News: Meine Mutter hat mir - zwecks Mobilität - ein knallrotes Stage-Piano geschenkt. Vor Weihnachten. Weihnachten schenken wir uns nix - außer Zeit.

 

Was?

 

Diese Notenhälse sind Orthesen für Unterschenkel. Hilfsmittel, die bei Muskelschwäche / Lähmungen hilfreich sein können. Die Orthesen gehören Ronja, die flotten Treter mir. Aber heute könnte ich damit lediglich dekorativ sitzen. Also stehen die flotten Treter meistens mit im Kostümfundus herum oder modeln. ;)

 

Unterricht (Unterrichtspausen gibt es in den Ferien sowie an Brücken- und Feiertagen.)

 

Dienstagvormittag: Gitarren- und Schlagzeugunterricht mit

unserem beswingten und vielsaitigen Bandlehrer Uwe Michael Romanski (MUR MUSIC).

 

Jeden 1. Mittwochvormittag im Monat: Freies Singen mit Susanne Niebuhr von der Musikwerkstatt Niebuhr.

 

Donnerstagmittag: Bandprojektunterricht mit Michael.

 

Immer spontan: Jammen für alle. 

 

Singer-Songwriter Thomas "Tom" Urwin ist der Urvater unsere Jam-Sessions sowie Gitarrenlehrer und kommt auf besonderen Wunsch nach Absprache in größeren Zeitabständen.

 

 

Kein eintöniges Gerede

 

Dankbar Stimme geben zu dürfen

Songs mit Inhalt sind auch Songs zum Innehalten. Über diese Plattform werdet ihr bis zum nächsten Jahr so einiges auch auf die Ohren kriegen.

 

Musik ist eine universelle Sprache, über die sich Gefühle ausdrücken, Botschaften übermitteln, Erinnerungen wachrufen und Geschichten erzählen lassen. Musik ist ein übermächtiges Instrument und spielt auch über Mauern hinweg. Wer Instrumente spielt, hat keine Hände frei für Waffen.

 

Musik gilt als Ausdruck menschlichen Seins
Ist Musik sogar der(!) Ausdruck?

 

Hitstorm statt Shitstorm?

Bis 2027 wird hier u.a. zu lesen und zu hören sein: Von Liedersprecher*innen, Liedschatten … und von dem, was ein Bandprojekt und eine Pferdeherde gemein haben. Dass Musik Schmerzen zu lindern vermag. (Durch Beteiligung. Durch Mitmachen. MMM = MusikMitMache!!!)

 

Unser Heartbeat

Ab der 23. Schwangerschaftswoche vermag ein Ungeborenes nicht nur Schwingungen, sondern auch Geräusche wahrnehmen. Die erste Sin(n)fonie, die ein Baby zu hören bekommt, ist die Mutterleibsmusik: Der Herzschlag und die inneren Geräusche der Mutter, die Stimmen der Eltern …

60 – 80 bpm (beats per minute) / Schläge pro Minute, entsprechen zumeist dem Herzschlag (Ruhepuls) der Mutter, den ein Baby im Mutterleib spürt. Das Tempo vieler Balladen und diverser Schlaflieder verschiedenster Kulturen. (Horch, was kommt von draußen rein? Eine Baby-balla-Ballade?)

 

Hält eine Mutter ihr Neugeborenes mit dem Köpfchen an ihrer linken Seite, hört das Baby die „Musik“, die es während der Schwangerschaft begleitet hat.

 

Rosskur?

In meiner Zeit als Pferdeverhaltenstherapeutin habe ich, im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie, Gehirnstrommusik mit Pferden getestet. Auch darüber werde ich noch berichten.

 

Pferde verfügen übrigens über ein hervorragendes Taktgefühl. Sie atmen den Takt sozusagen. Ein taktloser Mensch im Sattel wirkt also eher quälend.

 

Das bisschen Haushalt?

Beim Hausputz bietet sich natürlich ein Beat an, der in die Beine geht.

 

Das Pfeifen im Walde / Singen gegen die Angst

Singen stärkt zweifelsohne die mentale Gesundheit und besänftigt das Angstzentrum im Gehirn …

 

Singen kommt von ganz tief innen und vertieft, beruhigt und entspannt unsere Atmung. Glückshormone schlüpfen, Stresshormone schrumpfen, was wiederum Ängste reduziert.

 

Musik kann kommunizieren, erzählen, fragen, antworten, provozieren, vereinen … Moral und Botschaften transportieren, agieren, reagieren, Stimmung machen ...

 

Musik machen inspiriert, diszipliniert, emotionalisiert, entstresst, kreativiert, beruhigt, aktiviert, erinnert, erträumt und verbessert die soziale Kompetenz.

 

Musik machen stärkt die Verbindungen zwischen den Gehirnhälften, die Sprachentwicklung, die Gedächtnisleistung, die Feinmotorik, das rhythmische Empfinden ...

 

Miteinander Musik machen fördert Teamfähigkeit, Selbstvertrauen, Zeitmanagement, soziale Kompetenzen und Taktgefühl (Taktgefühl ist der Schlüssel für viele(s) …

 

Musik ist eine universelle Sprache, die Notenschrift eine internationale.

