschen, die sich aus dem sozialen Leben zurück gezogen haben, die unsichtbar geworden sind. Die Gründe dafür können sein:

 

Unsichtbare, chronische, physische und/oder psychische Krankheiten, sichtbare Handicaps, sprachliche/kulturelle Barrieren, hohes Alter/Gedächtnisprobleme, Trauer, Hypersensibilität, Mobbing, Traumata (Flucht, Gewalterfahrungen), Verständnisprobleme … das Gefühl der Nutzlosigkeit (nicht systemrelevant ist für mich das Unwort der vergangenen Jahre), Altersarmut, Hilflosigkeit, Krebs, ADHS, Depression, Parkinson, Morbus Crohn, Fibromyalgie, Kinderlähmung, Querschnittlähmung, Conterganschädigungen, dissoziative Identitätsstörung (mich stört das Wort Störung), Schizophrenie, Amputation, Suchtkrankheiten, psychogenes Schweigen, Muskelschwäche, Neuropathie, Unfallfolgen, Langeweile, Einsamkeit, Lebens-, Existenz-, und/oder Zukunftsangst, soziale Phobien …

 

Wenn die Worte fehlen: Wie sage ich es?

 

Soziale und künstlerische Emofotologie
Ehrenamtliche Selbsthilfefotografie

 

Für mehr Barrierefreiheit auch in den Köpfen. 

Für mehr Sein als Schein.

 

 

Fotografien als Ausdrucksmedium
Bildersprache als Kommunikationshilfe

Fotos als Spiegelbilder und Fingerabdrücke der Seele

Kreative Bildgestaltung für die Selbstorientierung
„Wer, wie, was, wo bin ich?“

 

 

Humor ist, wenn Mann trotzdem lacht. Parkinson und Wackelpudding passen nicht unbedingt zusammen. Doch mit der nötigen Portion Galgenhumor machte auch dieses Leben-im-Lockdown-Fotoshooting Spaß. Das Licht war nicht gut, die Laune umso besser.

Ein tierischer Herzensöffner kann es leichter machen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Pfiffigenie Pfotenfee, die selbst einiges hinter sich hat, liebt alle Lebewesen und ist der ideale Therapiehund. Ihr dürft Pfiffi zu unserem Fropsfräulein sagen. Ihr Lieblingswort lautet übrigens: "Keks!"

In meinem emofotologischen Zuhauseatelier gibt es auch einen bunten Kleiderfundus sowie viele Requisiten. An besonders besonderen Fototagen stehen uns weitere Bild(mit)gestalter*innen zur Seite. Auch ehrenamtlich.

 

Ob als onkologische Kosmetik, Special Make-up, Face- und Bodypainting ... Ob bei gesundheitlichen Haut- oder Haarproblemen ...

 

Ob Masken gestalten, Kostüme kreieren oder Requisiten bauen ...

 

Ob Bildbeschreibungen oder Untermalungen ... Ob kreatives Schreiben, Poetry oder Musik ...

 

Ob die Kombination diverser Bildersprachen (Fotografie, Malerei, digitales Zeichnen, Bildbearbeitung …)

 

Ob Gebärdensprache / Körpersprache ... Ob Selbstverteidigung für Menschen mit Handicap ...

 

Bei Bedarf gehen wir Hand in Hand mit Ansprechpartner*innen aus weiteren kreativen, gesundheitsfördernden, bildungsfördernden und sozial beratenden und coachenden Bereichen. Wir sind u.a. vernetzt mit der Teilhabeberatung, mit Genesungsbegleiter*innen, Trialogerfahrenen, Einzelfallhelfer*innen, Kliniken, Selbsthilfegruppen, der Kreisvolkshochschule sowie mit Fachhochschulen und mit Verlagen … 

 

Als ehemalige, langjährige Dipl. Pferdeverhaltenstherapeutin / Reitausbilderin (auch für Menschen mit Handicap) habe ich immer auch tierisch gute Kontakte im Tierschutzbereich. Beispielsweise mit einem Sanitätshaus für Tiere, einer Tierphysiotherapeutin auch für Tiere mit Handicap sowie mit Mantrailer*innen ...

 

Es ist ein wundervolles Wir-Gefühl erwachsen. In der Welt der Fantasie / Fantadu genauso wie in der realen Welt.

 

Dafür bin ich von Herzen dankbar.

 

Ein Wir. Ein Kreislauf. Im Rahmen unseres Fotoflashmobs beim Paritätischen Uelzen

Die Seelenspiegel des Schmerzes verdienen große Anerkennung und weite Verbreitung.


Dr. med. Sabine Hildebrandt-Stahlschmidt
Fachärztin für Schmerztherapie, Suchtmedizin, Psychotherapie, Palliativmedizin …

 

Die Selbsthilfefotografie wird noch viele Menschen wegweisend unterstützen.


Inga Sabrina Engelmann-Beck
Heilpraktikerin, Master of Chiropraktik, Entspannungstherapeutin …

 

Ihr könnt euch gemeinsam und gegenseitig zeigen, wer ihr auch seid. Diese Möglichkeiten gibt euch das Selbsthilfefotografieprojekt mit Brigitte und allen Mitmacher*innen.


Andrea Künstle
Freie Fotografin / Fotokünstlerin in Berlin, Weltreisende mit Fotoapparat und Fahrrad, Dozentin an Akademien …

Der emofotologische Kleiderfundus erlaubt es Betroffenen sich zu kostümieren, damit sie es schaffen können, die eigenen Masken abzusetzen.

 

Carsten Schlüter
Radioredakteur / Autor

Die Emofotologie hat mir mein Ich zurückgebracht.


Conny Just
Schmerzmodel

Die Emofotologie verhilft zu einem (neuen) Ausdruck von sich selbst und zeigt neue Wege / verdrängte Potentiale auf.


Prof. Stefan Müller-Teusler
Der Paritätische Uelzen

Nach wie vor fotografiere ich ehrenamtlich. Warum? Weil viele der Menschen, die vor meine Kamera möchten, sich einen Fototermin nicht leisten könnten. Und weil ich so fotografieren möchte, wie ich empfinde und nicht, wie ein Honorar mich womöglich verpflichten könnte.

 

Isso

 

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