 

Stärkung der Persönlichkeit

Wohl denen, die Musik und Gesang verkörpern können.

 

Politik, Krieg, Pressezensur …

Was zu gefährlich ist zu sagen, verpacke in Musik.

 

Sinfonie, Sinnfonie, Sinnesfonie?

Mittels Musik vermitteln sich Emotionen und Botschaften schneller und komplexer als durch Worte allein. Von all unseren klassischen Sinnen - Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten/Fühlen - ist unser Gehörsinn einer der leistungsfähigsten/sensibelsten. Unser Gehör arbeitet schneller als unser Sehsinn. Worte werden im Wesentlichen schneller verstanden als visuelle Eindrücke. Erinnerungen werden rascher geweckt (das Lied von damals …).

 

Der Ton macht die Musik

Unsere Ohren haben eine Zwei-in-Eins-Funktion. Gesunde Ohren unterscheiden hunderttausende von Tönen und lokalisieren die Richtungen, aus der diese kommen. Unser Gleichgewichtsorgan befindet sich im Innenohr. Ergo: Unser Gleichgewicht und unsere Ohren gehören zusammen. Musik vermag uns in ein Gleichgewicht zu bringen, Lärm kann das Gleichgewicht zu stören.

 

Hier rein, da raus? Oder: Vom Ohr zur Emotion?

Unsere linke, für die Sprachverarbeitung und das logische Denken zuständige Gehirnhälfte, ist mit dem rechten Ohr vernetzt. Das rechte Ohr hilft Sprache besser zu dekodieren als das linke Ohr. Insbesondere bei schnellem Sprechtempo.

Unsere rechte Gehirnhälfte interpretiert und differenziert emotionale und musikalische Töne besser. Okay, jetzt wird es wissenschaftlich. Also anders weiter:

 

Keine Musikmache am (Mit)Reißbrett, sondern für einen spürbareren Entwicklungsprozess / Musik als Sprachrohr der Seele

Selbsthilfemusikprojekte sind mehr als kulturelle Teilhabe. Insbesondere wie bei uns auch in Kombination mit der Emofotologie (ehrenamtliche soziale und künstlerische Selbsthilfefotografie), der Textkunst, der Anderskunst …

 

Im Herzen der Hansestadt Uelzen entwickelt sich Unser kleines Stadtatelier für kreative Inklusion stetig weiter. Bekannt geworden durch die Emofotologie und als Knotenpunkt zwischen Therapie, sozialen Einrichtungen und normalen Leben, ist es zum unverzichtbaren Treffpunkt erwachsen. Uuund Trommelwirbel!

 

Im Rahmen unseres kreativen Inklusionsgeschehens ist ein weiteres unverzichtbares Wir-Projekt entstanden:

 

Wir haben Selbsthilfemusikgeschichte geschrieben: Mit der Einrichtung unseres kleinen, mobilen, barrierearmen, flexiblen Tonstudios ist die Realisierung gesamtheitlicher Selbsthilfemusikprojekte in Kombination mit der Emofotologie (ehrenamtliche, soziale und künstlerische Selbsthilfefotografie), eigenen Texten, AndersKunst u.v.a. möglich geworden.

 

Auch Menschen, denen auf Grund von sozialen, gesundheitlichen und/oder finanziellen Hemmnissen vieles nicht möglich ist, können so besondere Wege zur bzw. über die Musik geebnet werden und somit auch zu weiteren Kommunikationsmöglichkeiten.

 

Unser Musik-Equipment?

Gitarren, Bass, Ukulele, Mandoline, Klavier, Keyboard, Schlagzeug (analog und digital), Saxophon, Akkordeon/Harmonika, Hackbrett, Cajon, Zungentrommel, Percussion-Instrumente, Mundharmonika, Notenständer, Mikrofonständer, Mikrofone, Kopfhörer, Aufnahmegerät, Laptop mit Musikprogramm, Vocal Head Booth, Bluetooth-Boxen, Verstärker, Fußbänke, Hocker … Steppschuhe in mehreren Größen … Musikbücher …

 

Unsere Musikaktionen?

Musik erleben. Instrumente ausprobieren. Jam-Sessions, Einzelstunden, Bandprojektproben, Workshops, Musik- und Gesangsunterricht, freies Singen ... Sprache verstehen, Musik fühlen und sich dazu zu bewegen … und das ist noch lange nicht alles.

 

Als Unterrichtende

 

kommen zu uns wöchentlich (nicht in den Schulferien sowie an Feier- und Brückentagen) - Susanne Niebuhr von der Musikwerkstatt Uelzen (Musik- und Gesangslehrerin, Schwerpunkt Akkordeon und Klavier) Michael Uwe Romanski von MUR MUSIC (Bandunterricht, Gitarre, Schlagzeug, Bass …). Auf besonderen Wunsch und nach Terminabsprache dürfen wir in größeren Zeitabständen Singer-Songwriter Thomas „Tom“ Urwin (Gitarre) begrüßen.

 

Eigene Songs

 

Wir haben bereits mehrere eigene Songs. Teils durchkomponiert, teils im Entwicklungsprozess befindlich. Selbstgeschriebene Texte in denen eigenes Erleben, Sehnsüchte, Hoffnungen … verarbeitet wurden. Von der Letzte-Liebe-Ballade bis hin zum Wahlaufruf. Texte über Selbstzweifel, dem Wunsch nach einem WIR, nach Frieden, Freiheit … Auch gibt es einen Jingle. Und selbstverständlich ein rockiges Hundelied. (Die Wau- und Schnarchgeräusche von Therapiefropsfräulein, Schaufenster-Live-Actrice, Kundenstopperin, Pfotomodel, Ateliermaskottchen, Wärmflasche mit Ohren und Kuscheltier und der eigentlichen Chefin Pfiffigenie sollen selbstverständlich auch noch vertont werden.) Und eigens von mir für die Orange Days, Frauentage für Gleichberechtigung usw. geschrieben: Mein nächster Mann ist Feminist.

 

Es gibt viele Talente in unseren Reihen. Ronja beispielsweise beweist sich am Schlagzeug. Ihr Rollstuhl stellt hierbei kein Problem dar und Schlagzeug spielen macht auch noch mehr Spaß als Krankengymnastik.

 

Für mich ist es mittlerweile das Klavier, das mir hilft, die Beweglichkeit meiner Finger noch nicht zur Gänze zu verlieren. Der Gesangsunterricht wiederum verleiht meiner Sprache erste Flügelchen. Über 6 Jahrzehnte glaubte ich, ich könne nicht singen. Ich hatte in der Schulzeit nicht so viel Glück mit meinen Musiklehrern wie heute mich unserer Gesangslehrerin Susanne Niebuhr. Auch am Klavier unterrichtet Susanne mich und hat mir versprochen: sollten meine Finger eines Tages durch meine Krankheit nicht mehr alle mitspielen können, so wird sie mir beibringen notfalls auch mit zwei Fingern die Tastatur derart nutzen zu können, dass mein Gesang adäquat untermalt werden kann. (Andere Lehrer*innen hätten mir vielleicht den Klavierdeckel auf die Finger fallen lassen, da ich mich sehr unkonventionell an mein Musiklernen herantaste, aber Susanne glaubt an mich (oder an sich).

Merke: Wenn ich es kann, kann jede/r zumindest mitsingen und Musik mitmachen. Und es nie zu spät damit anzufangen.

 

Musik zu machen ist von jeher ein Grundbedürfnis und auch ein Grundrecht des Menschen. Für uns bedeuten unsere gesamtheitlichen, inklusiven, gruppendynamischen Selbsthilfemusikprojekte zudem, dass noch mehr Menschen - auch nicht so musikalische - dadurch bei uns aktiv mitmachen können. Weil zu unseren Musikprojekten auch das Cover-Layouting für Tonträger und dazugehörige Faltflyer gehören werden, die Kreierung von Bühnenoutfits, die Promotion, die Erstellung von Videoclips, Soundeffekten, weiteren Jingles und Bühnenbildern, die Vorbereitung von Auftritten, Flashmobs, Hörbilderbüchern … der Fantasie und den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Es ist Wunschdenken dabei, doch mit solchen Zielen …

 

Ein Lied kann eine Brücke sein

 

Es passiert noch mehr bei uns: Musikerlebnisse vermögen auch Sprach- und Sprechbarrieren zu durchbrechen, Sprachlosigkeiten zu überbrücken … Wir erleben derlei u.a. mit Menschen mit Flucht- und /oder Gewalterfahrungen, im Zusammenhang mit Autismus, Mutismus ...

 

Für stark körperlich eingeschränkte Menschen finden sich bei uns Mitmachinstrumente wie beispielsweise der Percussionfingerring.

 

Woher die Instrumente?

Unsere ersten Instrumente habe ich aus eigener Tasche bezahlt, nachdem ich begriffen hatte, was Musik in unseren Räumen zu bewirken vermag. Das wundervolle Klavier ist - dank dem Ehepaar Kersjes und Martin Raabe - eine Spende und steht so selbstverständlich an seinem Platz, als hätte es bereits immer dort gestanden. Auch Susanne hat dankenswerterweise unser Equipment mit zahlreichen Instrumenten-, Zubehör- und Technikspenden bereichert. Dank meiner Mutter Rita Schulz (sie hat mir - für mehr Mobilität - mein knallrotes Stage Piano geschenkt), meiner Cousine Ingelore Bokelmann, unserer Atelierbotschafterin Sibylle Kollmeier, Martin Ewald Becker, Alexandra und Nicole Illiges u.v.a. ist noch einiges dazugekommen.

 

Für die Beschaffung neuer und gebrauchter Instrumente nebst Zubehör stand uns von Anfang auch an Art of Music in Uelzen zur Seite. Uns ist das regionale Net(t)zworking wichtig.

 

Das Bühnenschlagzeug wiederum, in das ich mich schockverliebt hatte, habe ich über ebay gekauft. Michael und ich haben es - in einer spontanen Sonntagnachttransaktion - aus Rosche abgeholt und sofort aufgebaut, um Ronja am Wochenanfang damit überraschen zu können. Überraschung geglückt: Sie hat geheult vor Freude.

 

Einiges an Studio-Equipment bestellen wir bei Thomann, weil auch die Hans Thomann-Stiftung ein Herz für soziale Musikprojekte hat.  

 

Wen erreichen wir?

Mit unserem mobilen, flexiblen und auch barrierearmen Tonstudio erreichen wir auch Menschen mit sozialen Phobien o.a. psychischen und/oder körperlichen Herausforderungen. Sowie Menschen ohne Alltagsstrukturen, die bereits mit einer Terminmache Schwierigkeiten haben sowie schüchterne Menschen, immobile Menschen … und natürlich Menschen, die Musik toll einfach finden. Es genügt schon mit einer Gitarre vorm Atelier zu sitzen und schon kommen wir mit Leuten von der Straße ins Gespräch oder ins Tanzen. Manchmal kann das Leben auch einfach sein.

 

Verbildlichen dürfen, sich etwas von der Seele schreiben, sich ausdrücken können, sich die Seele aus dem Leib singen dürfen, Stotterprobleme übersingen können … Emofotologie plus unsere Selbsthilfe-Musik-Projekte, unsere Texte sowie das ganze Drumherum von Tonstudio/Probenräumen bis hin zum Liza-Minelli-Gedächtnis-Paillettenanzug und der Kunstlederweste für Pfiffigenie (ein Einzelstück, handgefertigt von Vivien Westwuff): Das passt. Das ist wie Alice im Wunderland der Inklusion. Das ist Hope, Peace and Happyness in einer Art Safe Space. Doch natürlich möchten wir eines bildschönen Tages auch die Innenstadt rocken. Mit einer kleinen Atelier-Yeah-Yeah-Band.

 

Allein in der Geschichte von Ronja steckt auch ganz viel Musik: Zuerst war da diese junge Frau im Rollstuhl, die, weil neu in Uelzen, originelle soziale Kontakte gesucht hatte. Dann ging es Schlag auf Schlag: Wir lernten uns kennen, im Rahmen dieses besonderen Mitmachtages, den ich im Paritätischen Uelzen ausgerichtet hatte. Wir trafen uns öfter. Wir träumten von einem erreichbaren Treffpunkt auch für nicht so mobile Menschen (ich wohne da, wo sich Wolf und Hase Gute-Nacht-Marie sagen. Hinterm Wald. Ohne Bushaltestelle …) … ich fotografierte Ronja bei unserem dritten Treffen (zusammen mit einem Rollihund) … Danach wurde sie zuerst Handicapmodelbotschafterin, dann meine Atelier-Assistentin … saß zudem für ein Jahr im Beirat für Menschen mit Behinderung … und leitete die Junge Selbsthilfe mit Timo (Genesungsbegleiter, hervorragender Tänzer sowie ein Saxophonfan) … Heute ist Ronja meine allerbeste Kollegin und sozusagen die Junior-Chefin und – Lautes Schlagzeusolo!!! - Schlagzeugerin und Sängerin. (Psst: Ihre große Liebe hat sie in unserem kleinen Stadtatelier kennengelernt. Und was war wohl das erste Geschenk, dass ihr Liebster ihr gemacht hatte? Schlagzeugsticks. Manche Geschichten kannste dir nicht ausdenken.)

 

Unsere ersten intensiven Erlebnisse mit der Selbsthilfemusik hatten wir mit Geflüchteten erlebt sowie mit Praktikantinnen mit körperlichen Schwerbehinderungen. Damals hatten wir nur wenige Musikinstrumente im Atelier, was sich glücklicherweise geändert hat. Seither dürfen wir beinahe täglich und nachhaltig fühlen, was Musik zu bewirken vermag und erleben. Und wie auch anders problembehaftete Menschen dank der `Welt der Klänge und der Kompositionen´ mehr aus sich herauskommen können.

 

Und wenn nix mehr geht?

1 x haben wir eine Musikbotschaft per Livestream ans Krankenbett einer Schwerkranken gesendet, die nur wenige Tage nachdem sie aus einem künstlichen Koma erwacht war, unbedingt zuerst zu unserem Musikmittwochnachmittag kommen wollte, aber noch nicht konnte. Ich gebe allerdings zu, dass sie nicht nur unsere Musik mag, sondern auch unsere Musiker. Insbesondere wenn Tom mit seinem irischen Akzent seine Balladen singt und spielt, schmilzt sie dahin - so wie wir alle.

Manchmal braucht es nicht viel, um glücklich sein zu können.

 

Wie konnte das passieren? Wieso auch das wieder derart eskalieren?

Wie ich an unsere ersten Musiker*innen gekommen bin?

Anfangs habe ich jeden attraktiven (ich rede von der Attraktivität der Stimme und des Instrumentenspiels) Musiker, der mir in der Stadt begegnet ist, angequatscht. Ich hatte schon immer davon geträumt, Gitarre spielen zu lernen. Tom gibt Gitarrenunterricht und ist für meine ersten Unterrichtsstunden in Unser kleines Stadtatelier gekommen. Wochen später konnten wir unsere ersten Jam-Sessions ins Atelierleben rufen. Mit Marco kam der erste Bassist dazu, der wiederum später Michael mitgebracht hat. Heute können meine Hände keine Gitarre mehr halten, geschweige denn spielen, aber ... Der Rest ist Musikgeschichte. Und Susanne wohnt praktischerweise dichtebei unserem kleinen Stadtatelier entfernt. Quasi auf Hörweite. Zumindest wenn wir das Schlagzeug auf die Straße stellen oder einen Außenlautsprecher anbringen (unsere Mitbewohner*innen und unsere Vermieterin sind sehr duldsam. Und der Jens, der über uns wohnt, leitet seit Jahrzehnten Das neue Schauspielhaus (Kleinkunsttheater) mit. Und wir kleben immer die Werbeplakate für die dortigen Aufführungen bei uns ans Schaufenster. Was das Ordnungsamt sagen betrifft … Hm? Aber mit dem Bürgermeister sind wir per du und unsere Nachbarschaft zeigte sich bisher auch offen für unsere kleinen Verrücktheiten. Uelzen ist schon die ideale Stadt für uns.)

Sollte ich eines Tages nicht mehr Auto fahren können, singen und spielen wir trotzdem weiter. Atelierhopping. Brigittes Musik- und Schreibsalon in Unser kleines Zuhause-Atelier, Susannes Musikwerkstatt, der mobile Michael … Mitfahrgelegenheiten werden sich finden. Bei mir daheim gibt es leider, wie bereits erwähnt, keine Bushaltestelle. Aber für besondere Gelegenheiten könnten wir einen Tourbus mieten. Oder? Mit Chauffeur.

 

Sich musikalisch ausprobieren fürfen / Unser kleines Atelier-Yeah-Yeah-Bandprojekt

Kenne ich meine Rolle in der Gruppe? Begleite ich, leite ich, beeinflusse, verkörpere, beseele … ich? Ändert sich meine Rolle in der Abfolger verschiedener Stücke bzw. im Laufe der Zeit? Was trage ich zum Rhythmus, zum Herzschlag unserer Gruppe bei? Bin ich mir der Rollen der anderen bewusst? Darf ich mich auf alle verlassen? Können sich alle auf mich verlassen? Inwieweit richten wir uns nach den Schwächsten der Gruppe bzw. lassen uns von den Stärksten leiten, inspirieren und motivieren? Hören wir immer auf unseren Bandprojektlehrer? Fragen denen wir uns stellen.

 

Ehrgeiz ist gut, Leiden schafft, Eifersucht ist fehl am Platze. Es braucht Harmonie, Disziplin, Spontanität, Improvisation und etwas Mut.

Und um Musik wirklich begreifen zu können, braucht es auch Instrumente.

 

Welches Instrument passt zu mir?

Eine Frage, die sich viele Menschen angesichts unseres Equipments fragen.

Was mich betrifft, so war meine große Gitarre als Cacheur besser geeignet als die Ukulele (die ich mir zuerst gekauft hatte, weil ich dachte, vier Saiten seien einfacher zu spielen als sechs. Ukulelenlehrer*innen gab es aber zunächst keine, dafür jede Menge attraktive Gitarrenlehrer.)

 

Der Bass mit seinen hypnotischen Rhythmen, seiner energetischen Tiefe und Weichheit füllt die Band auch mit Harmonie. Er wirkt auch meditativ und erweist sich für weltabgewandte, eher schweigsame und stark strukturierte Menschen oft das Instrument der Wahl. (Auch Bassisten haben Chancen bei Mädchen, nicht nur die vorne stehenden und oft noch singenden Gitarristen.) Kein Instrument also für mich.

 

Das Schlagzeug treibt an, zählt an, schlägt vor, ist das Metronom … Und gleichzeitig eine Art Schutzwall? Es steht nie vorne auf der Bühne. Es steht hinten. Ein Platz, um sich dahinter verstecken zu können oder um zu beobachten? (Und nein, es braucht nicht sooo viel körperliche Kraft, um Schlagzeug spielen zu können. Und by the way: Pfiffigenie liegt immer vor Bass Drum, wenn Ronja spielt.)

 

Das Gesangsmikrofon: In unserer Gruppe stehe ich vorne bzw. gehe ich voran. Kein Job, den alle möchten. Und dabei habe ich gar keine so große Klappe. Aber um die Botschaften, die wir vermitteln möchten, an die Menschheit zu bringen … (Ein guter Text und eine deutliche Gesangsstimme brauchen nicht viel Drumrum und Tamtam. Gute Texte sollte nicht erschlagen und gute Stimmen nicht übertönt werden.)

 

Einige suchen sich intuitiv ein Instrument aus, andere gehen nach praktischen Gesichtspunkten vor. Letztere fragen sich beispielsweise: „Könnte ich mir so ein Instrument eines Tages auch kaufen? Mir genügend Unterricht leisten? Wie transportabel ist mein Objekt der Begierde? Passt es zu meinem Körper?

Was mich betrifft: Für mich war die Gitarre meine erste Wahl, weil: handlich, mitnehmbar, Lagerfeuerromantik ... Heute sind es (ich kann die Gitarre mit meinen arthritischen Fingern nicht mehr halten und bespielen) -  weil Leiden schafft - das Klavier sowie das fotogene Elvis-Mikrofon (ich weiß, dass Headset-Mikrofon ist praktischer, aber …).

 

Ich möchte singen können, weil ich etwas zu sagen habe. Was praktisch ist: Meine Stimme habe ich immer dabei. Zusätzlich benötige ich Instrumente, die meinen Gesang untermalen bzw. die meine Worte noch betonen können. Und eine verständnisvolle (ich bin Späteinsteigerin, gehandicapt und die, die immer im falschen Moment den Takt klatscht, Notenlesen lerne ich erst noch …) Gesangslehrerin, die ich mit Susanne Niebuhr von der Musikwertstatt Uelzen gefunden habe.

 

Die körperliche Verbindung zur Musik über ein Instrument hilft die Gefühle, die Musikmachende zum Ausdruck bringen möchten, besser zu verstehen bzw. einzuordnen. Habe ich als Musikschaffende meinen Platz in einer Gruppe gefunden, sagt dieser Platz etwas über mich aus. Es gibt Multimusiker*innen, die gefühlt jedes Instrument spielen können und dazu in der Lage sind, je nach Bedarf, in den Vorder- oder den Hintergrund zu treten (Emily). Doch es gibt am meisten die ihren Platz suchenden Menschen. In der Musik wie in der Gesellschaft (auch darum haben wir so viele Praktikant*innen).

 

Mit Instrumenten geben wir unserer Musik nicht bloß eine Struktur, wir lernen auch uns zu strukturieren und somit auch unser (Er)Leben.

 

Erlernen wir ein Instrument, ist Talent hilfreich, doch ohne eine gewisse Disziplin, der Freude am Lernen sowie einer gesunden Kritikfähigkeit, wird es kaum über ein aus Spaß musizieren hinauskommen.

 

Selbstverständlich sollte es in erster Linie um den Spaß gehen und ggf. um einen therapeutischen Effekt. Dennoch ist es Zuhörenden zu wünschen, dass Musik auch eine Art Ohrenschmaus ist.

 

Apropos: Auch das Auge spielt und singt mit. Musik und ästhetisches Empfinden gehen Hand in Hand. Ohrenschmause und Augenweiden lassen uns nicht leiden. (und wenn ich wieder schlanker bin, lasse ich mir auch einen Suzie-Quattro-Gedächtnisanzug nähen. Eine Nähmaschine haben wir bereits angeschafft. Ich mag es, wie sie im Takt rattert.

 

Musikinstrumente

sind ein wesentlicher Bestandteil der Musik und also nicht nur Werkzeuge, mit denen Musiker*innen ihre Kunst schaffen können. Sie werden Teil(e) von uns / unserer Verkörperung von Musik.

 

Musik mit Instrumenten zu machen ist mehr als eine Komposition von zufällig erzeugten Geräuschen. Musikinstrumente ermöglichen uns die für unsere Botschaften/Emotionen benötigten Klänge zu erzeugen. Sie ermöglichen es uns Lautstärke, Tonhöhe und Klangfarbe … zu kontrollieren. Wiederum verbieten uns derart geschaffene Strukturen nicht die Überraschungsmomente. (Das Musikleben ist wie eine Wundertüte.)

 

Musik ist Sprache. Musik berührt. Instrumente lassen sich berühren und sind weltweit kulturell wichtig. Sind auch für bestimmte Zwecke im täglichen Leben unverzichtbar. Musikinstrumente braucht es in der Unterhaltung, der Begleitung von Tänzen, Shownummern, Ritualen … Sie helfen bei der Arbeit und in der Medizin. Von Polizeisirene bis Kirchenglocke.

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Fortz. folgt

 

Bis zum nächsten Jahr an dieser Stelle auch: Songtexte, Fotos, Zeichnungen …                               

Merke: Betonung ist wichtig. S. in Bälde auch das Kapitel: Word ist Mord!

Was eine Pferdeherde und eine Band gemeinsam haben, erzähle ich auch noch. Es fasziniert mich immer wieder, was mein altes und mein neues Leben miteinander verbindet.

 

Auch über die menschliche Stimme möchte ich noch einiges aufschreiben. Und über einen musikalischen Befreiungsschlag und über jene Flüchtlingsfamilie, die mich im Nachhinein dazu bewogen hat mehr Instrumente haben zu wollen. Oder die Geschichte mit der singenden Ukrainerin und den jammenden Jungs, der singenden Russin (Musikhasenbilder) …

 

In diesem Sinne

 

eure Brigitte

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Notiz für mich: Zitat von Susanne Niebuhr: "Musik als Ausdruck von Lebensfreude und grundlegender menschlicher Verständigung.“

 

 

 

 

Der Lars

 

Mein Lieblingsfotograf - Lars Wendlandt -

 

An unserem kleinen Fotoschlagzeug bei meiner Mutter im Vorgarten.

 

"Normalerweise" kennen wir ihn nur mit Kamera, Kippe, Kaffee, Köter ...

Aber tatsächlich hat er früher auch lauthals Musik gemacht.

 

Musikalischer Befreiungsschlag

Hier könnt ihr auch in unser kleines Tonstudio reinhören und reingucken.

 

 

 

Lara

 

Als Mensch und Musikerin wundervoll

.

Ich hätte nie gedacht, dass ich auf meine alten Tage auch noch zur Liedersprecherin werde. ;) Aber wenn´s hilft.

 

Bei Say it loud in Uelzen am 31.08. 2024 Und der Haifisch …

 

Mein erstes Mal mit Gitarre und Sprechgesang auf einer Bühne. Als musikalische Anfängerin und voller Lampenfieber, doch nicht ohne Grund mit dabei. Bei Say it loud. Mit den allerbesten Groupies vor der Bühne.

 

Reden kann ich allerdings besser, darum hier der Text - der am Ende des Videos auch zu hören ist - ich weiß nur nicht ob ihr bis dahin durchhaltet. ;)

 

Hallo. Ich bin Brigitte und komme von unserem kleinen Stadtatelier für kreative Inklusion. Um darauf aufmerksam zu machen, dass 90 % unserer Atelier-Menschen als nicht lebenswert gelten würden, würde sich die Geschichte tatsächlich noch stärker wiederholen.

 

Ich liebe die Menschen, die zu uns kommen. Wir ergänzen uns hervorragend und haben gelernt – LERNEN MÜSSEN – kreative Lösungswege zu finden. Wir sind also auch eine Chance für die Gesellschaft und nicht bloß anders, alt, gehandicapt oder - AUWEIA – aufmüpfig. Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen sind NICHT zufällig. Darum werde ich auch in Zukunft alle mir zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel nutzen, um deutlich zu machen, dass wir eine bunte Welt voller Respekt und Töleranz brauchen und dafür einstehen müssen. In diesem Sinne.

 

Brigitte für Unser kleines Stadtatelier für kreative Inklusion

 

 
 
 
 
Sie
haben den Farbfilm nicht vergessen!!!
 
 
 
 
Zwar haben wir, im Rahmen unseres Selbsthilfemusikprojektes eigene Songs im Repertoire, doch singe ich aus Gründen - die Emofotologie / die ehrenamtliche Selbsthilfefotografie lässt grüßen - auch öfter: Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael … von Nina Hagen. Ich bin halt auch schon ein bisschen retro. (In Unser kleines Stadtatelier für kreative Inklusion kommen Menschen zwischen 14 und 90 Jahren.)

Singing in the Rain?

 

Trifft unser Selbsthilfemusikprojekt auf unsere Emofotologie / die ehrenamtliche künstlerische und soziale Selbsthilfefotografie, ist das nicht immer eine gemütliche Angelegenheit. Doch selbstverständlich haben wir uns dieses Mal beeilt mit der Fotomache, da weder die E-Gitarre von Moritz noch meine Kamera leiden sollten.

 

Ja, wir hätten auch drinnen fotografieren können, aber der nasse Asphalt passte besser zu den emotionalen Songs, die uns an dem Tag bewegten. Und für Bilder, die unter die Netzhaut gehen sollen, werden wir auch gerne mal nass bis auf die Haut.

 

Das Gitarrenkabel wirkt auf diesen Fotos beinahe wie eine, in Unser kleines Stadtatelier führende Nabelschnur. Oder wie eine Rettungsleine? (Ich liebe es, dass Bilder Interpretations- bzw. Gedankenspielräume zulassen.)

 

PS: Vorbeifahrende Autofahrer- sowie Passant*innen wirkten etwas irritiert. Doch immerhin durfte Moritz auf einer Plastiktüte sitzen. Oder zeigten sich dieses Mal Teil der Bevölkerung verunsichert, weil Moritz vollständig angezogen war??? Was er bei unseren Goldfisch- (Thema: … werdet ihr merken, dass man Geld nicht trinken kann.) bzw. bei unseren Töleranzshootings bekanntlich nicht gewesen ist.

 

 

 

 

Natürlich kann Pfiffigenie auch Klavier spielen.

 

Oder habe ich das Pfoto gemacht, weil die Fingernägel so gut zur Tastatur passten? 

 

Diese Hände gehören zu einer unserer ehemaligen Praktikantinnen Alex. Die Nägel haben natürlich nicht lange gehalten.

 

PS: Pfiffigenie rockt alle/s.

 

Triggerentwarnung: Für diese Pfotos wurden keine Tiere gequält

 

Ja, eine weitere, ehemalige wie zauberhafte und vielseitig talentierte Praktikantin haut hier bestens rein. Und Pfiffigenie vertraut der Lilli dabei voll und ganz.

 

PS: Die flotten Treter sind allesamt Second-Feet-Shoes aus dem Mehrwertladen umme Ecke. Dank Anke und Bärbel. Mich wundert allerdings, dass die Schuhe nicht waffenscheinpflichtig sind.

 

Unser

 

erstes

 

eigenes

 

Schlagzeug!!!!!

 

 

Unser kleiner Jingletext

 

Zeig uns, wer du bist,

zeig wer hinter der Maske ist.

Zeig dich, trau dich, sei kein Klon.

Sei du selbst, die anderen gibt es schon.

Zeig dich wie du bist. Zeig dich und gut ist.

Zeig dich wie du bist. Gut.

Und gut ist.

Yeah.

 

 

 

Rastalocken für Pfiffigenie

Step by step

 

Stepptanzsessions auch für Menschen

mit Handicap?

 

Nichts ist unmöglich in unserem kleinen

Stadtatelier-Yeah-Yeah für kreative Inklusion.

Ein Klavier, ein Klavier ... Unser Klavier ...

 

Gespendet, gewartet, gestimmt …

 

Unserem kleinen Stadtatelier für kreative Inklusion ist ein über 100 Jahre altes Klavier gespendet worden. Da es viele Jahre nicht bespielt worden war, musste es gewartet, gereinigt und gestimmt werden. Und zuvor zu uns transportiert werden.

 

Da ich mich nicht auskannte, hatte ich in Musikkreisen und via Facebook um Rat gefragt. KostialPiano wurde uns von allen Seiten empfohlen. 

 

Jetzt gehören wir auch zu denen, die KostialPiano uneingeschränkt empfehlen. Wir sind begeistert: von der Freundlichkeit, der Kompetenz, der Zuverlässigkeit, der Sorgfalt und von der Liebe zur Berufung.

 

Das Klavier wurde auf die Minute pünktlich, zuverlässig und behutsam abgeholt, geliefert und auf seinen neuen Platz gestellt. Dass so ein Transport versichert ist, haben wir vorab auch als beruhigend empfunden.

 

Das KostialPiano-Team ist uns an allen Tagen sowohl telefonisch als auch vor Ort gut gelaunt begegnet und hat uns alles ausführlich erklärt und bestens beraten.

 

Unser Klavier spielt wie neu. Jedes Mal, wenn ich daran vorbeigehe, kann ich nicht widerstehen und streichele über das Holz und die Tastatur. Weil ich mich so freue, dass es wieder so viel nostalgisches Flair versprüht und so wundervoll klingt. Mehrmals die Woche kommen Musiker*innen zu uns, um mit uns, für uns oder einfach mal so zu spielen. Ab und an kommt auch eine sehr alte Dame aus einer Seniorenresidenz zu uns, um zu spielen und in Erinnerungen zu schwelgen. 

 

Dieses Klavier ist über 100 Jahre alt. Gestiftet vom Ehepaar Kersjes. 1.000 Dank dafür.

 

Was das für ein Klavier ist? 60538 / John Brinsmead & Sons London / Sole Agents J.D. Cuthbertson und Co. / Glasgow AYR Paisly

 

 

Seelenmusikspiel trifft Emofotologie 

 

Zuerst präsentiert wurde die „Hörbilderschau“ im Rahmen einer Tagung des Bundesverbandes für Psychiatrieerfahrene. 

 

Christina Meyn - Tina - ist nicht grundlos Sängerin und Genesungsbegleiterin.

 

Sie versteht, warum mir die Selbsthilfefotografie derart wichtig ist.

 

Ich verstehe, warum sie singt, wie sie singt und was sie singt.

 

Darum habe ich einige Bilder für drei sehr persönliche Songs von Tina machen dürfen. 
 

Ich bin fasziniert von Tinas Stimme, ihrer Ausdrucksstärke und überhaupt. Tief berührt haben mich auch ihre Worte zu meinen / unseren Bildern: "Mit Brigitte zu arbeiten war wie im Duett zu singen. Sie hat mit ihrer Fotografie genau die Töne getroffen, die ich gesungen hätte. Ich hatte das Gefühl, dass sie das eingefangen hat, was ich vermitteln wollte."
 

Noten und die Bildersprache sind so international wie ein Lächeln.
 

Die meisten Bilder sind bei daheim entstanden. Bei 35° Grad plus im Schatten, in einem sehr kleinen Zeitfenster. Das Coverbild habe ich in LG fotografiert, wo Tina eigens von Fräulein Schminke Anke Brinckmann geschminkt worden ist. 

 

 

Damals

 

Vor unserem ersten kleinen Stadtatelier wurde auch schon musiziert. Wegen der Pandemie vor der Tür.

 

Unser erstes kleines Stadtatelier bestand vom 1.11.2020 bis zum 31.Oktober 2021. Am 1.11.2021 sind wir dann umme Ecke gezogen, in unser jetziges, gar nicht mehr so kleines kleines Stadtatelier.

 

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